Der betriebliche Datenschutzbeauftragte

Unternehmen, die personenbezogene Daten verarbeiten, benötigen ab einer bestimmten Größe einen Datenschutzbeauftragten. Sind Sie betroffen und wenn ja, was müssen Sie tun?

Ihr Unternehmen benötigt dann einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten, wenn in Ihrem Betrieb

  • personenbezogene Daten automatisiert, d.h. unter Verwendung von Datenverarbeitungsanlagen verarbeitet werden und
  • damit in der Regel mindestens 10 Personen ständig beschäftigt sind.

Die Pflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten gilt auch dann,

  • wenn die Datenverarbeitung nicht automatisiert, sondern in anderer Weise erfolgt und
  • damit in der Regel mindestens 20 Arbeitnehmer befasst sind
  • ein Fall vorliegt, in dem das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) unabhängig hiervon die Bestellung eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten vorschreibt.

In unserem Merkblatt "Der betriebliche Datenschutzbeauftragte" haben wir alle wesentlichen Aspekte, die bei der Bestellung eines Datenschutzbeauftragten eine Rolle spielen, zusammengestellt:

  • Wann muss ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden?
  • Wer kann zum Beauftragten bestellt werden?
  • Welche Rechte und Pflichten hat der Beauftragte?
  • Der Beschluss der obersten Aufsichtsbehörden für den Datenschutz im nicht öffentlichen Bereich (sog. Düsseldorfer Kreis) vom 24./25.11.2010 über "Mindestanforderungen an Fachkunde und Unabhängigkeit des Beauftragten für den Datenschutz nach § 4f Abs. 2 und 3 BDSG" ist eingearbeitet.

Daneben enthält das Merkblatt auch eine Reihe an Internetadressen, unter denen kostenlos Gesetzestexte und Musterverträge zum Datenschutz abgerufen werden können.