Sondervergütungen wie Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld

Wie entsteht ein gesetzlicher Anspruch auf Sondervergütungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder andere Sonderzahlungen? Wie hoch ist er, und kann man ihn auch beschränken? Unser IHK-Merkblatt Sondervergütungen gibt erste Hinweise.

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Sondervergütungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Gratifikationen oder ein 13. Monatsgehalt sind in vielen Unternehmen die Regel.

  • Gibt es einen Anspruch der Arbeitnehmer auf diese Zahlungen?
  • Woher kommt ein solcher gegebenenfalls?
  • Welchen Inhalt hat er?
  • Wie kommt man davon wieder los?

Die Antworten auf diese Fragen hängen stark vom jeweiligen Einzelfall ab. Unser IHK-Merkblatt Sondervergütungen gibt Ihnen erste Hinweise. Vor der erstmaligen freiwilligen Einführung einer solchen Sondervergütung empfiehlt sich die Einholung von Rechtsrat, da dies eine Bindung auch für die Zukunft bedeuten kann. In einem aktuellen Urteil vom 13.11.2013 hat das Bundesarbeitsgericht klargestellt, dass Richtlinien, nach denen eine Weihnachtsgratifikation nur an Mitarbeiter gezahlt wird, die sich zu einem bestimmten Stichtag in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis befinden, unwirksam sind, wenn die Gratifikation auch die im Laufe des Jahres geleistete Arbeit vergüten soll. Nähere Informationen finden Sie unter dem Link in der rechten Spalte. Inwieweit Weihnachts- oder Urlaubsgeld beim ab 1. Januar 2015 geltenden gesetzlichen Mindestlohn anzurechnen ist, erfahren Sie in unseremIHK-Merkblatt "Gesetzlicher Mindestlohn nach dem Mindestlohngesetz".