IHK Ratgeber

Handel

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Was müssen Sie als stationärer Händler und Onlineshop-Betreiber beachten? Hier finden Sie hilfreiche Informationen zu Internetrecht, Abmahnungen, Brexit, Verpackungsgesetz, Datenschutz, Kassensysteme, Geoblocking und vieles mehr.

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Branchenbeschreibung

Der Kammerbezirk München und Oberbayern ist geprägt von mittelständischen, inhabergeführten Betrieben und großen Einzelhandelsunternehmen. Der Kammerbezirk ist in Deutschland nach Hamburg nicht nur die Region mit dem zweithöchsten Bruttoinlandsprodukt je Einwohner, sondern auch eine bedeutende nationale und internationale Tourismusdestination. Der Einzelhandel ist in Oberbayern einer der größten Arbeitgeber und nach Industrie und Handwerk die drittgrößte Wirtschaftsbranche.

Der bayerische Großhandel kann als "hidden champion" bezeichnet werden: in der Öffentlichkeit wenig bekannt, meist mittelständisch und dennoch wirtschaftlich gesehen ein Riese – keine andere Branche hat einen höheren Umsatz als der Großhandel. Als Mittler zwischen Hersteller und Verwender mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Akteuren, sorgt der Großhandel dafür, dass für den einzelnen Verwender schwierig zu beschaffende Waren jederzeit und allerorts verfügbar sind.

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Konjunkturdaten Handel Frühjahr 2022

  • Weggefallene Corona-Einschränkungen haben die Binnennachfrage im Handel belebt. Die Geschäfte haben im Vergleich zum Jahresbeginn sogar leicht zugelegt. Der Ausblick ist jedoch spürbar getrübt.
  • Starke Preissteigerungen, Materialengpässe und Beschaffungsschwierigkeiten belasten auch im Handel die Geschäfte.
  • Die Belebung droht durch einen erwarteten Nachfragerückgang wieder an Fahrt zu verlieren.

Ausschuss Handel

Die Mitglieder des Handelsausschusses – Einzelhändler, Großhändler und Handelsvertreter – treffen sich zwei- bis dreimal im Jahr. Die Kernaufgabe des Ausschusses liegt in der Beratung der IHK bei allen wirtschaftlich relevanten Fragestellungen aus den Bereichen Handel. In den Ausschusssitzungen werden aktuelle Themen vorgestellt und diskutiert, um ein Meinungsbild des Ausschusses zu erarbeiten. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für Stellungnahmen der IHK und werden bei zentralen Themen in den Medien publiziert.

Den Vorsitz des Ausschusses hat Michael Zink, Geschäftsführer Bayerischer Fliesenhandel Gesellschaft GmbH.

Weitere Informationen: Mitgliederverzeichnis Ausschuss Handel und Berichte aus dem Handelsausschuss

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Unterstützung für Händler während der Corona-Pandemie

Der Einzelhandel ist eine der am stärksten und direktesten betroffenen Branchen durch die erlassenen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Bayern. Die aktuellen Informationen für Ihren Betrieb mit Bezug auf die Corona-Pandemie lesen Sie hier - laufend aktualisiert - nach.

Informieren Sie sich zu den Überbrückungshilfen des Bundes - Sie finden hier ausführliche Informationen zu Antragsstellung, -berechtigung und Förderkonditionen.

Digitale Lösungen während und nach der Corona-Pandemie

Um Ideen und Perspektiven für Handel, Tourismus, Gastronomie und Dienstleister im Umgang mit der Corona-Krise aufzuzeigen, bietet die IHK-Organisation digitale Lösungen zur Kundenrückgewinnung an. Hier finden Sie eine Übersicht über die digitalen Anwendungen sowie direkte Ansprechpartner.

Mithilfe eines Orientierungsrahmens können Sie selbst überprüfen, ob der Anbieter zu Ihnen und Ihren Anforderungen passt. Anhand von Kriterien wird aufgezeigt, was bei der Auswahl einer geeigneten Anwendung beachtet werden sollte. Den Orientierungsrahmen finden Sie hier.

Sofort-Programm "Bayern hilft seinen Händlern"

Das bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt - neben den bekannten finanziellen Hilfestellungen - bayerische Einzelhändler, Werbegemeinschaften und Kommunen mit zwei maßnahmenbezogenen Initiativen.

