04.07.2017 - Weilheim - Schongau

Wirtschaftsstandort Weilheim-Schongau erhält die Gesamtnote „gut“‎

standort_wms
© IHK

Die Zufriedenheit der Betriebe im Landkreis Weilheim-Schongau mit ihrem Wirtschaftsstandort hat sich verbessert. In einer Umfrage der IHK für München und Oberbayern erhält der Landkreis die Gesamtnote 2,2 und liegt damit etwas unter dem Wert von 2,0 für ganz Oberbayern. In der Befragung von 2015 lag die Endnote für den Landkreis bei 2,3.

Mehr Fachkräfte, weniger Bürokratie und mehr Gewerbeflächen gefordert

In der Umfrage bewerten knapp 68 Prozent der Unternehmen ihren Standort als „sehr gut“ oder „gut“. 82 Prozent der ansässigen Unternehmen würden sich noch einmal für ihn entscheiden, das sind fünf Prozent mehr als 2015. Über ein Viertel gab jedoch an, dass Standortmängel wie fehlende Fachkräfte und Gewerbeflächen oder zu hohe Standortkosten ihr Wachstum bremsen. Am unzufriedensten sind die Unternehmen mit der Anbindung an den Luft- und Schienengüterverkehr sowie der mangelnden Nähe zu Forschungseinrichtungen und damit verbunden dem fehlenden Innovations­transfer. Ganz oben auf der Wunschliste steht eine bessere Versorgung mit beruflich qualifizierten Fachkräften.

„Die IHK-Standortumfrage stellt unserem Landkreis – auch im oberbayerischen Vergleich – ein ordentliches Zeugnis aus“, sagt Herbert Klein, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Weilheim-Schongau. Er fordert als Verbesserungs­maßnahmen Initiativen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, zur Bereitstellung von bezahlbaren Gewerbeflächen und –immobilien sowie zum Abbau der Bürokratie: „Weniger Bürokratie spart allen Beteiligten Zeit und Geld. Sie verhilft Betrieben und Verwaltungen zu einem reibungsloseren Miteinander und sorgt damit für ein unternehmerfreundlicheres Klima, das wir dringend benötigen.“

An der IHK-Standortumfrage beteiligten sich 111 Unternehmen aus dem Landkreis.