07.07.2017 - Weilheim - Schongau

Exportquote der Industrie im Landkreis bei über 55 Prozent‎

Cargo containers at harbor, shanghai china.

Die Industriebetriebe im Landkreis erzielten 2016 weit über die Hälfte ihrer Umsätze im Ausland. Gemäß den aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik erreichte die Exportquote 55,7 Prozent nach 56,7 Prozent im Jahr 2015.

Klein: „Mittelstand braucht freien Handel“ / Aufruf zu Bayerischem Exportpreis‎

Die Industriebetriebe aus dem Landkreis lieferten 2016 ‎Waren im Wert von 1,479 Milliarden Euro ins Ausland. Das ist ein Plus von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Unser Landkreis gehört oberbayernweit zu den exportstärksten. Das zeigt, dass unsere Betriebe und vor allem auch die Mittelständler den Export brauchen und damit verbunden den freien Handel“, betont Herbert Klein, Vorsitzender des Regional­ausschusses Weilheim-Schongau. „Ohne die Auslandsmärkte wären die Orderbücher in der Industrie nicht halb so voll“, so Klein.

Klein verweist weiterhin auf den Exportpreis Bayern 2017, der dieses Jahr zum elften Mal vergeben wird. ‎Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern können sich bis zum 31. Juli darum bewerben. Der Wettbewerb wird von den bayerischen IHKs ‎und Handwerks­kammern unter Federführung des Wirtschafts­ministeriums organisiert. Mehr Informationen unter ‎www.exportpreis-bayern.de.

Die gesamtbayerischen Exportschlager waren auch 2016 Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Wichtigste Exportmärkte des Freistaats sind die USA, China und Großbritannien. Insgesamt bleiben die Länder der Europäischen Union mit einem Anteil von knapp 57 Prozent die wichtigste Zielregion für bayerische Exporte. In ganz Bayern liegt die Exportquote des Verarbeitenden Gewerbes unverändert bei 52,3 ‎Prozent, in Oberbayern bei 57,1 Prozent.