Pflichtangaben in Rechnungen

Rechnungsangaben

Was gilt es bei Rechnungen umsatzsteuerlich zu beachten? Welche Angaben müssen auf eine Rechnung?

Eine Rechnung ist aus umsatzsteuerrechtlicher Sicht ein wichtiges Dokument. Besonders bedeutsam sind die Regelungen zur Ausstellung von Rechnungen für den Vorsteuerabzug des Rechnungsempfängers.

Hinweis: Das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) beschäftigt sich mit einem Datenmodell (ZUGFeRD). Damit werden elektronische Rechnungen erstellt und versandt.

Ein Merkblatt enthält allgemein die Rechnungsangaben, die zwingend für den Vorsteuerabzug erforderlich sind, sowie eine Musterrechnung.

Zu bestimmten Punkten nimmt das Bundesfinanzministerium (BMF) gesondert Stellung:

Zur Steuernummer ist ein Urteil des Bundesfinanzhofs zu beachten.

Oft besteht Unklarheit über den Pflichtinhalt von Geschäftsbriefen. Diese unterliegen anderen gesetzlichen Vorschriften als Rechnungen. Ein Merkblatt zeigt hier die gesetzlichen Vorschriften bei Geschäftsbriefbögen auf.

Kleinbetragsrechnungen: Grenze steigt auf 250 Euro

Das Zweite Bürokratieentlastungsgesetz bringt seit dem 1. januar 2017 Erleichterungen für Unternehmen. Dei umsatzsteuerlich relevante Grenze für Kleinbetragsrechnungen ist von zuvor 150 auf 250 Euro gestiegen. Bis zu diesem Betrag muss auf der Rechnung die Umsatzsteuer nicht gesondert aufgeführt werden. Trotzdem ist ein Vorsteuerabzug möglich.

Zudem können Firmen Lieferscheine, die keine Buchungsbelege darstellen, nach Erhalt der Rechnung entsorgen.