Eine Initiative zielt direkt auf die Stärkung der Einzelhandelsunternehmen in Digitalisierung und E-Commerce ab. Die zweite Initiative ermöglicht Werbegemeinschaften, ihre Mitglieder durch die Krise zu bringen und für die Zeit danach zu rüsten.

Die CIMA Beratung + Management GmbH und das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg zeigen zusammen kurzfristige und sinnvolle Aktionen auf und geben Handlungsanleitung für digitales Standortmarketing und Kundenbindung.

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Strukturwandel in den Innenstädten

Die Corona-Pandemie und damit verbundene Schließungen in Handel und Gastronomie haben das Innenstadtleben über ‎längere Zeit fast zum Erliegen gebracht. Hinzu kommt der innerstädtische Strukturwandel, der Oberbayerns Innenstädte seit vielen Jahren vor neue Herausforderungen stellt. Die Pandemie beschleunigt die ‎Veränderungsprozesse enorm – neue Innenstadtkonzepte sind notwendiger denn je.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auf der IHK-Themenseite Innenstadtentwicklung.

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Shoppingtourismus als Standortfaktor

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat in einer Studie zum Shoppingtourismus die Strategien elf ausgewählter Gemeinden mit 10-50.000 Einwohnern in und außerhalb Bayerns (auch Österreich) aufwendig analysiert. Im Mittelpunkt der Analyse stand die Frage, wie Kommunen, Gewerbevereine oder Stadtmarketinggesellschaften ihre Marketingstrategien auf Shopping als Aktivität für (Tages-)Touristen ausrichten können und welche Lehren daraus für andere Akteure gezogen werden.

Praktischer Nutzen aus der Studie ist eine dreiseitige Strategie-Checkliste für Kommunen, Gewerbevereine und Stadtmarketinggesellschaften, in der verschiedene Handlungsfelder aufgezeigt werden, die die shoppingtouristische Attraktivität eines Ortes oder einer Region ausmachen.

Im Ergebnis kommen die Studienautoren auf eine im Idealfall Cross-Channel-angelegte Gesamt-Marketingstrategie, die sowohl vor Ort, z.B. in der Fußgängerzone oder an touristisch neuralgischen Punkten, aber eben auch digital in den sozialen Medien und über eigene digitale Schaufenster, Gäste und Kunden erreicht und zur Interaktion einlädt. Als best-practice-Beispiele werden u.a. Lindau und Kufstein in Tirol genannt.

Die ausführliche Studie können Sie hier herunterladen.

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Der deutsche Einzelhandel 2020 – zweite IHK-ibi-Handelsstudie

In der Studie „Der deutsche Einzelhandel 2020“ wurden deutschlandweit Händler befragt, um den Einfluss der Digitalisierung auf den deutschen Einzelhandel zu untersuchen. Das Forschungsinstitut ibi research führte diese Studie zusammen mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie 46 Industrie- und Handelskammern durch. Inhalt der Untersuchung ist neben der Beleuchtung des gegenwärtigen Zustands des deutschen Handels auch die Entwicklung seit der Vorgängeruntersuchung aus dem Jahr 2017. Zusätzlich sind die Themen "Produktdatenmanagement" und "IT-Sicherheit" von großer Bedeutung. Bundesweit nahmen mehr als 1.400 Einzelhändler an der Untersuchung teil.

Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie:

  • Hauptsächlich mittlere und große Händler nutzen digitale Anwendungen

Kleine Handelsunternehmen stufen ihr Wissen in Bezug auf die Digitalisierung schlechter ein, als größere Unternehmen. Diese Bilanz findet sich auch in der Technologiennutzung, denn viele kleine Händler verzichten auf digitale Lösungen. Im Allgemeinen gilt: je größer der Betrieb, desto mehr digitale Anwendungen werden genutzt.

  • Einfluss durch globale Marktplätze und zunehmende Regulierung

Themen wie Digitalisierung und E-Commerce spielen in Zeiten von Corona eine immer wichtigere Rolle. Deren praktische Umsetzung erweist sich für viele kleine Händler allerdings als schwierig. Ein großes Hindernis sind Zeit, Geld und rechtliche Unsicherheiten wie Datenschutz oder Informationspflichten‎. Auch in weiteren Regulierungen sowie der Marktposition globaler Marktplätze sehen zwei Drittel der befragten Händler einen negativen Einfluss auf ihr Unternehmen.

