Going International 2026: Erfahrungen und Perspektiven der bayerischen Wirtschaft im Auslandsgeschäft

An der Umfrage „Going International 2026“ nahmen insgesamt 404 bayerische Unternehmen teil. Der Erhebungszeitraum erstreckte sich vom 2. bis 13. Februar 2026. Die Mehrheit der befragten Unternehmen (73,76 %) zählt mit bis zu 249 Beschäftigten zum Mittelstand. Branchenübergreifend dominieren der Maschinenbau (17,33 %), der Handel (15,59 %) sowie die Chemie-, Pharma- und Kunststoffindustrie (10,40 %). Das internationale Engagement der Firmen erfolgt überwiegend über den Export: 87,06 % der Unternehmen sind auf diese Weise im Auslandsgeschäft aktiv.

Im Vergleich zur bundesweiten DIHK-Auswertung zeigt sich, dass sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für das Jahr 2026 in Bayern weitgehend ähnlich ausfallen. Allerdings berichten 71 % der bayerischen Unternehmen von zunehmenden Handelshemmnissen – ein Anteil, der nahezu dem bundesweiten Wert von 69 % entspricht.

Aktuelle Geschäftssituation in den Zielmärkten

Balkendiagramm mit dem Titel „Aktuelle Geschäftssituation in den Zielmärkten“. Dargestellt sind Saldi in Prozent für die Jahre 2024, 2025 und 2026 nach Regionen. Positive Werte zeigen vor allem Eurozone sowie Sonstiges EU/Norwegen/Schweiz. Deutlich negative Saldi weisen das Vereinigte Königreich, Ost- und Südosteuropa (EU), Türkei, Russland und China auf. Nordamerika sticht mit einem positiven Ausblick für 2026 hervor, während Mittel- und Südamerika, Naher Osten, Nordafrika und Subsahara-Afrika überwiegend negative Werte zeigen. Insgesamt verbessert sich die Einschätzung in mehreren Regionen von 2024 zu 2026, bleibt jedoch in vielen Märkten negativ.

Die Geschäftslage in den internationalen Zielmärkten zeigt sich derzeit insgesamt uneinheitlich, weist jedoch in der Gesamtschau eine eher negative Tendenz auf. Eines wird deutlich: In vielen Märkten überwiegen die negativen Bewertungen oder die Lage hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert.

In mehreren wichtigen Wirtschaftsregionen hat sich die Geschäftslage spürbar eingetrübt. Besonders in der Eurozone sowie in den übrigen EU-Staaten außerhalb der Eurozone ist eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen laut Einschätzung der Unternehmen zu beobachten. Auch im Vereinigten Königreich hat sich die Situation weiter verschlechtert. Im Asien-Pazifik-Raum (ohne China) zeigt sich ebenfalls eine rückläufige Entwicklung. In Nordamerika betrifft der Negativtrend vor allem die USA, während andere Länder der Region stabil bleiben (Mexiko und Kanada). Auch im Nahen Osten hat sich die Geschäftslage zuletzt etwas verschlechtert.

Gleichzeitig zeigt sich in zahlreichen Märkten eine weitgehend stabile Entwicklung. Dazu zählen insbesondere Ost- und Südosteuropa sowie die Türkei und China. Ähnliches gilt für Mittel- und Südamerika sowie für Nordafrika und Subsahara-Afrika, wo sich keine größeren Veränderungen in der wirtschaftlichen Einschätzung abzeichnen. Eine positive Entwicklung zeigt sich hingegen in Russland, wo sich die Geschäftslage verbessert. Russland ist damit der Einzige der betrachteten Märkte, bei dem ein Wachstum verzeichnet wird.

Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Situation in den internationalen Zielmärkten herausfordernd. Zwar zeigt sich in vielen Regionen eine stabile Entwicklung, jedoch dominieren in mehreren bedeutenden Märkten weiterhin negative Tendenzen. Nur vereinzelt sind derzeit deutliche Anzeichen einer positiven wirtschaftlichen Dynamik erkennbar.

