07.07.2017 - Bad-Tölz-Wolfratshausen

Industriegüter aus dem Landkreis sind weltweit gefragt

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© Jan Becke

Die Industriebetriebe im Landkreis erzielten 2016 fast die Hälfte ihrer Umsätze im Ausland. Der Exportanteil im verarbeitenden Gewerbe ist leicht gestiegen, so die IHK für München und Oberbayern. Gemäß den aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik erreichte die Exportquote 47,5 Prozent nach 46,3 Prozent im Jahr 2015.

Krämmel: „Mittelstand braucht freien Handel“ / Aufruf zu Bayerischem Exportpreis‎

Die Industriebetriebe aus dem Landkreis lieferten 2016 ‎Waren im Wert von 644 Millionen Euro ins Ausland. Das ist ein Minus von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Unsere Betriebe und vor allem auch die Mittelständler brauchen den Export und den freien Handel“, betont Reinhold Krämmel, Vorsitzender des Regionalausschusses Bad Tölz-Wolfratshausen. „Ohne die Auslandsmärkte wären die Orderbücher in der Industrie nicht annähernd so voll“, sagt Krämmel.

Der Vorsitzende verweist weiterhin auf den Exportpreis Bayern 2017, der dieses Jahr zum elften Mal vergeben wird. ‎Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern können sich bis zum 31. Juli darum bewerben. Der Wettbewerb wird von den bayerischen IHKs ‎und Handwerkskammern unter Federführung des Wirtschafts­ministeriums organisiert. Mehr Informationen unter ‎www.exportpreis-bayern.de.

Die gesamtbayerischen Exportschlager waren auch 2016 Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Wichtigste Exportmärkte des Freistaats sind die USA, China und Großbritannien. Insgesamt bleiben die Länder der Europäischen Union mit einem Anteil von knapp 57 Prozent die wichtigste Zielregion für bayerische Exporte. In ganz Bayern liegt die Exportquote des Verarbeitenden Gewerbes unverändert bei 52,3 ‎Prozent, in Oberbayern bei 57,1 Prozent.