IHK Initiative

Europäischer Dialog

Länderübergreifender Austausch zu Energie- und Klimapolitik

Der Bayerische Industrie und Handelskammertag e. V. (BIHK) sucht im Rahmen des „Europäischen Dialoges“ den Austausch zu Themen der Energiewende sowie des Klimaschutzes mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in anderen europäischen Wirtschaftsregionen. Der „Europäische Dialog“ bietet durch verschiedene Formate eine länderübergreifende Gesprächsplattform für klima- und energiepolitische Themen und leistet damit in diesem Bereich einen Beitrag zur Harmonisierung der nationalen Politiken auf EU-Ebene.

In den vergangenen Jahren brachte der „Europäische Dialog“ bei zahlreichen Gelegenheiten wichtige Stakeholder der europäischen Klima- und Energiepolitik an einen Tisch. So diskutierte der BIHK u. a. mit Vertretern der EU-Kommission und des Europäischen Parlaments sowie weiteren Verbands- und Wirtschaftsvertretern in Brüssel die Herausforderungen für die Umsetzung des EU Green Deals angesichts schnell steigender Energiepreise. Auch abseits des EU-Parketts gibt es engen Austausch mit Wirtschaftsakteuren aus anderen europäischen Regionen, wie zum Beispiel Tschechien, Österreich, Schweden oder Flandern in Belgien. Mehr zu den Aktivitäten im Rahmen des "Europäischen Dialoges" finden Sie nachfolgend:

Zum Video: Explodieren die Energiepreise in Folge des Green Deal? Was ist zu tun? Aufzeichnung der Online-Diskussionsveranstaltung am 1. Dezember 2021 (YouTube)

Worauf lassen sich die drastisch steigenden Energiepreise zurückführen? Wie können die ‎energiepolitischen Maßnahmen des Pakets „Fit for 55“ im Rahmen des Europäischen Green Deal entgegensteuern? Um diese Fragen zu diskutieren luden die Bayerischen Industrie- und Handelskammern (BIHK), die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die Vertretung des Freistaats Bayern bei der EU am 1. Dezember 2021 zu einer Online-Diskussionsveranstaltung ein.

Nach einer Begrüßung durch Dr. Sabine Jarothe, Ministerialdirektorin und Amtschefin des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, gab Ivo Schmidt, Vertreter der Generaldirektion Energie bei der EU Kommission, einen Impuls zum EU-seitigen Umgang mit der Energiepreissituation. Als Herzstück stellte er die Toolbox for Action vor.

Dr. Hermann Hüwels, Bereichsleiter Energie, Umwelt und Industrie beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ergänzte mit einem Impuls zur kritischen Situation für viele Unternehmen. Er plädierte u. a. für eine zügige Entlastung bei Stromabgaben, -gebühren und -steuern, für einen verbesserten EU-Rahmen bei Planungs- und Genehmigungsverfahren und dem marktbasierten Erneuerbaren-Ausbau. Zudem sollten EU-Länder stärker kooperieren, z. B. beim Energiebinnenmarkt oder bei Entwicklung und Markthochlauf von H2-Technologien.

In der anschließenden Podiumsdiskussion stellte sich das Panel den Fragen der Moderation und der rund 280 online zugeschalteten Gäste. Neben EU Parlament, Kommission und WKÖ waren auf dem Panel mit Herrn Dr. Bieberbach von den Stadtwerken München und Herrn Dr. Dick von der Südstärke GmbH auch zwei namhafte Unternehmen aus Oberbayern vertreten.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des BIHK-Projektes „Europäischer Dialog“ gemeinsam mit der WKÖ realisiert und vom Enterprise Europe Network sowie vom DIHK und Eurochambres unterstützt.

Arbeit des BIHK zum EU Green Deal: Die bayerischen Industrie- und Handelskammern bringen sich laufend in die Debatten und Gesetzesinitiativen rund um den Green Deal ein. Alle unternehmensrelevanten Entwicklungen zum EU-Paket sowie unsere Positionen finden Sie in unserem Themenschwerpunkt zum EU Green Deal.

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