Aktuelle Geschäftsperspektive in den Zielmärkten

Balkendiagramm mit dem Titel „Aktuelle Geschäftsperspektive in den Zielmärkten“ zeigt die erwarteten Saldi in Prozent für die Jahre 2024, 2025 und 2026, aufgeschlüsselt nach verschiedenen Regionen. Insgesamt wird deutlich, dass die Einschätzungen in vielen Märkten zwar weiterhin negativ sind, sich jedoch im Zeitverlauf teilweise verbessern. Besonders schwach fallen die Erwartungen in der Eurozone aus, die durchgehend negative Werte aufweist, sich jedoch von einem sehr niedrigen Niveau im Jahr 2024 bis 2026 spürbar erholt. Ähnlich zeigt sich die Entwicklung in Ost- und Südosteuropa (ohne EU), der Türkei, Russland und China, wo die Salden deutlich im negativen Bereich liegen, aber eine leichte Aufwärtsbewegung erkennbar ist. Das Vereinigte Königreich bleibt ebenfalls klar negativ, wenn auch mit moderater Verbesserung. Die Region Asien-Pazifik zeigt überwiegend negative Werte ohne klare Dynamik. Nordamerika hingegen hebt sich hervor: Nach negativen Werten in den Vorjahren wird für 2026 ein deutlich positiver Saldo erwartet, was auf einen optimistischeren Ausblick hindeutet. In Mittel- und Südamerika, dem Nahen Osten, Nordafrika sowie Subsahara-Afrika dominieren weiterhin negative Einschätzungen, wobei die Veränderungen zwischen den Jahren vergleichsweise gering ausfallen.

Die aktuellen Geschäftsperspektiven für 2026 zeigen ein differenziertes Bild mit deutlichen regionalen Unterschieden. In der Eurozone bleiben die Erwartungen insgesamt stabil, während sich die Aussichten in den übrigen EU-Staaten leicht abgeschwächt haben. Im Vereinigten Königreich hingegen haben sich die Perspektiven etwas verbessert. Besonders deutlich fällt die positive Entwicklung in Ost- und Südosteuropa aus, wo sich die Geschäftserwartungen spürbar aufgehellt haben. In der Türkei haben sich die Aussichten dagegen leicht verschlechtert. Russland bildet eine Ausnahme und weist – ähnlich wie bei der aktuellen Geschäftslage – weiterhin klare Wachstumstendenzen auf.

Im asiatisch-pazifischen Raum hat sich das Bild deutlich eingetrübt. Sowohl im Asien-Pazifik-Raum ohne China als auch in China selbst sind die Geschäftserwartungen spürbar zurückgegangen und liegen inzwischen im negativen Bereich. Auch in Nordamerika zeigt sich insgesamt eine rückläufige Entwicklung, wenngleich sich innerhalb der Region unterschiedliche Tendenzen abzeichnen: Während sich die Perspektiven in den USA verschlechtern, verbessern sich diese in Mexiko und Kanada.

Positiver stellt sich die Situation in Mittel- und Südamerika dar, wo sich insgesamt günstige Geschäftsaussichten abzeichnen. Im Nahen Osten sowie in Nordafrika und Subsahara-Afrika bleiben die Erwartungen hingegen weitgehend stabil, ohne größere Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Insgesamt zeigen die Geschäftsperspektiven für 2026 eine sehr unterschiedliche regionale Entwicklung. Während einzelne Märkte – insbesondere in Teilen Europas und in Russland – positive Impulse verzeichnen und auch in Mittel- und Südamerika optimistischere Erwartungen bestehen, haben sich die Aussichten in anderen Regionen, vor allem im asiatisch-pazifischen Raum und teilweise in Nordamerika, deutlich eingetrübt. Die globalen Geschäftsperspektiven bleiben damit von regional stark divergierenden Trends geprägt.

Handelshemmnisse im internationalen Geschäft

Die Abbildung mit dem Titel „Handelshemmnisse im internationalen Geschäft“ zeigt die Entwicklung der wahrgenommenen Hemmnisse im Jahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr. Dargestellt ist der Anteil der Unternehmen, die Handelshemmnisse berichten. Im Jahr 2026 geben 71 % der Befragten an, mit Hemmnissen im internationalen Geschäft konfrontiert zu sein, während 29 % keine entsprechenden Einschränkungen sehen. Damit wird deutlich, dass eine klare Mehrheit weiterhin von Handelsbarrieren betroffen ist. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der genannten Hemmnisse leicht gestiegen, was auf eine tendenziell schwierigere Rahmenlage im internationalen Geschäft hindeutet. Trotz dieser Verschlechterung bleibt festzuhalten, dass knapp ein Drittel der Unternehmen keine Hemmnisse wahrnimmt.

Die Umfrage Going International 2026 beleuchtet erneut die aktuellen Herausforderungen im internationalen Handel, insbesondere in Bezug auf bestehende Handelshemmnisse. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Bedeutung dieser Hürden deutlich zugenommen: Während im Jahr 2025 noch 57 % der Unternehmen Handelsbarrieren meldeten, liegt dieser Anteil 2026 bereits bei 71 %. Handelshemmnisse stellen damit weiterhin – und zunehmend – einen wichtigen Einflussfaktor für internationale Geschäftsaktivitäten dar.

Im Gegensatz zum Vorjahr, in dem lokale Zertifizierungsanforderungen als häufigstes Hindernis genannt wurden, stehen 2026 vor allem höhere Zölle im Mittelpunkt der Herausforderungen. Besonders stark betroffen sind Unternehmen in Nordamerika, wo 86,46 % der Befragten Zölle als zentrales Handelshemmnis angeben.