  • Hohe Bedeutung von Produktdatenmanagement und IT-Sicherheit

Obwohl das Management der Produktdaten arbeitsaufwendig und zeitintensiv ist, sind rund zwei Drittel der Unternehmen mit der Qualität ihrer Produktdaten zufrieden. Die Studie belegt zusätzlich die hohe Bedeutung der IT-Sicherheit für deutsche ‎Handelsunternehmen.

  • Bezahlbare Unterstützung notwendig

Gerade kleine Händler benötigen angesichts fehlender Ressourcen sowohl bezahlbare und ‎fachliche Unterstützung als auch externes Know-how. Hier können die bestehenden Förderprogramme für den Mittelstand helfen. Die ‎IHKs stehen bundesweit mit Beratung und Informationen als Ansprechpartner zur ‎Verfügung.‎

Die Studie steht hier zum Download bereit.

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Ladenschluss und Sonntagsruhe

Der gegenwärtige Zustand in Bayern ist, dass es kein eigenes Ladenschlussgesetz gibt. Es gilt das Bundesgesetz, welches besagt, dass Läden von Montag bis Samstag von 6 bis 20 Uhr öffnen dürfen. Die IHK dagegen setzt sich für eine vollständige Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten in Bayern an Werktagen ein. Zudem sollte es möglich sein, an vier Sonntagen im Jahr die Läden ohne Bezug zu einem konkreten Anlass zu öffnen. Außerdem müsse es für touristische Orte weniger restriktive Regeln geben. Hier finden Sie unsere Positionierung.

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Einstieg in den E-Commerce

Gerade der stationäre Handel muss sich den Veränderungen, welche die Digitalisierung mit sich bringt, stellen und sollte diese als Chance nutzen. Deshalb informiert die IHK regelmäßig über aktuelle Themen, die Ihnen dabei helfen, die richtige Strategie für Ihren Einstieg in den E-Commerce zu finden.

Was ist im Internet erlaubt und was nicht? Mit dem Internetrecht müssen sich u.a. Betreiber von Websites und Online-Shops auseinandersetzen. Die rechtssichere Umsetzung des Internetauftritts schützt vor Abmahnungen, denn besonders im Onlinehandel sind Konkurrenten und klagebefugte Verbände aufmerksam und verschicken schnell Abmahnungen. Auf dieser Seite erhalten Sie alle relevanten Informationen rund um das Thema Internetrecht.

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Digitalisierung im Großhandel

Eine Branche steht vor Veränderungen: Digitalisierung und Plattformökonomie beschäftigen bereits jetzt den Groß- und Außenhandel. Vor diesem Hintergrund hat sich die IW Consult im Auftrag des Landesverbands Bayern Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. (LGAD) und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) mit den Umwälzungen im Groß- und Außenhandel beschäftigt. Gefördert wurde die Studie aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Hintergrund

Der Großhandel ist systemrelevant und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Gut 20 Prozent aller Vorleistungen werden über ihn beschafft oder abgesetzt. Mittelständisch geprägt ist er stabiler Beschaffungs- und Absatzkanal insbesondere für die vielen Mittelständler in der Wirtschaft. Im letzten Jahrzehnt konnte er seine Produktivität erheblich steigern, hat hoch qualifiziertes Personal und ist in nahezu allen städtischen und ländlichen Regionen vertreten.

Viele Großhändler sehen ihre künftige Bedeutung allerdings kritischer als die anderen Marktteilnehmer und sind eher verunsichert. Ändert sich nichts – so die Ergebnisse der Studie - wäre bis zu einem Drittel des heutigen Großhandelsgeschäfts bedroht. Die konkreten Folgen: Bis zu 90.000 qualifizierte Arbeitsplätze bei Tausenden kleinen und mittelständischen Unternehmen in Bayern wären gefährdet. Insbesondere die Plattformökonomie treibt den Wandel voran.

