Pressemeldung vom 12.06.2020

BIHK erwartet bis zu 200.000 Anträge auf Überbrückungshilfe in Bayern

csm_coronavirus_pixabay
© csm_coronavirus-pixabay

Zur heute vom Bundeskabinett beschlossenen Überbrückungshilfe für besonders von der Corona-Krise bedrohte Firmen erklärt Eberhard Sasse, Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK): „Diese Finanzspritze wird für notleidende Unternehmen mit großen Umsatzausfällen ein wahrer Rettungsring in der Krise sein."

Sasse: „Rettungsring für viele Unternehmen in Corona-Krise“‎

"Die Gelder sichern betriebliche Existenzen und können eine große Insolvenzwelle zumindest teilweise verhindern. Für die besonders schwer gebeutelten Branchen wie Hotellerie, Tourismusbranche, Gastronomie, Reisebüros, Messe-, Event-, und Veranstaltungswirtschaft kommt die Hilfe keine Minute zu früh", so Sasse weiter.

Mit dem Hilfsprogramm übernimmt der Bund auf Antrag einen Teil der betrieblichen Fixkosten in den Monaten Juni bis August bei Unternehmen, deren Umsatz im April und Mai verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um mindestens 60 Prozent eingebrochen ist. Maximal soll ein Betrieb 150.000 Euro erhalten. Der BIHK erwartet allein in Bayern bis zu 200.000 Überbrückungshilfe-Anträge von betroffenen Unternehmen. Details des Programms, das zum 1. Juli starten soll, arbeiten Bund und Länder derzeit noch aus.