Neben den Zollbelastungen nennt die Umfrage eine Reihe weiterer Barrieren, die internationale Geschäftsprozesse erschweren. Lokale Zertifizierungsanforderungen spielen weiterhin insbesondere in der Eurozone eine bedeutende Rolle. Verschärfte Sicherheitsanforderungen betreffen vor allem Unternehmen in Nordamerika und in der Eurozone. Auch Exportkontrollregime werden zunehmend als Hindernis wahrgenommen, insbesondere in Nordamerika. Darüber hinaus stellen komplexe und teils schwer nachvollziehbare gesetzliche Rahmenbedingungen vor allem in der Eurozone eine Herausforderung dar.

Weitere Hemmnisse betreffen spezifische regionale Märkte: Sanktionen wirken sich insbesondere im Zusammenhang mit Russland aus. Vorgaben zum lokalen Wertschöpfungsanteil (Local Content) sowie Anforderungen zum Technologie-Transfer sind vor allem im Asien-Pazifik-Raum sowie in Nordamerika relevant. Schwierigkeiten beim Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen werden besonders häufig in der Eurozone genannt.

Insgesamt zeigt sich, dass Handelshemmnisse im internationalen Geschäft weiterhin eine zentrale Rolle spielen und im Vergleich zum Vorjahr sogar an Bedeutung gewonnen haben. Die Herausforderungen unterscheiden sich dabei deutlich je nach Region und spiegeln die zunehmende Komplexität der globalen Handelsbeziehungen wider.

Buy European

Die Grafik „Buy European“ zeigt die wichtigsten erwarteten Auswirkungen solcher Maßnahmen. Am häufigsten werden erhöhte Bürokratie (158 Nennungen) und höhere Produktionskosten (131) genannt. Gleichzeitig sehen viele Unternehmen auch eine bessere Wettbewerbsposition im EU-Markt (127). Weitere zentrale Punkte sind mögliche Gegenreaktionen von Handelspartnern (117) sowie der Verlust von Lieferanten (88). Insgesamt überwiegen damit die wahrgenommenen Nachteile, auch wenn einzelne Chancen gesehen werden.

Mit dem Industrial Accelerator Act setzt die EU-Kommission auf Tempo, gezielte Industriepolitik und stärkere europäische Wertschöpfung. Schnellere Genehmigungen, Förderung strategischer Branchen und „Buy European“-Vorgaben sollen Europas Wettbewerbsfähigkeit in unsicheren Zeiten sichern. Doch der gewählte Ansatz wirft zentrale Fragen auf. Denn statt vor allem auf bessere Rahmenbedingungen zu setzen, rücken Lokalisierungs- und Präferenzregeln in den Fokus. Das kann neue Bürokratie schaffen, internationale Handelskonflikte verschärfen und Unternehmen zusätzlich belasten.

Eine aktuelle DIHK-Umfrage unterstreicht die Sensibilität des Themas: rund 77 % der bayerischen Unternehmen erwarten spürbare Auswirkungen von „Buy European“-Maßnahmen auf ihr Geschäft. Als größte Herausforderung wird zusätzliche Bürokratie genannt – insbesondere der Aufwand für Herkunftsnachweise. Es folgen steigende Kosten, vor allem durch höhere Produktionsausgaben sowie Veränderungen der Wettbewerbsbedingungen im EU-Binnenmarkt. Darüber hinaus bleiben weitere Risiken im Blick, etwa mögliche Gegenmaßnahmen von Handelspartnern, ein erschwerter Zugang zu wichtigen Drittlandmärkten und die Gefahr, etablierte Lieferanten zu verlieren.

Schwerpunkt Mercosur

Die Abbildung zeigt ein horizontales Balkendiagramm zum Thema „Schwerpunkt Mercosur“. Dargestellt ist die Anzahl der Unternehmen, die verschiedene Maßnahmen im Zusammenhang mit der Mercosur-Region nennen. Die größte Gruppe umfasst Unternehmen, die keine oder keine konkreten Maßnahmen ergriffen haben. Eine kleinere Anzahl von Unternehmen bereitet die Ausweitung von Exportaktivitäten in die Mercosur-Staaten vor. Weitere Nennungen betreffen die Anpassung interner Prozesse (zum Beispiel Zoll oder Compliance), die Prüfung oder Umsetzung von Investitionen in der Region sowie die Anpassung von Lieferketten. Diese Maßnahmen werden jeweils nur von einem vergleichsweise kleinen Teil der Unternehmen genannt.