Chancen und Lösungen

Für die Unternehmen der Wirtschaftsstufe gilt es, sich stärker auf die eigenen Stärken zu besinnen und dabei die Trends und Treiber des Strukturwandels konsequent zu nutzen. Absatz- und Beschaffungskanäle sind weiter zu digitalisieren sowie Prozesse und Integration in digitalisierte Wertschöpfungsketten zu optimieren.

Die Erweiterung des Produktangebotes durch eigenständige Dienstleistungen und Services zu einem kundenindividuellen Lösungspaket bietet weitere Chancen für die Großhändler. Das kann als wichtiger Differenzierungsfaktor bzw. USP gegenüber den Mitbewerbern auch zur Erschließung neuer Wachstumsmöglichkeiten beitragen. Lieferanten und Kunden des Großhandels müssen jedoch von dem Nutzen überzeugt werden.

Die Studie gibt einen Überblick über die heutige und künftige Systemrelevanz des Groß- und Außenhandels in Bayern und in der deutschen Wirtschaft, skizziert mögliche Entwicklungsrichtungen anhand von Trends und Anforderungen und zeigt Handlungsoptionen auf.

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Ausbildung im Handel

Welche kaufmännischen Ausbildungsberufe im Handel gibt es? Was müssen Sie als Unternehmen, Ausbilder aber auch als Auszubildender beachten?

Informationen rund um das Thema Ausbildung sind im folgenden zusammengefasst:

Kaufmann/-frau im Einzelhandel

Kaufmann/-frau im E-Commerce

Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement

Das Kombimodell für den Handel - Ausbildung neu gestalten

Mit dem Kombimodell schafft die IHK ein neues Ausbildungsformat, das die Ausbildung von allen Jugendlichen - insbesondere auch von Geflüchteten und Migranten/-innen - stabilisieren und somit das Fachkräftepotenzial für Unternehmen langfristig sichern soll. Im September 2022 startet die zweite Kombimodell-Klasse in München.

Einen allgemeinen Überblick über alles Wichtige im Ausbildungsverhätnis gibt diese Ratgeberseite. Sei es der Ausbildungsvertrag, Informationen für Ausbilder/-in, Informationen über die Berufsschule. Antworten auf Ihre Fragen erhalten Sie über diese Seite.

Sollten sich darüber hinaus Fragen ergeben, stehen die Bildungsberater jederzeit gerne zur Verfügung. Kontaktdaten der Bildungsberater.

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Fachkräftesicherung - Mitarbeiter finden und fördern

Der Fachkräftebedarf in Deutschland wächst. Viele Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Recruiting, Employer Branding, Agiles Arbeiten, New Work, ausländische Fachkräfte - zu all diesen Schlagworten erhalten Sie zahlreiche Informationen.Erfahren Sie hier mit welchen Möglichkeiten Sie Fachkräfte gewinnen und die Mitarbeiterzufriedenheit in Ihrem Unternehmen steigern können.

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Lieferkettengesetz

Der Bundestag hat im Juni 2021 das Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten ("Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz" oder kurz auch "Lieferkettengesetz") verabschiedet. Ziel ist es, Menschenrechte und Umwelt in der globalen Wirtschaft besser zu schützen. Dazu müssen große Unternehmen, Menschenrechte und Umweltstandards entlang ihrer gesamten Lieferkette beachten. Was das im Einzelnen für Ihr Unternehmen bedeutet, sehen Sie hier.

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Verpackungsgesetz

Am 1. Januar 2019 wurde die Verpackungsverordnung vom Verpackungsgesetz abgelöst. Die Verpflichtung, sich an einem bundesweiten Rücknahmesystem zu beteiligen, bleibt bestehen. NEU ist: Alle Erstinverkehrbringer müssen sich bei der "Zentralen Stelle Verpackungsregister" registrieren.

Am 3. Juli 2021 trat das aktualisierte und geänderte Verpackungsgesetz in Kraft. Einige Neuerungen traten bereits zu diesem Termin in Kraft – wesentliche Änderungen aber erst zum 1. Januar bzw. 1. Juli 2022.Was das im Einzelnen für Sie bedeutet, sehen Sie hier.

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Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG)

Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) gilt für die meisten elektrisch oder elektronisch betriebenen Produkte.

