21.07.2016

IHK begrüßt Tunnel unter Englischem Garten

Die IHK für München und Oberbayern begrüßt die heute von der Landes­hauptstadt München und dem Freistaat Bayern bekanntgegebene Entscheidung für den Tunnel unter dem Englischen Garten. „Die IHK hat sich immer für einen Ausbau des Isarrings mit einer Tunnel-Lösung ausgesprochen, etwa bei der Diskussion des Münchner Verkehrswegeplans im Jahre 2006“, kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen.

„Mit der Ertüchtigung des Isarrings und einem landschaftsgerechten Überbau des Mittleren Rings kann die in den 60er Jahren entstandene Zerschneidung des Englischen Gartens wieder rückgängig gemacht werden“, zitiert Driessen aus einem Brief der IHK vom 3. März 2006 an den damaligen Münchner OB Christian Ude.

Der IHK-Chef warnt aber gleichzeitig vor Illusionen: „Das Tunnelprojekt im Englischen Garten ändert nichts daran, dass die Münchner Verkehrsinfrastruktur bei weitem nicht mit dem wachsenden Verkehr Schritt halten kann. Dringend muss der Föhringer Ring ausgebaut werden, um dem überregional orientierten Verkehr eine weitere Achse im Norden der Stadt zu geben. Außerdem muss das Nadelöhr Landshuter Allee am Mittleren Ring schnellstmöglich mit einem Tunnel entschärft werden. Dadurch verringert sich auch die Stickoxid-Belastung in diesem Bereich.“ Driessen unterstreicht, dass eine Wachstumsregion wie der Großraum München auf leistungsfähige Infrastruktur angewiesen ist. Die IHK setzt sich deswegen ebenfalls stark für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ein, unter anderem für die zweite S-Bahn-Röhre.