326 von 404 der befragten bayerischen Unternehmen haben bislang keine konkreten Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Mercosur-Abkommen ergriffen. Nur eine kleinere Gruppe bereitet gezielt Exportausweitungen vor, während Anpassungen interner Prozesse, Investitionen oder Lieferketten bislang eine untergeordnete Rolle spielen. Insgesamt sind die aktuellen Auswirkungen daher noch begrenzt und eher von abwartender Haltung geprägt.

Die Abbildung zeigt ein horizontales Balkendiagramm mit verschiedenen erwarteten Auswirkungen. Die größte Anzahl von Unternehmen erwartet keine wesentlichen Auswirkungen. Viele Unternehmen sehen zudem eine Verbesserung des Marktzugangs und den Abbau von Handelshemmnissen (137 Nennungen) sowie neue Absatz- oder Beschaffungsmöglichkeiten (117 Nennungen). Kostenvorteile durch Zollabbau oder Zollerleichterungen nennen 100 Unternehmen. Deutlich seltener werden eine höhere Planungssicherheit für langfristige Aktivitäten (35 Unternehmen) sowie neue Investitionsmöglichkeiten (23 Unternehmen) genannt.

Die Mehrheit der Unternehmen erwartet künftig keine wesentlichen Auswirkungen des Mercosur-Abkommens. Gleichzeitig sehen einige Betriebe Chancen durch besseren Marktzugang, neue Absatz- und Beschaffungsmöglichkeiten sowie Kostenvorteile durch Zollabbau, während Investitionen und langfristige Planungseffekte bislang nur eine geringe Rolle spielen.

US-Handelspolitik

Die befragten bayerischen Unternehmen bewerten die handelspolitische Unsicherheit als größte Belastung im US-Geschäft, gefolgt von Kosten im Zollverfahren und Instabilität der Finanzmärkte.

Die Abbildung zeigt ein Kreisdiagramm zur Frage, wie Unternehmen mit Zollkosten im US‑Geschäft umgehen. Die Mehrheit der Unternehmen gibt an, die Zollkosten überwiegend an Kunden oder Importeure weiterzugeben (61 Nennungen). Jeweils deutlich weniger Unternehmen berichten, dass sie Zollkosten selbst tragen und dadurch geringere Margen haben oder dass Zollkosten US‑Exporte verhindern oder reduzieren (jeweils 14 Nennungen). Eine kleine Gruppe von Unternehmen gibt an, dass Zollkosten zwischen den Beteiligten geteilt werden (11 Nennungen).

Im Ergebnis werden deutsche Produkte in den Vereinigten Staaten vielfach teurer: 61 % der bayerischen Exporteure wälzen die Zollkosten ganz oder in Teilen auf ihre US-Kunden ab. 14 % reduzieren ihre US-Exporte und weitere 14 % nehmen eine reduzierte Marge in Kauf. Weitere 11 % geben an, dass die Zollkosten geteilt werden.

Die Abbildung zeigt ein Kreisdiagramm zu den Investitionsplänen bayerischer Unternehmen in den USA. Die größte Gruppe der Befragten gibt an, dass Investitionen vertagt werden (33 Prozent). Bei 28 Prozent der Unternehmen gibt es keine Veränderung der bestehenden Investitionspläne. 18 Prozent planen derzeit weniger Investitionen in den USA. Demgegenüber beabsichtigen 12 Prozent, mehr zu investieren, während 9 Prozent eine Neuaufnahme oder Verlagerung von Investitionen in die USA planen.

Die Grafik verdeutlicht die Investitionspläne bayerischer Unternehmen in den USA, wobei eine deutliche Zurückhaltung erkennbar ist. Die größte Gruppe der Befragten (33 %) gibt an, dass geplante Investitionen vertagt werden. Bei weiteren 28 % der Unternehmen gibt es keine Veränderung an den bestehenden Plänen. Fast ein Fünftel der Unternehmen (18 %) plant derzeit weniger Investitionen in den USA. Lediglich 12 % beabsichtigen, mehr Investitionen zu tätigen, während nur 9 % eine Neuaufnahme oder Verlagerung von Investitionen in die USA planen.

Going International 2025: Erfahrungen und Perspektiven der deutschen Wirtschaft im Auslandsgeschäft

An der Umfrage „Going International 2025“ nahmen insgesamt 492 bayerische Unternehmen teil. Der Erhebungszeitraum lag zwischen dem 24. Februar und dem 7. März 2025. Die Mehrheit der befragten Unternehmen (75,20 %) zählt mit bis zu 249 Beschäftigten zum Mittelstand. Branchenübergreifend dominieren der Maschinenbau (16,67 %), der Handel (16,06 %) sowie die Dienstleistungsbranche (15,04 %). Das internationale Engagement der Firmen erfolgt überwiegend über den Export – 87,10 % der Unternehmen sind auf diese Weise im Auslandsgeschäft aktiv.

