28.06.2016

Kräftiger Schub für Digitalisierung

Meeting Talking Discussion Brainstorming Communication Concept
© Rawpixel Ltd.

Als zukunftsweisend für die Digitalisierung im Mittelstand bewertet die IHK für München ‎und Oberbayern die Entscheidung des bayerischen Kabinetts für zwei weitere ‎digitale Gründerzentren (DGZ) in Oberbayern. Neben dem bereits bestehenden digitalen Gründungszentrum Werk 1 in München werden auch Ingolstadt und Rosenheim künftig neue Standorte sein.

IHK begrüßt Entscheidung für zwei weitere digitale Gründerzentren

„Der Zuschlag ist ein wichtiger Schritt, um in Oberbayern flächendeckend Netzwerkplattformen rund um das Thema Digitalisierung aufzubauen und damit die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes zu stützen“, betont Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern. Von den neuen digitalen Gründerzentren in Ingolstadt und Rosenheim erwartet sich die Wirtschaft vor allem Impulse für die digitalisierte Produktion und Arbeits-welt 4.0 sowie für die Themen Mobilität, Cybersicherheit, Gesundheit und Energie.

„Ziel muss sein, dass die Gründerzentren zu Denkfabriken für Digitalisierung in ganz Oberbayern werden“, so Driessen. Dazu müsse die Förderung mit klaren Zielvorgaben verknüpft werden. Außerdem fordert Driessen, dass kleine und mittelständische Unternehmen ausreichend beteiligt werden. Wie groß der Bedarf ist, zeigt auch eine aktuelle Umfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK). Darin geben 94 Prozent der bayerischen Unternehmen an, dass sie zwar von der ‎Digitalisierung betroffen seien. Allerdings haben sich bislang erst 3 Prozent der ‎Betriebe voll auf die digitale Revolution eingestellt.