IHK Ratgeber

Handel

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Tipps für Online-Shop-Betreiber und stationäre Händler

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Unterstützung für Händler während der Corona-Pandemie

Der Einzelhandel ist eine der am stärksten und direktesten betroffenen Branchen durch die erlassenen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Bayern. Seit 11.05.2020 dürfen alle Einzelhandelsgeschäfte - unabhängig ihrer Größe - wieder öffnen. Alles rund um die Lockerungsmaßnahmen finden Sie hier ausführlich dargestellt.

Viele Einzelhändler entdeckten während des Shutdowns den Online-Vertriebsweg für sich. Nicht nur in Zeiten der Unsicherheit bietet der Online-Handel eine attraktive zusätzliche Absatzmöglichkeit. Die IHK für München und Oberbayern bietet einen umfassenden Wissensfundus für Ihren Start ins Online-Geschäft.

Daneben haben sich aus der Not heraus eine Reihe an Initiativen zur Unterstützung gebildet. Eine Auswahl hieraus finden Sie hier.

Sofort-Programm "Bayern hilft seinen Händlern"

Das bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt - neben den bekannten finanziellen Hilfestellungen - bayerische Einzelhändler, Werbegemeinschaften und Kommunen mit zwei maßnahmenbezogenen Initiativen.

Eine Initiative zielt direkt auf die Stärkung der Einzelhandelsunternehmen in Digitalisierung und E-Commerce ab. Die zweite Initiative ermöglicht Werbegemeinschaften, ihre Mitglieder durch die Krise zu bringen und für die Zeit danach zu rüsten.

Die CIMA Beratung + Management GmbH und das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg zeigen zusammen kurzfristige und sinnvolle Aktionen auf und geben Handlungsanleitung für digitales Standortmarketing und Kundenbindung.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.soforthilfe-handel.bayern

Maßnahmen bei der Wiedereröffnung im Zuge der Corona-Krise

Seit 11. Mai 2020 dürfen nun alle Geschäfte wieder öffnen.

Eine Öffnung ist jedoch nur unter strengenden Auflagen möglich, die dem Infektionsschutz dienen.

Einzelhändler müssen ein Hygienekonzept und - falls Parkplätze vorhanden - ein Parkplatzkonzept vorliegen.

Wichtig ist auch eine Beschilderung für die Kunden:

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Konjunkturumfrage Frühjahr 2020 im Zeichen der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat die bayerische Wirtschaft stark getroffen. Zu den am stärksten in Mitleidenschaft gezogenen Branchen gehört u.a. auch der Handel: Fast die Hälfte aller Händler schätzt die jeweilige Geschäftslage als "schlecht" ein. Auch die Aufhebung des Shutdowns bringt kaum Hoffnung auf Besserung: So erwarten 61% der befragten Unternehmen bis Jahresende eine anhaltend niedrige Nachfrage. Lesen Sie hier ausführlich nach, wie die Ergebnisse der Konjunkturumfrage für das Frühjahr 2020 ausgefallen sind.

Kurzarbeit – Anpassung der Arbeitszeit

Viele Unternehmen haben während der vollständigen Schließung ihrer Geschäfte die Arbeitszeit ihrer Arbeitnehmer auf null reduziert (sogenannte „Kurzarbeit null“) und Kurzarbeitergeld beantragt.

Wenn das Geschäft wieder öffnen darf, gilt es, die Arbeitszeit der Arbeitnehmer wieder anzupassen. Dabei muss es nicht von null auf hundert gehen: Das Kurzarbeitergeld gibt es – wie der Name schon sagt – auch dann, wenn lediglich kürzer gearbeitet wird. Der Arbeitgeber zahlt bei verkürzter Arbeitszeit für die tatsächlich geleistete Arbeit die normale (anteilige) Vergütung an seinen Arbeitnehmer. Für die Differenz zum normalen Nettoentgelt kann das Kurzarbeitergeld in Höhe von 60 % bzw. 67 % beantragt werden.