Im Vergleich zur bundesweiten DIHK-Auswertung zeigt sich, dass die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für das Jahr 2025 in Bayern weitgehend vergleichbar sind. Allerdings sehen sich 57 % der bayerischen Unternehmen mit zunehmenden Handelshemmnissen konfrontiert – ein Wert, der mit den bundesweiten Ergebnissen (58 %) nahezu identisch ist.

Die Auswirkungen des geplanten Mercosur-Abkommens werden sowohl in Bayern als auch auf Bundesebene größtenteils als neutral eingeschätzt. Die Mehrheit der Unternehmen spürt bislang keine spürbaren Effekte. Anders stellt sich die Situation bei der US-Handelspolitik dar: Hier zeigen die Rückmeldungen ein sehr uneinheitliches Bild. Während die Einschätzungen zu möglichen Auswirkungen auseinandergehen, herrscht bei vielen Unternehmen Einigkeit darüber, dass keine positiven Impulse zu erwarten sind.

Aktuelle Geschäftssituation in den Zielmärkten

2025_1

Die Geschäftslage in den internationalen Zielmärkten zeigt sich derzeit insgesamt uneinheitlich. Das zugrunde liegende Diagramm stellt die Situation als Saldo aus den Einschätzungen „gut“ und „schlecht“ dar und verdeutlicht: Im Vergleich zu den Vorjahren weisen nur noch wenige Länder oder Regionen einen positiven Saldo auf.

Im Vergleich zu 2024 haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in zahlreichen Märkten spürbar verändert. In der Eurozone sowie in Norwegen und der Schweiz ist eine leichte Verbesserung bzw. Stabilisierung zu erkennen. Auch das Vereinigte Königreich setzt seinen seit 2023 anhaltenden Aufwärtstrend fort. Besonders erfreulich entwickelt sich die Lage in Ost- und Südosteuropa. In der Türkei und in Russland verdichten sich die Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung. Im Asien-Pazifik-Raum, insbesondere in China, ist ein moderater Aufschwung zu beobachten, was auf eine zunehmende wirtschaftliche Dynamik schließen lässt. Ein gegensätzliches Bild zeigt sich in Nordamerika: Hier ist die Geschäftslage rückläufig, allen voran in den USA, die sich aktuell in einer Phase wirtschaftlicher Schwäche befinden. Auch in Mexiko, Kanada sowie in Mittel- und Südamerika bleibt die Situation angespannt, mit anhaltend negativen Salden. Im Nahen Osten ist ein leichtes Wachstum zu verzeichnen, während Nordafrika eine leicht rückläufige Entwicklung aufweist. In Subsahara-Afrika bleibt die Lage im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.

Die wirtschaftliche Gesamtsituation in den Zielmärkten bleibt angespannt. Während einige Regionen wie Teile Europas, die Türkei, Russland und China positive Impulse setzen, verschlechtert sich die Lage vor allem in Nord-, Mittel- und Südamerika. Nur wenige Märkte zeigen derzeit klare Anzeichen einer nachhaltigen Erholung.

Aktuelle Geschäftsperspektive in den Zielmärkten

2025_2

Die Geschäftsperspektiven für 2025 zeigen im Vergleich zum Vorjahr ein deutlich verändertes Bild. Das zugrunde liegende Diagramm stellt die Einschätzungen der Unternehmen als Saldo aus den Bewertungen „gut“ und „schlecht“ dar – und verdeutlicht dabei regionale Unterschiede und Trends.

In der Eurozone sowie in der Schweiz haben sich die Geschäftsaussichten merklich verbessert. Auch im Vereinigten Königreich sowie in Ost- und Südosteuropa außerhalb der EU zeigen sich positive Entwicklungen, was auf wachsendes Vertrauen in eine wirtschaftliche Erholung hindeutet. In der Türkei und in Russland bleiben die Perspektiven zwar weiterhin negativ, jedoch ist im Vergleich zu 2024 eine deutliche Verbesserung erkennbar. In China und im Asien-Pazifik-Raum insgesamt zeichnen sich klare Wachstumstendenzen ab – hier zeigen sich die Geschäftserwartungen besonders optimistisch. Demgegenüber stehen rückläufige Aussichten in Nordamerika. Insbesondere in den USA ist die Perspektive kritisch, aber auch in Kanada und Mexiko haben sich die Erwartungen weiter verschlechtert. In Mittel- und Südamerika bleibt der Saldo zwar negativ, allerdings ist eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr erkennbar. Im Nahen Osten, in Nordafrika sowie in Subsahara-Afrika bleiben die Geschäftsaussichten gedämpft. Veränderungen gegenüber 2024 sind in diesen Regionen nur in geringem Ausmaß festzustellen.

