Kenia

Kenias Volkswirtschaft ist die leistungsfähigste in der ostafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (East African Community). Die Vorzüge des Landes sind seine strategische Lage in der Region (mit Mombasa als Eingangshafen auch für Binnenländer wie Ruanda, Uganda und Äthiopien) und eine liberale Wirtschaftsordnung mit relativ gut entwickeltem Privatsektor. Wichtigste deutsche Exportgüter nach Kenia sind Solar- und Windtechnik, Maschinen, chemische und pharmazeutische Erzeugnisse sowie Kfz. Weitere Informationen und Links zum Thema Außenhandel mit Kenia finden Sie hier.

Auskunft über die aktuellen Waren-Einfuhrbestimmungen Kenias geben die Konsulats- und Mustervorschriften (KuM) der Handelskammer Hamburg, verlegt vom Mendel Verlag. Wir beraten Sie dazu gerne.

Auskunft zur Höhe der Zollsätze für Warenexporte aus der EU nach Kenia gibt die Market Access Database der Europäischen Kommission.

Auskunft zur Höhe der Zollsätze für Warenimporte aus Kenia in die EU gibt der Elektronische Zolltarif (EZT) Online des deutschen Zolls. Hinweise zur Benutzung finden Sie hier.

Ausführliche Informationen zu den Vorschriften beim Import aus Drittländern nach Deutschland bekommen Sie auf den Webseiten der IHK für München und Oberbayern.

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum. Weitere Informationen und eine Anleitung zur Beantragung des Visums sind beim Department of Immigration und bei der Botschaft der Republik Kenia erhältlich.

Informationen zu den Einreisebestimmungen Kenias für deutsche Staatsbürger sowie zu Visa für Geschäftsreisen deutscher Staatsbürger nach Kenia erhalten Sie auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes und der kenianischen Konsularbehörden in Deutschland.

Quelle: Auswärtiges Amt (Stand: Juni 2020)

Als Dienstleister vor Ort steht Ihnen die Deutsche Auslandshandelskammer Kenia zur Verfügung. Diese unterstützt deutsche Investoren beim Markteintritt in Kenia mit einer Reihe von (kostenpflichtigen) Dienstleistungen.

Sie möchten in Kenia längerfristig investieren, beispielsweise in Form eines Joint Ventures mit einem kenianischen Partner, einer Auslandsniederlassung oder einer Tochtergesellschaft?

Auf den Webseiten der staatlichen Kenya Investment Authority erhalten Sie Informationen zum Thema Investieren in Kenia.

Zielen Sie mit Ihrem Geschäftsmodell oder Ihrer Investition in Kenia auf die Verbesserung der sozialen Entwicklung des Landes ab? Oder hat Ihr Geschäftsmodell ein hohes entwicklungspolitisches Potenzial (bspw. durch Schaffung von Arbeitsplätzen oder Ausbildung von Fachkräften)?

Dann können Sie von Förderprogrammen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) profitieren. Folgende Akteure der deutschen EZ sind in Kenia aktiv und bieten Fördermöglichkeiten sowie lokale Expertise an:

1. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Kenia ist (Stand: September 2020) ein Kooperationsland der deutschen EZ mit fokussierter regionaler oder thematischer Zusammenarbeit:BMZ - Auswahl der Kooperationsländer

Eine Übersicht über die Projekte der deutschen EZ mit Kenia erhalten Sie hier: BMZ - Länderseite Kenia

Darüber hinaus bietet das BMZ mit dem Programm develoPPP.de eine Förderung für deutsche Investoren in Entwicklungsländern (u.a. Kenia) an, deren Projekt zu den BMZ-Zielen für nachhaltige Entwicklung beiträgt. Das Programm richtet sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen: BMZ - develoPPP.de

2. Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG)

Die DEG als Tochtergesellschaft der KfW bietet deutschen Auslandsinvestoren in Entwicklungs- und Schwellenländern (darunter auch Kenia) langfristige Finanzierungen.

Die Finanzierungen der DEG richten sich vor allem an größere mittelständische Unternehmen: Investieren - DEG für deutsche Unternehmen

Eine Übersicht über die Projekte der KfW-Entwicklungsbank in Kenia erhalten Sie hier: KfW-Länderseite Kenia

Die Kreditnehmer der KfW sind jedoch zum größten Teil staatliche Akteure.

Ebenso richtet sich das Investitionsförderprogramm AfricaConnect der KfW an europäische Unternehmen und unterstützt sowohl bei bestehenden als auch geplanten Engagements in Afrika.

Beteiligungsmöglichkeiten für private Unternehmen an KfW-finanzierten Ausschreibungen in Kenia (Export von Waren und Dienstleistungen) finden Sie über die Ausschreibungsdatenbank der Germany Trade and Invest: GTAI – Internationale Ausschreibungen

3. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Die GIZ ist ein bundeseigener Dienstleister der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und der internationalen Bildungsarbeit. Dabei kooperiert die GIZ mit Unternehmen, zivilgesellschaftlichen Akteuren und wissenschaftlichen Institutionen. Hauptauftraggeber der GIZ ist das BMZ.

Eine Übersicht über die Projekte und Programme der GIZ in Kenia sowie den Kontakt zum GIZ-Länderbüro Kenia erhalten Sie hier: GIZ - Länderseite Kenia

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten durch die deutsche EZ in afrikanischen Ländern (inkl. Kenia) erhalten Sie beim Außenwirtschaftsportal Bayern: ·

Als Ansprechpartner steht Ihnen der EZ-Scout des Außenwirtschaftszentrums Bayern zur Verfügung (siehe Kontakt unten auf den Webseiten).