Voraussetzung ist, dass nach wie vor die betrieblichen Voraussetzungen für das Kurzarbeitergeld erfüllt werden, also neben den weiteren Voraussetzungen auch noch mindestens 10 % der Beschäftigten mit einem Entgeltausfall von mindestens 10 % betroffen sind.

Zu beachten ist, dass auch für die teilweise Arbeitsleistung eine vertragliche Grundlage nötig ist. Falls bisher nur die „Kurzarbeit null“ vereinbart wurde, muss noch Einvernehmen über die entsprechende Änderung erzielt werden.

Informieren Sie sich hier ausführlich zum Thema Kurzarbeit.

Einstieg in den E-Commerce

Gerade der stationäre Handel muss sich den Veränderungen, welche die Digitalisierung mit sich bringt, stellen und sollte diese als Chance nutzen. Deshalb informiert die IHK regelmäßig über aktuelle Themen, die Ihnen dabei helfen, die richtige Strategie für Ihren Einstieg in den E-Commerce zu finden.

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Internetrecht

Bei der rechtlich korrekten Umsetzung des eigenen Internetauftritts gibt es einige Stolperfallen zu berücksichtigen. So müssen sich Betreiber einer Website beispielsweise mit Themen wie der Haftung im Internet beschäftigen. Besonders wichtig sind die Regelungen für Unternehmensseiten und Online-Shops, da bei Fehlern oder fehlenden Informationen Abmahnungen drohen.

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Abmahnung - was tun?

Ihnen ist eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung ins Haus geflattert? Sie sollen eine Unterlassungserklärung abgeben? Eine Abmahnung kann schnell zu einer Gefährdung für Ihr Geschäft werden . Hier finden Sie Hinweise zum Umgang mit missbräuchlichen Abmahnungen und welche Möglichkeiten Sie haben, um ein Gerichtsverfahren zu vermeiden.

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DSGVO bei Webseiten

Webseitenbetreiber müssen seit dem 25. Mai 2018 besonders auf Datenschutz achten: Grund dafür ist die DSGVO, die den Schutz personenbezogener Daten regelt. Hier finden Sie Praxistipps für Ihren digitalen Auftritt.

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Ladenschluss und Sonntagsruhe

Der gegenwärtige Zustand in Bayern ist, dass es kein eigenes Ladenschlussgesetz gibt. Es gilt das Bundesgesetz, welches besagt, dass Läden von Montag bis Samstag von 6 bis 20 Uhr öffnen dürfen. Die IHK dagegen setzt sich für eine vollständige Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten in Bayern an Werktagen ein. Zudem sollte es möglich sein, an vier Sonntagen im Jahr die Läden ohne Bezug zu einem konkreten Anlass zu öffnen. Außerdem müsse es für touristische Orte weniger restriktive Regeln geben. Hier finden Sie unsere Positionierung.

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Das neue Verpackungsgesetz

Am 1. Januar 2019 wurde die Verpackungsverordnung vom Verpackungsgesetz abgelöst. Die Verpflichtung, sich an einem bundesweiten Rücknahmesystem zu beteiligen, bleibt bestehen. NEU ist: Alle Erstinverkehrbringer müssen sich bei der "Zentralen Stelle Verpackungsregister" registrieren. Was das im Einzelnen für Sie bedeutet, sehen Sie hier.

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Kassensysteme und Kassenbuchführung

Wer muss ein Kassenbuch führen? Welche Angaben muss ein Kassenbuch enthalten? Was ist bei elektronischer Kassenführung zu beachten? Hier finden Sie die Regelungen im Überblick.

Neuregelungen seit 1.1.2020: Belegausgabepflicht

Pflicht zur Ausgabe von Quittungen an die Kunden: Wer elektronische Aufzeichnungssysteme nutzt, muss seit 1.1.2020 einen Beleg (elektronisch oder in Papierform) für den Kunden erstellen und diesen auch tatsächlich übergeben.

