Medien

Rundfunkbeitrag

Die Berechnung des Rundfunkbeitrags basiert seit 2013 nicht mehr auf Geräten sondern auf Betriebsstätten. Lesen Sie hier alles Wissenswerte für Unternehmen und die Bewertung der IHK-Organisation.

Beitragsanpassung auf 18,36 Euro beschlossen

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Sachsen-Anhalt hat die im Grundgesetz gesicherte Rundfunkfreiheit verletzt und verfassungswidrig gehandelt, als es dem vereinbarten Staatsvertrag nicht zugestimmt hat. Rückwirkend zum 20. Juli 2021 wird nun ein monatlicher Rundfunkbeitrag von 18,36 Euro erhoben.

Vorangegangen war eine Verfassungsbeschwerde der öffentlich-rechtlichen Sender ARD, ZDF und Deutschlandradio gegen die Blockade durch Sachsen-Anhalt im vergangen Jahr, den Beitrag um 86 Cent pro Monat zu erhöhen.

Für beitragszahlende Unternehmen bedeutet dies: Sie müssen selbst nicht aktiv werden. Bei Einwilligung ins SEPA-Lastschriftverfahren wird der Beitrag automatisch angepasst. Andernfalls kommt der Beitragsservice auf Sie zu.

Rückwirkende Freistellung aufgrund von Corona

Unter­nehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemein­wohls, die auf­grund einer be­hördlichen An­ordnung wegen der Corona-Pandemie ihre Betriebs­stätte schließen mussten, können beim Beitrags­service eine Frei­stellung von der Rund­funk­beitrags­pflicht beantragen, sofern die Betriebs­stätte mindestens drei zusammen­hängende volle Kalender­monate geschlossen war. Die Freistellung ist auch rückwirkend möglich. Den entsprechenden Antrag finden Sie auf der Seite des Rundfunkbeitrags.

Bei Zahlungs­schwierig­keiten aufgrund der Corona-Krise besteht die Möglichkeit, mit dem Beitrags­service Zahlungs­erleichterungen wie eine Raten­zahlung oder eine Stundung aus­stehender Beiträge zu verein­baren.