Mit dem ersten ElektroG im Jahr 2005 wurde die europäische WEEE-Richtlinie ins deutsche Recht übernommen. (WEEE steht für „Waste on Electric and Electronic Equipment”). Die WEEE-Novelle von 2012 führte zum novellierten „ElektroG II“ vom Oktober 2015, welches danach im Jahr 2017 geringfügig ergänzt wurde.Schon 2015 wurde festgelegt, welche erneuten Änderungen des ElektroG ab 15. August 2018 gelten, da an diesem Stichtag die sechsjährige Übergangsfrist der WEEE-Novelle endete. An diesem Tag wurden insbesondere die früheren zehn Gerätekategorien auf sechs neu formulierte Gerätekategorien umgestellt und der Geltungsbereich des Gesetzes ausgeweitet.

Alle betroffenen „Hersteller“ im Sinne des Gesetzes (also auch Importeure und ggf. Handelsunternehmen) müssen sich registrieren , bevor sie Geräte „anbieten“.Zuständig ist die Stiftung Elektro-Altgeräte-Register (EAR). Nähere Informationen zum ElektroG finden Sie hier.

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Batteriegesetz (BattG)

Das Batteriegesetz (BattG) regelt in Deutschland seit 2009 das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren. Am 01.01.2021 trat eine Novelle des BattG in Kraft.

Welche Pflichten bestehen für Händler und Batterienutzer?

Alle Vertreiber müssen sicherstellen, dass sie nur Batterien von gemeldeten Unternehmen (Hersteller oder Importeur) auf den Markt bringen.

Sie sind auch verpflichtet, Altbatterien an oder in unmittelbarer Nähe der Verkaufsstelle unentgeltlich zurückzunehmen. Im Versandhandel gilt das Versandlager als Verkaufsstelle. Die Rücknahmepflicht beschränkt sich dabei auf Altbatterien, die der Vertreiber als Neubatterien im Sortiment führt oder geführt hat sowie auf haushaltsübliche Mengen. Der Vertreiber ist verpflichtet, die zurückge­nommene Geräte-Altbatterien einem Rücknahme­system zu überlassen.
Was das konkret für Sie bedeutet und was Sie beachten müssen, sehen Sie hier.

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Das neue Kaufrecht

Zum 1. Januar 2022 tritt die Reform des Kaufrechts in Kraft. Es betrifft B2C-Händler - in diesem Zusammenhang ganz besonders Händler, die digitale Produkte vertreiben, B2C-Online-Shops und auch Hersteller, die evtl. von Händlern in Regress genommen werden.

Was ändert sich bei digitalen Angeboten, bei Gewährleistung und Mängelhaftung? Lesen Sie mehr im IHK Ratgeber Kaufrecht.

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Internetrecht

Bei der rechtlich korrekten Umsetzung des eigenen Internetauftritts gibt es einige Stolperfallen zu berücksichtigen. So müssen sich Betreiber einer Website beispielsweise mit Themen wie der Haftung im Internet beschäftigen. Besonders wichtig sind die Regelungen für Unternehmensseiten und Online-Shops, da bei Fehlern oder fehlenden Informationen Abmahnungen drohen.

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DSGVO bei Webseiten

Webseitenbetreiber müssen seit dem 25. Mai 2018 besonders auf Datenschutz achten: Grund dafür ist die DSGVO, die den Schutz personenbezogener Daten regelt. Hier finden Sie Praxistipps für Ihren digitalen Auftritt.

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Kassensysteme und Kassenbuchführung

Wer muss ein Kassenbuch führen? Welche Angaben muss ein Kassenbuch enthalten? Was ist bei elektronischer Kassenführung zu beachten? Hier finden Sie die Regelungen im Überblick.

Neuregelungen seit 1. Januar 2020: Belegausgabepflicht

Pflicht zur Ausgabe von Quittungen an die Kunden: Wer elektronische Aufzeichnungssysteme nutzt, muss seit 1. Januar 2020 einen Beleg (elektronisch oder in Papierform) für den Kunden erstellen und diesen auch tatsächlich übergeben.