Hintergrund ist, dass mit dem sog. „Kassengesetz“ Unternehmen mit elektronischen Registrierkassen seit Jahresbeginn 2020 verpflichtet sind, bei jedem Einkauf dem Kunden einen Kassenbeleg auszudrucken – egal ob der Kunde dieses wünscht oder nicht. Dieses betrifft nicht nur größere Einkäufe, sondern auch den Brötchenkauf beim Bäcker um die Ecke oder den Zeitungskauf am Kiosk. Dieses wird zu einer Flut an Kassenbons führen, die gerade bei kleineren Händlern erhebliche Mehrkosten für Papier, Druck und Entsorgung der liegengebliebenen Bons auslöst.

Unternehmen, die Waren an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen verkaufen, können die Finanzbehörden aber aus Zumutbarkeitsgründen von der Belegausgabepflicht befreien.

Lesen Sie hier weitere Details dazu.

Verschiebung des Implementierungszeitpunktes (1.1.2020) für technische Sicherheitseinrichtungen bis 30. September 2020

Bund und Länderfinanzverwaltungen haben am 25. September 2019 auf der Referatsleitersitzung eine Nichtaufgriffsregelung hinsichtlich der Implementierung von technischen Sicherheitseinrichtungen bei elektronischen Kassen(systemen) bis zum 30. September 2020 beschlossen. Damit kommen die Finanzverwaltungen der dringenden Forderung der IHK-Organisation nach. Lesen Sie hier mehr dazu.

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Förderprogramme

Öffentliche Finanzierungshilfen können speziell für den stationären Einzelhandel oder für den Bereich E-Commerce strategisch bedeutend sein. Machen Sie sich schlau über die Möglichkeiten, die Ihnen Innovationsförderung, Digitalbonus und weitere Förderprogramme bieten, um Ihr Geschäft kontinuierlich weiterzuentwickeln.

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Geoblocking

Einkaufen im Internet soll für Verbraucher seit Dezember 2018 schrankenlos möglich sein. Seither können Onlineanbieter die Verbraucher aus anderen EU-Staaten, die auf ihrer Webseite einkaufen wollen, nicht mehr auf eine Domain des Landes weiterleiten, in dem der Verbraucher wohnt. Die neue Verordnung verbietet dieses sogenannte Geoblocking.

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Selektiver Vertrieb

Der Selektive Vertrieb sichert die Qualität des Handels aus Herstellersicht, schränkt zeitgleich aber den Konsumenten ein und kann das Angebot- und Nachfrage-Kontinuum ins Ungleichgewicht bringen. Eine Auflistung der Pro und Contra des selektiven Vertriebes finden Sie hier.

Mehr über das Kartellrecht

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FERI Branchen Rating

Das FERI Branchen Rating liefert für mehr als 500 Branchen einen ausführlichen statischen Überblick über die aktuelle Entwicklung und ergänzt die Analyse mit einer detaillierten Prognose für die kommenden Jahre.

Sowohl Vergleichswerte für Einzelunternehmen als auch Marktattraktivität und Bonität ganzer Branchen können mit FERI abgefragt werden.

Damit können IHKs in der Beratung ihrer Mitgliedsunternehmen nicht nur die künftige Branchenentwicklung, sondern auch regionale Bewertungsunterschiede kompetent berücksichtigen. Einsatzfelder in den IHKs sind u.a. die Beratung der Unternehmer im Rahmen von "Runden Tischen" über Fragen der Finanzierung, in der Erstberatung für Unternehmer und Betriebsübernehmer oder auch beim Aufbau von Online-Existenzgründerportalen.

Sollten Sie Daten aus dem FERI Branchen Rating benötigen, wenden Sie sich bitte an uns.

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Veranstaltungen

Webinar: Infektionsschutz bei der Öffnung - Was müssen Unternehmen beachten?

Schrittweise werden die Corona-Beschränkungen für Unternehmen in Bayern gelockert. Bestimmte Läden und Geschäfte dürfen bei Einhaltung von Maßnahmen zum Infektionsschutz wieder öffnen. Einen Überblick über die Maßnahmen zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter/innen erhalten Sie in diesem Webinar.