Israel

Außenhandel mit Israel

Nur Waren, die im Staat Israel hergestellt werden, fallen unter das Präferenzabkommen zwischen der EU und Israel. Ab sofort kann eine Liste der nicht begünstigten Orte im Internet abgerufen werden.

In dem im Amtsblatt der Europäischen Union Nr. C232 (S. 5) am 03.08.2012, S. 5 veröffentlichten „Hinweis an die Einführer – Einfuhren aus Israel in die EU“ wird darauf aufmerksam gemacht, dass Waren, die in den israelischen Siedlungen hergestellt werden, die seit Juni 1967 unter israelischer Verwaltung stehen, nicht unter die Zollpräferenzbehandlung nach dem Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Israel fallen.

Aus diesem Grund müssen seit Februar 2005 auf allen in Israel ausgestellten Präferenznachweisen die Postleitzahl, der Name der Stadt, des Dorfes oder des Industriegebietes angegeben werden, in der die Herstellung stattgefunden hat, die den Waren die Ursprungseigenschaft verleiht.

Die Präferenzbehandlung wird abgelehnt, wenn Ursprungsnachweise vorgelegt werden, auf denen angegeben ist, dass die Ursprung verleihende Herstellung an einem sog. nicht begünstigten Ort erfolgte.

Zur Erleichterung der Überprüfung kann ab sofort eine Liste der nicht begünstigten Orte und ihrer Postleitzahlen unter folgenden Links abgerufen werden:

Auf der Seite der deutschen Zollverwaltung finden Sie auch weitere Hinweise im Merkblatt „Präferenznachweise aus Israel“.

Importeure, die Waren aus Israel zollbegünstigt einführen möchten, sollten diese Liste regelmäßig einsehen, spätestens jedoch vor Abgabe einer Zollanmeldung der Waren zur Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr.