Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG).

Feststellen der Gleichwertigkeit einer Berufsqualifikation

Dieses Gesetz bietet erstmals die Möglichkeit, die Gleichwertigkeit von ausländischen Bildungsabschlüssen festzustellen. Jede Person, die im Ausland einen Berufsabschluss erworben hat, kann einen Antrag auf Gleichwertigkeitsprüfung stellen. Genauere Informationen zur Beratungsleistung der IHK für München und Oberbayern und zum kompletten Anerkennungsverfahren erhalten Sie nachfolgend.

Informationen zur Berufsanerkennung

Beratung und Service der IHK München

Antragbegleitende Beratung

Im Rahmen der antragbegleitenden Beratung werden folgende Punkte abgedeckt:

  • Klärung der Zuständigkeit
  • Prüfung des Anliegens hinsichtlich des Zielführungsgrades und der Plausibilität
  • Erteilung von Auskünften zum Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz sowie anderen Regelungen (BVFG, bilaterale Abkommen, Einigungsvertrag etc.)
  • Information zur Verfahrensdauer, Kosten und Ablauf
  • Prüfung der Unterlagen auf Vollständigkeit
  • Erstellung beglaubigter Kopien
  • Festlegung des Referenzberufes
  • Unterstützung beim Ausfüllen der Formulare
  • Beratung zu möglichen Alternativen (Externen-Zulassung zur Abschlussprüfung, Umschulung etc.)

Nachberatung

Qualifikationsergänzungsberatung


  • Information und Beratung zu inländischen Bildungs- und Qualifizierungsangeboten
  • Unterstützung bei der Suche und Auswahl von eventuell notwendigen Nachqualifizierungen

Beratung von Unternehmen

  • Einschätzung ausländischer Qualifikationen von (potentiellen) Mitarbeitern
  • Erteilung von Auskünften zu ausländischen Bildungssystemen

Antrag auf Feststellung der Gleichwertigkeit

Gerne unterstützen wir Sie bei der Antragstellung – telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch.

Das Antragsformular steht Ihnen sowohl in deutscher als auch in englischer Sprachezur Verfügung.

Im Rahmen einer Erstberatung legen wir gemeinsam mit Ihnen den deutschen Referenzberuf fest. Der Referenzberuf ist die deutsche Vergleichsqualifikation. Im Anschluss daran helfen wir Ihnen beim Ausfüllen des Antrages und vervollständigen mit Ihnen Ihre Unterlagen. Des weiteren stellen wir Ihnen die notwendigen beglaubigten Kopien aus.

Vereinbaren Sie doch einen Termin mit uns, wir beraten Sie gerne.

Für eine vollständige Erstberatung bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

  • Originaldiplom oder eine beglaubigte Kopie
  • Originalübersetzung des Diploms oder eine beglaubigte Kopie
  • Lebenslauf
  • Nachweise über einschlägige Berufserfahrung (z. B. Arbeitszeugnisse, Arbeitsbuch etc.)
  • Nachweise oder Zeugnisse über weitere Qualifikationen (z. B. Weiterbildungen, Kurse, Schulungen etc.)
  • Identitätsnachweis: Personalausweis oder Reisepass.

Bitte vereinbaren Sie, um längere Wartezeiten zu vermeiden, vorab einen Termin mit uns.

Beachten Sie bitte, dass die Antragsbearbeitung bei der IHK FOSA in Nürnberg erfolgt. Falls Sie keine persönliche Beratung vorab wünschen, können Sie anhand der Erläuterungen zum AntragsformularIhre Unterlagen auch selbst zusammenstellen und direkt zur IHK FOSA schicken.

Sofern Sie bereits einen Bescheid über die teilweise Gleichwertigkeit erhalten haben und die fehlenden Bereiche nachgeholt haben, können Sie zur Beantragung der vollen Gleichwertigkeit den speziellen Nachfolgeantrag verwenden.