CSR-Themen

Sustainable Finance

Der Finanzwirtschaft kommt aufgrund ihrer Multiplikatorwirkung eine Schlüsselrolle auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung zu. Die Welthandelsorganisation UNCTAD schätzt, dass jährlich Investitionen von fünf bis sieben Billionen Dollar notwendig sind, um die Ziele der Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung und des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Da der Finanzierungsbedarf für nachhaltige Entwicklung nicht allein durch öffentliche Gelder gedeckt werden kann, sondern auch die Mobilisierung privater Gelder erfordert, beschäftigt sich die Politik verstärkt mit der Rolle der Finanzmärkte für eine nachhaltige Entwicklung.

Sustainable Finance tritt für eine nachhhaltige Ausrichtung der Finanzmärkte ein

Insgesamt versucht Sustainable Finance die Rolle von Finanzmärkten nachhaltiger auszurichten, ‎indem Anlage- ‎und Kreditmanagement die Betrachtung langfristiger (Klima-)Risiken ‎und die ‎Einbeziehung wertschöpfender ESG-Kriterien zur Grundlage der Investitions- ‎und ‎Anlagepolitik macht. ‎In den letzten Jahren wurden diverse politische Initiativen zur Regelung und Einbeziehung der Finanzwirtschaft angestoßen - von der G20 über die UN bis zur EU. Auf nationaler Ebene haben bereits viele Länder mit Gesetzesvorlagen und Roadmaps zur nachhaltigen Finanzwirtschaft bzw. Sustainable Finance reagiert – so z.B. die Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Begleitet werden die politischen Initiativen von einer steigenden Anzahl an NGOs, Inititativen, Think-Tanks u.ä. sowie einer Neufokussierung der Global player auf den internationalen Finanzmärkten auf Nachhaltigkeitsthemen (z.b. BlackRock, Bloomberg, Thomson Reuters, etc.).

Informieren Sie sich auf der Themenseite zu Sustainable Finance der IHK für München und Oberbayern über alle aktuellen Entwicklungen:

Sustainable Finance - Aktuelle Entwicklungen