Hintergrund ist, dass mit dem sog. „Kassengesetz“ Unternehmen mit elektronischen Registrierkassen seit Jahresbeginn 2020 verpflichtet sind, bei jedem Einkauf dem Kunden einen Kassenbeleg auszudrucken – egal ob der Kunde dieses wünscht oder nicht. Dieses betrifft nicht nur größere Einkäufe, sondern auch den Brötchenkauf beim Bäcker um die Ecke oder den Zeitungskauf am Kiosk. Dieses wird zu einer Flut an Kassenbons führen, die gerade bei kleineren Händlern erhebliche Mehrkosten für Papier, Druck und Entsorgung der liegengebliebenen Bons auslöst.

Unternehmen, die Waren an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen verkaufen, können die Finanzbehörden aber aus Zumutbarkeitsgründen von der Belegausgabepflicht befreien.

Lesen Sie hier weitere Details dazu.

Ausführliche Informationen zur technischen Sicherheitseinrichtung bei Kassen finden Sie hier.

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Abmahnung - was tun?

Ihnen ist eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung ins Haus geflattert? Sie sollen eine Unterlassungserklärung abgeben? Eine Abmahnung kann schnell zu einer Gefährdung für Ihr Geschäft werden . Hier finden Sie Hinweise zum Umgang mit missbräuchlichen Abmahnungen und welche Möglichkeiten Sie haben, um ein Gerichtsverfahren zu vermeiden.

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Geoblocking

Einkaufen im Internet soll für Verbraucher seit Dezember 2018 schrankenlos möglich sein. Seither können Onlineanbieter die Verbraucher aus anderen EU-Staaten, die auf ihrer Webseite einkaufen wollen, nicht mehr auf eine Domain des Landes weiterleiten, in dem der Verbraucher wohnt. Die neue Verordnung verbietet dieses sogenannte Geoblocking.

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Selektiver Vertrieb

Der Selektive Vertrieb sichert die Qualität des Handels aus Herstellersicht, schränkt zeitgleich aber den Konsumenten ein und kann das Angebot- und Nachfrage-Kontinuum ins Ungleichgewicht bringen. Eine Auflistung der Pro und Contra des selektiven Vertriebes finden Sie hier.

Mehr über das Kartellrecht

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Was ist politisch in Diskussion? Welche Änderungen sind geplant?

Green Deal

Der „grüne Deal“ – ein Mega-Projekt zur Umgestaltung des Wirtschafts- und Gesellschaftssystems der EU. Aber was genau steckt dahinter und auf was müssen sich Unternehmen einstellen? Vom Chemikalienrecht über die Vorgaben zu Energieeinsparung und den Umstieg auf erneuerbare Energiequellen bis hin zu Sorgfaltsplichten in der Lieferkette und der Finanzierung von Investitionsvorhaben – der Green Deal betrifft die unternehmerischen Tätigkeiten in einer Vielzahl an Bereichen. Hier informieren wir Sie über die Hintergründe, Ziele und Gesetzesinitiativen des Green Deal sowie den Stand der Umsetzung und die Relevanz für Ihr Unternehmen können Sie hier einsehen.

Ein Teilaspekt des Green Deals - Nachhaltigkeitsberichterstattung

Basierend auf der EU-Richtlinie zur CSR-Berichtspflicht gilt seit April 2017 in Deutschland das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG). Betroffene Unternehmen müssen bestimmte Nachhaltigkeitsinformationen offenlegen. Am 21. April 2021 hat die EU-Kommission einen Richtlinienentwurf mit weitreichenden Änderungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung veröffentlicht, die voraussichtlich ab dem Berichtsjahr 2024 gelten werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Gesetzesvorhaben zur Digitalisierung in der EU einfach und kurz erklärt:

Digital Data Act

Worum geht es?

Daten besser nutzbar machen – die Europäische Kommission hat mit dem Data Act im Februar 2022 einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der für alle Akteure in der wirtschaftlichen Wertschöpfungskette den Austausch und die Nutzung von Unternehmensdaten verbessern beziehungsweise überhaupt erst ermöglichen soll. Enthalten sind Regelungen für die Nutzung von Daten zwischen Unternehmen (B2B), zwischen Unternehmen und Verbrauchern (B2C) und zwischen Unternehmen und Behörden (B2G).

Digital Services Act

Worum geht es?

