Pressemeldung vom 11.12.2019

IHK: Mobilitätsreferat in München dringend notwendig‎

Motion blurred bicyclists in traffic
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Die IHK für München und Oberbayern begrüßt den Vorstoß der Landes­hauptstadt München zur Einrichtung eines Mobilitätsreferats ab Januar 2021. „Damit bekommt München den längst überfälligen, einheitlichen Ansprechpartner in Sachen Mobilität. Smarte Verkehrslösungen werden in unserer wachsenden Landeshauptstadt dringend gebraucht, um die Kapazitäten auszubauen und gleichzeitig nachhaltige Konzepte umzusetzen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl.

Gößl: „Überfälliger Ansatz für smarte Verkehrslösungen“‎

„Wie wichtig integrierte Ansätze sind, sehen wir bei allen Verkehrsprojekten, vom Ausbau des U-Bahn-, Tram- und Busnetzes über die Baustellenkoordination bis hin zur Diskussion um die Radwege in der Fraunhoferstraße“, betont Gößl.

Aus Sicht der IHK ist wichtig, dass nun alle Zuständigkeiten für Verkehrsthemen in der Landeshauptstadt zügig so geordnet werden, dass das neue Mobilitätsreferat die hohen Erwartungen erfüllen kann. Die Chance zum Neustart mit klaren Strukturen, kurzen Entscheidungswegen und effizienten Prozessen müsse genutzt werden. Außerdem dürfe es durch den organisatorischen Umbau zu keinen Verzögerungen kommen. „Das lassen die Herausforderungen im Stadtverkehr nicht zu“, unterstreicht der IHK-Hauptgeschäftsführer.

Laut IHK ergibt sich durch die neue Organisationsstruktur ein weiterer Vorteil: Die fachliche Zusammenarbeit mit den Verkehrsressorts auf Landes- und Bundesebene, die häufig als Genehmigungsbehörde und Fördermittelgeber einzubinden sind, dürfte vereinfacht und beschleunigt werden. Damit könnten große Verkehrsprojekte in der Landeshauptstadt in Zukunft schneller umgesetzt werden.