IHK-Außenwirtschaftsausschuss

Berichte aus den Sitzungen des Außenwirtschaftsausschusses

Sitzung des IHK Außenwirtschaftsausschusses am 26.10.2016 im Siemens Auditorium in München. Foto: Andreas Gebert
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Der IHK-Außenwirtschaftsausschuss besteht aus derzeit ca. 50 Mitgliedern aus den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen.
Dieser Ausschuss diskutiert wichtige Fragen des Import- und Exportgeschäftes der regionalen Wirtschaft und gibt Impulse für praktikable Lösungen bei aktuellen Herausforderungen im Außenhandel. Die IHK berücksichtigt die Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Ausschussarbeit in ihrer politischen Meinungsfindung sowie Interessenvertretung und nutzt diese ferner für Stellungnahmen der Bayerischen Kammern (BIHK) und der Dachorganisation DIHK.

"Die Auswertung der Umfrage „Auswirkungen der Corona-Krise auf das internationale Geschäft“ erfasst die Rückmeldung von 128 Mitgliedsunternehmen der bayerischen IHK-Außenwirtschaftsausschüsse im Juli 2020.

Die Corona-Krise bedeutet für international tätige Unternehmen in Bayern einen teilweise enormen Umsatzrückgang, da Lieferketten weggebrochen oder gestört und Investitionsstandorte sowie Absatzmärkte nur eingeschränkt zugänglich sind. Nicht zuletzt ist die Nachfrage nach vielen Produkten stark gesunken. Fast alle befragten Unternehmen erwarten im Jahr 2020 Umsatzverluste. Aus der Stichprobe von 128 Unternehmen merken lediglich zwei an, dass sie gegenteilig eine Umsatzsteigerung erwarten. Etwa jedem zehnten Unternehmen droht sogar ein Wegbrechen von über 50% des Umsatzes. Die bayerischen IHKs sind entsprechend gefordert, ihre Mitgliedsunternehmen in dieser Ausnahmesituation zu unterstützen und bei ihrem Auslandsgeschäft wieder in eine gute Startposition für die Zeit nach Corona zu bringen. Denn die bayerische Wirtschaft ist mit einer Exportquote von 54,3% (2019) zu einem Großteil abhängig von den Ausfuhren in die Welt." Kurzauswertung "Auswirkungen der Corona-Krise auf das internationale Gschäft"