Pressemeldung vom 20.05.2021

Ergebnisse der IHK-Wahl 2021 liegen vor

Stammhaus der IHK München
© Silke Reidl

Die IHK für München und Oberbayern, die größte Industrie- und Handels­kammer Deutschlands, hat die Wahl ihres höchsten Gremiums, der IHK-Vollversamm­lung, sowie von 20 IHK-Regionalausschüssen abgeschlossen. Von den 71 per Direkt­wahl gewählten Sitzen gingen 37 an Unternehmerinnen.

Unternehmerinnen gewinnen mehr als die Hälfte der Direktmandate in IHK-Vollversammlung

Der Anteil der Unterneh­mer­innen in der IHK-Vollversammlung hat sich im Vergleich zur vorherigen Wahl im Jahr 2016 nochmals deutlich erhöht: von 34 auf 52 Prozent. Der Alters­durchschnitt verringert sich von 51,4 Jahre auf 47,6 Jahre. Die Zahl der abgegebenen Stimmzettel erhöhte sich um 43 Prozent auf insgesamt über 56.000. Erstmals war auch die Online-Abgabe der Stimme möglich – diesen Weg nutzten über ein Drittel aller Wähler.

IHK-Präsident Eberhard Sasse hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Über das neue Präsidium bestimmt die IHK-Vollversammlung in ihrer konstituierenden Sitzung am 30. Juni. Die IHK-Vollversammlung entscheidet über die Leitlinien der IHK-Arbeit und bezieht Positionen im Namen der oberbayerischen Wirtschaft. Außerdem beschließt sie den IHK-Haushalt und legt die Höhe der IHK-Beiträge fest.

Insgesamt kandidierten in Oberbayern fast 800 Vertreter aus der Wirtschaft für mehr als 400 ehrenamtliche Mandate in der Vollversammlung und den 20 IHK-Regional­ausschüssen, darunter ein neuer IHK-Regionalausschuss für die Landeshauptstadt München. Die IHK-Wahl findet alle fünf Jahre statt. Die gewählten Kandidatinnen und Kandidaten sind unter www.ihkwahl2021.de aufgeführt. Die IHK ist die gesetzliche Vertretung der gewerblichen Wirtschaft. Die Aufgabe der IHK ist es, das Gesamt­interesse der Gewerbetreibenden wahrzunehmen, für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft zu wirken und rund 80 vom Staat übertragene öffentliche Aufgaben zu erfüllen.