Insgesamt spiegeln die aktuellen Geschäftsperspektiven ein differenziertes Bild wider: Während einige Regionen klare Anzeichen wirtschaftlicher Erholung zeigen, sehen sich andere nach wie vor mit schwierigen Rahmenbedingungen konfrontiert. Die weltwirtschaftliche Lage bleibt somit herausfordernd – mit regional sehr unterschiedlichen Entwicklungstendenzen.

Handelshemmnisse im internationalen Geschäft

bild2_8

Die Umfrage Going International 2025 beleuchtet auch die aktuellen Herausforderungen im internationalen Handel – insbesondere in Form von Handelshemmnissen. Im Vergleich zum Vorjahr 2024 ist die Gesamtzahl der gemeldeten Hemmnisse leicht zurückgegangen. Dennoch bleiben sie ein bedeutender Faktor für die Auslandsgeschäfte vieler Unternehmen.

Wie bereits im Vorjahr stehen lokale Zertifizierungsanforderungen an der Spitze der meistgenannten Handelshemmnisse. Besonders häufig betroffen sind Unternehmen in der Eurozone, in Nordamerika und im Vereinigten Königreich – mit der Eurozone als deutlich herausragender Problemregion.

Darüber hinaus benennt die Umfrage eine Vielzahl weiterer Handelsbarrieren, die internationalen Geschäftsaktivitäten zunehmend im Weg stehen. Dazu zählen unter anderem Sanktionen, erhöhte Zölle, verschärfte Sicherheitsvorgaben, Local-Content-Anforderungen, Vorgaben zum Technologietransfer, ein eingeschränkter Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen sowie intransparente und uneinheitliche gesetzliche Regelungen.

Zölle stellen insbesondere in Nordamerika, dem Vereinigten Königreich und in China eine zentrale Herausforderung dar. Sicherheitsanforderungen zeigen sich vor allem in großen Märkten wie der Eurozone besonders restriktiv. Vorgaben zum lokalen Wertschöpfungsanteil und Technologietransfer sind vor allem in China, der Eurozone und Nordamerika von Bedeutung. Probleme beim Zugang zu öffentlichen Aufträgen treten vor allem in der Eurozone, in China sowie im Nahen Osten auf. Sanktionen sind insbesondere im Zusammenhang mit Russland ein relevantes Hemmnis. Ein strukturelles und grenzüberschreitendes Hindernis stellt schließlich die Vielfalt an unterschiedlichen, oft schwer nachvollziehbaren Gesetzgebungen dar. Auch in diesem Bereich sticht die Eurozone hervor: 61,46 % der befragten Unternehmen bezeichnen sie als besonders herausfordernd.

Insgesamt zeigt sich, dass Handelshemmnisse trotz eines leichten Rückgangs weiterhin eine zentrale Herausforderung im internationalen Geschäft darstellen – mit regional sehr unterschiedlichen Ausprägungen und Schwerpunkten.

Schwerpunkt Mercosur

2025_5

Die Ergebnisse der Umfrage „Going International 2025“ in Bayern zeigen, dass ein Großteil der befragten Unternehmen keine Auswirkungen des Mercosur-Abkommens auf ihre Geschäftstätigkeit erwartet. Konkret geben 65,16 % der Unternehmen an, dass sie keine Auswirkungen durch das Abkommen sehen. Nur 34,84 % rechnen mit positiven oder negativen Effekten.

Unter den erwarteten positiven Auswirkungen nennen die Unternehmen am häufigsten:

  • leichterer Marktzugang im Mercosur bzw. der Abbau von Handelshemmnissen,
  • Kosteneinsparungen durch niedrigere Zölle,
  • der Ausbau oder die Neuaufnahme von Exportaktivitäten oder Sourcing in der Region,
  • sowie eine erleichterte Diversifizierung von Lieferketten.

Weniger häufig wird der Ausbau oder die Neuaufnahme von Investitionstätigkeiten in der Mercosur-Region genannt. Nur ein sehr kleiner Teil der Unternehmen geht von nachteiligen Auswirkungen des Abkommens aus.

Insgesamt zeigt sich, dass der Großteil der bayerischen Unternehmen dem Mercosur-Abkommen eher neutral gegenübersteht, während ein kleinerer Teil gezielte Chancen sieht – insbesondere im Bereich Marktzugang und Zollersparnis.

US-Handelspolitik

2025_6

Die Ergebnisse der Umfrage „Going International 2025“ in Bayern zeigen, dass die Auswirkungen der US-Handelspolitik von den Unternehmen sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Insgesamt berichten 71 % der Befragten von negativen Effekten, wobei 36 % eine geringe und 35 % eine starke Beeinträchtigung ihrer Geschäftstätigkeit feststellen.

Demgegenüber stehen 27 % der Unternehmen, die keine Auswirkungen erkennen, und lediglich 2 %, die von positiven Effekten sprechen.

Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass die Handelspolitik der USA nach wie vor eine erhebliche Herausforderung für viele bayerische Unternehmen darstellt – mit zum Teil erheblichen negativen Konsequenzen für ihre internationalen Geschäftsbeziehungen.

Going International 2024: Erfahrungen und Perspektiven der deutschen Wirtschaft im Auslandsgeschäft

An der Umfrage „Going International 2024“ nahmen 696 bayerische Unternehmen teil. Der Erhebungszeitraum war vom 25. Januar bis zum 11. Februar 2024. Die meisten teilnehmenden Unternehmen (72,13%) haben bis zu 249 Mitarbeiter. Branchenmäßig dominieren Handel (15,80%) und Maschinenbau (15,37%). Im Auslandsgeschäft agieren die Unternehmen hauptsächlich durch Export (87,07%). Im Vergleich zur bundesweiten DIHK-Auswertung ist die Geschäftssituation 2024 in Bayern ähnlich, während die Geschäftsperspektiven in Bayern etwas positiver als die bundesweiten Ergebnisse ausfallen. Von 62% der bayerischen Unternehmen werden wachsende Handelshemmnisse wahrgenommen, mit 61% ähnlich zahlreiche Barrieren wie bei den Firmen bundesweit.

Aktuelle Geschäftssituation in den Zielmärkten

2024_1

Das Diagramm zeigt die Geschäftssituation in verschiedenen Zielmärkten, dargestellt als Saldo aus den Bewertungen "gut" und "schlecht". Im Vergleich zu den letzten Jahren gibt es aktuell kaum Länder oder Regionen mit positivem Saldo.

Die Geschäftssituation in den Zielmärkten hat sich im Vergleich zu 2023 deutlich verschlechtert. Besonders in der Eurozone und in Norwegen & Schweiz sind die positiven Salden stark gesunken, was auf eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in diesen Regionen hindeutet. Nordamerika hingegen zeigt eine Verbesserung, und auch Mittel- und Südamerika verzeichnen einen positiven Anstieg, was auf eine Erholung in diesen Märkten hinweist. Bei den negativen Salden hat sich die Geschäftssituation im Vereinigten Königreich leicht verbessert. In Ost- und Südosteuropa hat sich die Lage weiter verschlechtert, wobei die negativen Ergebnisse in der Türkei und in Russland eine leichte Verbesserung aufzeigen. China zeigt eine leichte Verschlechterung der Lage, ähnlich fällt die Bewertung im Asien/Pazifik-Raum aus. Die Länder im Nahen Osten und in Nordafrika bleiben überwiegend im negativen Bereich, mit minimalen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr, was auf andauernde Unsicherheiten und Problemen in diesen Märkten hinweist. Subsahara-Afrika zeigt eine weitere deutliche Verbesserung, was die Bedeutung dieser Region für die bayerischen Unternehmen unterstreicht.

Insgesamt sieht man eine gemischte Entwicklung: Einige Regionen, insbesondere Nord- und Südamerika, zeigen Verbesserungen, während die meisten anderen Zielmärkte eine verschlechterte Geschäftssituation aufweisen. Dies deutet auf eine insgesamt angespannte wirtschaftliche Lage hin, mit nur wenigen Lichtblicken in bestimmten Regionen. Die Unternehmen stehen vor erheblichen Herausforderungen, die ihre Geschäftstätigkeiten und Wachstumsperspektiven in den verschiedenen Zielmärkten beeinflussen.

Aktuelle Geschäftsperspektive in den Zielmärkten

2024_2

Das Diagramm zeigt die Geschäftsperspektive in verschiedenen Zielmärkten, dargestellt als Saldo aus den Bewertungen "gut" und "schlecht".

Die Geschäftsperspektiven in den Zielmärkten für 2024 zeigen ein weitgehend schlechteres Bild im Vergleich zu 2023. Besonders in der Eurozone und in der Schweiz haben sich die Geschäftsperspektiven deutlich verschlechtert, was auf eine allgemeine Unsicherheit und negative Erwartungen in diesen Märkten hinweist. Auch im Vereinigten Königreich sowie in Ost- und Südosteuropa (ohne EU) sind die Aussichten schlechter geworden, was möglicherweise auf politische und wirtschaftliche Unsicherheiten in diesen Regionen zurückzuführen ist. In der Türkei bleibt die Perspektive weiterhin negativ, wobei sich bei Russland eine signifikante Verbesserung der Geschäftsaussichten zeigt. China sowie der Asien/Pazifik Raum bleiben weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Nordamerika und Mittel- und Südamerika sind auch keine Ausnahmen: beide bleiben im negativen Trend. Die Geschäftsaussichten im Nahen Osten und in Nordafrika bleiben negativ, mit nur geringfügigen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Dies deutet auf anhaltende Herausforderungen und Unsicherheiten in diesen Märkten hin. Zudem zeigt sich in Subsahara-Afrika eine leichte Verbesserung der Geschäftsperspektiven.