Mehr Sicherheit und Verantwortung im Online-Umfeld – um dies herbeizuführen, hat die Europäische Kommission im Dezember 2020 einen Vorschlag zum Digital Services Act (DSA) vorgelegt. Der DSA schafft harmonisierte Vorschriften für die Erbringung von Online-Vermittlungsdiensten im Binnenmarkt. Gegen illegale Inhalte – etwa Hassrede, Marken- und Produktpiraterie oder unsichere Produkte – soll damit konsequenter gekämpft werden, und Rechte sollen online besser durchsetzbar sein. Ein weiteres Ziel ist es, mehr Transparenz über die Moderation von Inhalten zu gewährleisten.

Digital Markets Act

Worum geht es?

Faire und offene digitale Märkte – das möchte die Europäische Kommission mit dem im Dezember 2020 vorgelegten Gesetzesentwurf für den Digital Markets Act (DMA) gewährleisten. Das Gesetz soll die Marktmacht großer Plattformen begrenzen. Ziel ist es, durch einen harmonisierten Regulierungsrahmen Fairness und Wettbewerb im europäischen digitalen Binnenmarkt sicherzustellen.

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Gründung

Der Schritt in die Selbstständigkeit erfordert Mut, Ehrgeiz und viel Durchhaltevermögen. Damit die Unternehmensgründung erfolgreich verläuft, ist eine umfassende Vorbereitung unerlässlich. Denn von der Geschäftsidee bis zum endgültigen Schritt in die Existenzgründung ist es ein langer Weg. Hier erfahren Sie, welche Überlegungen wichtig und welche Amtsgänge unerlässlich sind!

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Unternehmensnachfolge und Übergabe

Zur Übergabe des Unternehmens muss das Spannungsfeld der Interessen von Inhaber, Familie, Nachfolger und Unternehmen gelöst sein. Die Vorkehrungen für die Unternehmensnachfolge sind lange vorher zu treffen. Etwa drei bis zehn Jahre vor der geplanten Betriebsübergabe sollte der Inhaber damit beginnen, sein Unternehmen fit für die nächste Chef-Generation zu machen. Wie das geht, erfahren Sie hier.

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Förderprogramme

Öffentliche Finanzierungshilfen können speziell für den stationären Einzelhandel oder für den Bereich E-Commerce strategisch bedeutend sein. Machen Sie sich schlau über die Möglichkeiten, die Ihnen Innovationsförderung, Digitalbonus und weitere Förderprogramme bieten, um Ihr Geschäft kontinuierlich weiterzuentwickeln.

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FERI Branchen Rating

Das FERI Branchen Rating liefert für mehr als 500 Branchen einen ausführlichen statischen Überblick über die aktuelle Entwicklung und ergänzt die Analyse mit einer detaillierten Prognose für die kommenden Jahre.

Sowohl Vergleichswerte für Einzelunternehmen als auch Marktattraktivität und Bonität ganzer Branchen können mit FERI abgefragt werden.

Damit können IHKs in der Beratung ihrer Mitgliedsunternehmen nicht nur die künftige Branchenentwicklung, sondern auch regionale Bewertungsunterschiede kompetent berücksichtigen. Einsatzfelder in den IHKs sind u.a. die Beratung der Unternehmer im Rahmen von "Runden Tischen" über Fragen der Finanzierung, in der Erstberatung für Unternehmer und Betriebsübernehmer oder auch beim Aufbau von Online-Existenzgründerportalen.

Sollten Sie Daten aus dem FERI Branchen Rating benötigen, wenden Sie sich bitte an uns.

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Michael Bauer Research Kaufkraftdaten

Über das Portal von Michael Bauer Research stehen den IHKs Wirtschaftskennzahlen für den Einzelhandel in Gesamtdeutschland zur Verfügung.

Zugang zu Marktdaten, wie der allgemeine Kaufkraft, Kaufkraft für den Einzelhandel, Kaufkraft für Sortimente im Einzelhandel und die Einzelhandelszentralität, erhalten Sie über die Regionaldaten. Darüber hinaus sind die Zeitreihen zur allgemeinen Kaufkraft für die zurückliegenden fünf Jahre verfügbar. Dieser Zeitvergleich bietet einen Einblick in die Dynamik einer Region.

Sollten Sie Daten aus dem Michael Bauer Reserach Portal benötigen, wenden Sie sich bitte an uns.

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