05.11.2019 - Weilheim - Schongau

Fünf Azubis aus dem Landkreis Weilheim-Schongau unter Oberbayerns Top-Absolventen

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© IHK für München und Oberbayern / Goran Gajanin

Fünf Azubis, die ihre Berufsausbildung in Ausbildungsbetrieben im Landkreis Weilheim-Schongau absolviert haben, sind von der IHK für München und Oberbayern als oberbayernweit Beste in ihren Berufen im abgelaufenen Prüfungsjahr geehrt worden.

IHK ehrte die 114 Berufsbesten der Abschlussprüfungen in München

  • Sarah Schleich erlernte den Beruf der Bankkauffrau bei der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel eG in Peiting.
  • Andreas Blaschke absolvierte seine Ausbildung zum Biologielaboranten bei der Roche Diagnostics GmbH in Penzberg.
  • Lukas Frühschütz wurde in der UPM GmbH in Schongau zum Industriemechaniker ausgebildet.
  • Laurin Schmid erlernte den Beruf des Werkzeugmachers bei der ept GmbH in Peiting und
  • Philipp Wörle absolvierte seine Ausbildung zum Chemikanten ebenfalls bei Roche Diagnostics in Penzberg.

Andreas Blaschke wurden außerdem bayerischer Jahrgangsbester und Philipp Wörle sowohl bayerischer als auch deutscher Jahrgangsbester in ihren jeweiligen Berufen.

Insgesamt waren in Oberbayern im abgelaufenen Prüfungsjahr rund 17.000 Kandidaten zu den Abschlussprüfungen in 230 Berufen angetreten. Mehr als 90 Prozent der Teil­nehmer beendeten ihre Ausbildung erfolgreich. Bei einer Feier im Münchner GOP Varieté-Theater zeichnete die IHK für München und Oberbayern 114 Top-Absolventen aus, die als Beste in ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf ihre Ausbildung mindestens mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen haben, und ehrte sie für ihre hervorragenden Leistungen.

„Sie alle sind nun bestens ausgebildete Fachkräfte und damit Paradebeispiele für unsere hervorragend funktionierende berufliche Bildung, um die wir auf der ganzen Welt beneidet werden“, sagte IHK-Vizepräsidentin Kathrin Wickenhäuser-Egger bei der Feierstunde. Die IHK-Vizepräsidentin betonte den Stellenwert der beruflichen Bildung in Zeiten des Fachkräftemangels: „Es fehlen rund 300.000 Fachkräfte in Bayern. Gesucht werden in erster Linie keine Akademiker, sondern vor allem beruflich qualifizierte Mitarbeiter, also Macher wie Sie.“

Wickenhäuser-Egger dankte den rund 10.000 oberbayerischen Ausbildungsbetrieben aus Industrie, Handel und Dienstleistungen und ihren Ausbildern. „Sie investieren Zeit, Geduld und Kraft und geben ihre wertvollen Erfahrungen an den Nachwuchs weiter“, so die Vizepräsidentin. Ebenfalls dankte sie den 8.000 ehrenamtlichen IHK-Prüfern in Ober­bayern. „Ohne sie wäre ein betriebs- und wirtschaftsnahes Prüfungswesen in der Ausbildung nicht denkbar“, lobte Wickenhäuser-Egger den Einsatz in den Prüfungs­ausschüssen der dualen Ausbildung. Im Landkreis Weilheim-Schongau gibt es knapp
250 Ausbildungsbetriebe im IHK-Bereich.

Bildunterschrift: Bei der Feierstunde der IHK für München und Oberbayern am 30.10.2019 im GOP Varieté-Theater München: IHK-Vizepräsidentin Kathrin Wickenhäuser-Egger (ganz li.) und Dr. Thomas Kürn, Mitglied der Hauptgeschäftsführung und Bereichsleiter Berufsbildung der IHK für München und Oberbayern (re.), beglückwünschen Laurin Schmid, Lukas Frühschütz, Sarah Schleich, Andreas Blaschke und Philipp Wörle (v.l.n.r.).

© IHK für München und Oberbayern / Goran Gajanin