Insgesamt deutet das Diagramm darauf hin, dass die Geschäftsperspektiven für 2024 in vielen Zielmärkten negativ sind, mit nur wenigen positiven Ausnahmen. Diese Entwicklung spiegelt die vielfältigen globalen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen wider, mit denen Unternehmen stärker als in den vergangenen Jahren konfrontiert sind.

Insgesamt spiegeln die aktuellen Geschäftsperspektiven ein differenziertes Bild wider: Während einige Regionen klare Anzeichen wirtschaftlicher Erholung zeigen, sehen sich andere nach wie vor mit schwierigen Rahmenbedingungen konfrontiert. Die weltwirtschaftliche Lage bleibt somit herausfordernd – mit regional sehr unterschiedlichen Entwicklungstendenzen.

Handelshemmnisse im internationalen Geschäft

2024_hemnisse

Die Ergebnisse der Umfrage „Going International 2024“ thematisieren auch die Handelshemmnisse im internationalen Geschäft. Die Anzahl der Hemmnisse im Vergleich zum Vorjahr (2023) sind weitgehend konstant geblieben. Eine signifikante Erkenntnis ist aber, dass lokale Zertifizierungsanforderungen im Jahr 2024 die Spitzenposition unter den Handelshemmnissen einnehmen.

Im Jahr 2024 haben lokale Zertifizierungsanforderungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen. Die Umfrage identifiziert mehrere spezifische Handelshemmnisse, darunter Sanktionen, höhere Zölle, verstärkte Sicherheitsanforderungen, Local Content Anforderungen, Vorgaben zum Technologietransfer, erschwerter Zugang zu öffentlichen Aufträgen und intransparente Gesetzgebungen.

Lokale Zertifizierungsanforderungen als Hemmnis zeigt sich in drei Staaten/Regionen: Eurozone, Vereinigtes Königreich und China. Zölle sind besonders im Vereinigten Königreich, Nordamerika und China ein vorrangiges Problem, während Sicherheitsanforderungen in großen Märkten (wie z. B. in der Eurozone) stärker ausgeprägt sind. Hemmnisse in Bezug auf Local Content Anforderungen und Technologietransfer gibt es besonders bei den Emerging Markets. Probleme bei öffentlichen Aufträgen treten hauptsächlich in großen Wirtschaftsräumen auf, und Sanktionen betreffen vor allem Russland. Unterschiedliche Gesetzgebungen stellen eine allgemeine Herausforderung dar, unabhängig von der Größe der Länder – jedoch ist da die Eurozone laut der Unternehmen an der Spitze.

Zusammenfassend zeigt die Umfrage, dass Unternehmen in Bayern weiterhin mit einer Vielzahl von Handelshemmnissen konfrontiert sind, die je nach Region und Art der Barriere variieren. Lokale Zertifizierungsanforderungen und bürokratische Hürden sind besonders problematisch und erfordern gezielte Maßnahmen zur Erleichterung des internationalen Handels.

Schwerpunkt China

2024_china

Der letzte Teil der Umfrage „Schwerpunkt China“ beleuchtet die geschäftlichen Beziehungen bayerischer Unternehmen mit China.

Die meisten der befragten Unternehmen sehen ihr Engagement in China als stabil an: 22% der Unternehmen plant eine Ausweitung, 57% bleibt auf dem gleichen Stand und 21% reduzieren ihr Engagement. Von den befragten Unternehmen finden nur wenige die Unterstützung durch die Bundesregierung hilfreich; viele bewerten sie als irrelevant oder hinderlich.

Der chinesische Markt selbst stellt die größte Herausforderung dar, gefolgt von einer schwachen Auftragslage und ungleichen Wettbewerbsbedingungen sowie politischem Einfluss. Unternehmen passen sich allerdings durch verschiedene Maßnahmen an die Herausforderungen an, darunter die Anpassung des Risikomanagements sowie die Suche nach alternativen Beschaffungs- und Absatzmärkten. Die größten Chancen zur Zusammenarbeit sehen die bayerischen Unternehmen im Absatzmarkt, im Import von Rohstoffen, im Bereich Forschung und Entwicklung sowie in den Technologien für grüne Transformation.

Die Umfrage zeigt, dass viele Unternehmen stabile Geschäftsbeziehungen mit China anstreben, aber die staatliche Unterstützung als unzureichend empfinden und vielfältige Herausforderungen sehen. Sie erkennen Potenziale in spezifischen Bereichen und passen ihre Strategien entsprechend an.