Pressemeldung vom 04.10.2021 - Rosenheim

IHK Bildungspartnerschaft zwischen Wirtschaftsschule Alpenland und Goriscon GmbH

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04.10.2021 - Die Wirtschaftsschule Alpenland in Bad Aibling hat eine IHK Bildungspartnerschaft mit dem Rosenheimer IT-Startup Goriscon GmbH geschlossen. Ziel der Kooperation ist, in der Berufsorientierung und bei der Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Arbeitswelt zusammenzuarbeiten. Geplant sind unter anderem Betriebspraktika für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen, die Teilnahme des Betriebs an der schulinternen Ausbildungsmesse sowie Fachvorträge zu aktuellen Themen aus der IT-Branche. Die Zusammenarbeit soll den Jugendlichen die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten sowie den Berufsalltag in einem regionalen Unternehmen näher bringen.

IT-Startup und Lehrkräfte wollen Jugendliche gemeinsam auf Berufs- und Arbeitsleben vorbereiten

Randolf John, Schulleiter der Wirtschaftsschule Alpenland, hält eine Ergänzung des Unterrichts um praktische Einblicke in die heimische Wirtschaft für wichtig. „Wir wollen, dass jede unserer Schülerinnen und jeder unserer Schüler einen geeigneten Job findet und einen erfolgreichen Start in das Berufs- und Ausbildungsleben hat. In der Region warten viele spannende Ausbildungsberufe, zum Beispiel in der IT-Branche. Die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen bietet die Chance, die große Palette an Berufen und die Karrierechancen vor der eigenen Haustür kennenzulernen.“ Für die Wirtschaftsschule des Landkreises Rosenheim ist es die vierte IHK Bildungspartnerschaft.

Die Goriscon GmbH will mit der Kooperation mehr junge Frauen und Männer für eine duale Ausbildung in der Region begeistern. „Der Fachkräftemangel ist eines der größten Probleme für die Wirtschaft. Gerade der IT-Bereich wird immer wichtiger und dafür brauchen wir junge, motivierte und bestens qualifizierte Fachkräfte. Die Schülerinnen und Schülern von heute sind unsere Fachkräfte von morgen. Die duale Berufsausbildung ist der perfekte Weg dorthin. Es ist wichtig, bereits früh einen Einblick in die verschiedenen Ausbildungsberufe zu geben und über die Vorteile einer raxisorientierten Ausbildung zu informieren“, erklärt Produktmanager Timo Schorr.

Eine lebendige Partnerschaft zwischen Schulen und Unternehmen ist aus Sicht von Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Rosenheim, eine Bereicherung für die heimische Wirtschaft und die Schüler. „Je besser wir Jugendliche und Unternehmen miteinander vernetzen, desto erfolgreicher sind wir in der Berufsorientierung. Dank solcher Partnerschaften können Schülerinnen und Schüler die Vielfalt der Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen kennenlernen. Die Betriebe können die Schüler schrittweise an ihre Ausbildungsangebote heranführen und nehmen ihnen damit Berührungsängste. Als IHK begrüßen wir es, dass das Netz von Bildungspartnerschaften in der letzten Zeit immer dichter wurde. Wir würden uns freuen, wenn jede allgemeinbildende Schule in der Region eigene Bildungspartnerschaften unterhält.“

Über die IHK Bildungspartnerschaften

Bei einer Bildungspartnerschaft stellt die IHK zunächst den Kontakt zwischen interessierten Schulen und Unternehmen her. Besonders am Anfang berät sie bei der Umsetzung der Partnerschaft im Schul- und Unternehmensalltag. Die Möglichkeiten einer praxisnahen Berufsorientierung reichen von Berufsinfoabenden, Betriebsführungen und Praktika über Mitmach-Angebote in den Betrieben zum Girls‘ oder Boys‘ Day bis hin zu Lehrerpraktika.

Unternehmen oder Schulen, die an einer Bildungspartnerschaft interessiert sind, können sich direkt an die IHK für München und Oberbayern wenden: 089 - 5116-0 und bildungspartnerschaft@muenchen.ihk.de Weiterführende Infos gibt es unter online unter ihk-muenchen.de/bildungspartner.