14.12.2016

IHK spricht sich für Bundesfernstraßengesellschaft aus

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© Jokecookie

Die IHK für München und Oberbayern spricht sich für die heute vom Bundeskabinett beschlossene Planung und Verwaltung der Autobahnen in einem neuen Bundesunternehmen aus. „Wir brauchen nicht nur in Bayern sondern deutschlandweit ein leistungsstarkes Autobahnnetz, das nicht von regionalen Unterschieden in der Verwaltung abhängig sein darf“, sagt IHK-Präsident Eberhard Sasse. „Erhalt und Ausbau der Autobahnen hinken seit Jahrzehnten dem Bedarf hinterher“, so Sasse weiter. Die zweckgebundene Verwendung der Mauteinnahmen in der neuen Fernstraßengesellschaft schaffe eine gute Grundlage für ein langfristig hohes Investitionsniveau.

Sasse: „Autobahnnetz hinkt seit Jahrzehnten dem Bedarf hinterher“‎

Sasse fordert eine starke regionale Verankerung des Bundesunternehmens, etwa durch eine Tochtergesellschaft in Bayern. „Der Freistaat Bayern war ein Muster­schüler in der bisherigen Auftragsverwaltung durch die Länder und darf nicht schlechter gestellt werden“, bekräftigt der IHK-Präsident. Die regionale Verankerung, kurze Entscheidungswege und Kontinuität im Personal seien entscheidend für die Leistungsfähigkeit der neuen Organisation. Außerdem dürfe es in der Übergangs­phase zur Bundesverwaltung nicht zu Leistungseinbußen und Verzögerungen bei Bauprojekten in Oberbayern kommen.

Die IHK-Vollversammlung hatte am 7.12. ein Positionspapier verabschiedet, in dem sie sich für die Bundesfernstraßengesellschaft ausgesprochen hat.