02.12.2016 - Garmisch-Partenkirchen

Bundesverkehrswegeplan: IHK-Regionalausschuss setzt auf schnelle Umsetzung der Projekte im Landkreis

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Der IHK-Regionalausschuss Garmisch-Partenkirchen begrüßt die Verabschiedung des Bundesverkehrswegeplans 2030 durch den Bundestag. Zwei Projekte im Landkreis haben eine Einstufung in den vordring­lichen beziehungsweise in den weiteren Bedarf mit Planungsrecht erhalten. „Jetzt müssen den Ankündigungen auch Taten folgen“, erklärt Peter Lingg, Vorsitzender des Ausschusses.

Leistungsfähige Verkehrswege für Mobilität und Wachstum in der Region

Für den Neubau der Ortsumfahrung von Garmisch-Partenkirchen, ein Projekt im vordringlichem Bedarf, sowie den vierspurigen Neubau der Bundesstraße B2 zwischen Eschenlohe und Oberau-Nord, ein Projekt im weiteren Bedarf mit Planungsrecht, sind Kosten von über 265 Millionen Euro veranschlagt.

Lingg unterstreicht die Bedeutung der beiden Vorhaben: „Nur mit einem gut ausgebauten Verkehrsnetz können wir mobil bleiben und unseren Landkreis wirtschaftlich weiterentwickeln. Ortsumfahrungen bedeuten außerdem immer ein Plus an Lebensqualität für die Menschen.“

Mit Blick auf den Neubau der B2 äußert sich Lingg zuversichtlich: „Mit der Einstufung in den weiteren Bedarf mit Planungsrecht hat sich die Politik zu diesem Projekt bekannt. Jetzt gilt umso mehr, nichts auf die lange Bank zu schieben.“ Die Vertretung der regionalen Wirtschaft fordert daher, dass die Behörden schnellstmöglich die erforderlichen personellen und finanziellen Mittel bereitstellen, damit die Planung beginnen kann.