14.10.2016 - Weilheim - Schongau

IHK-Regionalausschuss Weilheim-Schongau präsentiert Arbeitsprogramm

herbert_klein_klaus_hofbauer

Fachkräftesicherung sowie Breitbandversorgung – diese Themen sind Schwerpunkte im neuen Arbeitsprogramm des IHK-Regionalausschusses Weilheim-Schongau. „Als IHK-Regionalvertretung werden wir uns unermüdlich für die Interessen der heimischen Wirtschaft einsetzen“, erläutert Herbert Klein, Vorsitzender des Ausschusses. Einem noch engeren Dialog mit der Politik kommt dabei eine zentrale Rolle zu. „Nur im Schulterschluss mit allen Entscheidungsträgern aus Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit können wir Lösungen für die Probleme erarbeiten, die uns unter den Nägeln brennen“, so der Vorsitzende.

Fachkräftesicherung im Fokus / Alle Kräfte für eine gelungene Integration mobilisieren

Thema Nummer Eins bleibt die Fachkräftesicherung. Sie hat entscheidenden Einfluss auf die wirtschaftliche Zukunft des Landkreises. „Ohne entsprechenden Nachwuchs werden wir Unternehmer uns sehr schwer tun. Deshalb müssen wir uns viel mehr engagieren, wenn wir dem Akademisierungswahn etwas entgegen setzen wollen“, erläutert Klein. Der Ausschuss will aus diesem Grund vor allem unkonventionelle Projekte zur frühzeitigen Information von Kindern und Jugendlichen über die berufliche Ausbildung vorantreiben. „Dabei dürfen wir die Aufklärungsarbeit an Gymnasien keinesfalls außer Acht lassen“, meint Klein. Deshalb will sich die IHK-Regionalvertretung gezielt als Partner für die Unterstützung der sogenannten Praxisseminare an Gymnasien positionieren. Deren Ziel ist es, Jugendlichen eine erste Möglichkeit zu bieten, sich in einem Unternehmen mit unternehmerischen Belangen auseinanderzusetzen.

Darüber hinaus steht die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt im Fokus. „Hier stehen wir am Anfang und vor uns liegt eine lange Reise“, resümiert Klein. „Als Unternehmen sind wir jedoch Herausforderungen gewohnt. Ich bin überzeugt, dass wir diese Menschen erfolgreich in unsere Gesellschaft integrieren können. Natürlich machen die Betriebe in der Region dabei sehr unterschiedliche Erfahrungen. Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch sind deshalb für den Erfolg dieses Projekts unumgänglich.“ Services der IHK wie die Integrationsberatung für Betriebe oder die Fortbildung von Ausbildern für die Arbeit mit Flüchtlingen sind deshalb, so die Ausschuss-Mitglieder, schnellstmöglich bekannter zu machen.

Forderung nach Breitbandausbau

Einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit sieht der Regionalausschuss in der Forcierung des Breitbandausbaus. Nach wie vor bestehe enormer Aufholbedarf, so Klein. „Um unsere Wirtschaft auf dem Weg ins digitale Zeitalter adäquat zu unterstützen, braucht sie das richtige Rüstzeug. Eine Internet- und auch Mobilfunkanbindung, die sich an den Bedürfnissen der kommenden Jahre orientiert, ist dafür unabdingbar“, bringt es Klein auf den Punkt. Ziel sei der flächendeckende Ausbau auf Netzgeschwindigkeiten von 100 Mbit/s und mehr. „Dabei dürfen wir auch die Internetversorgung per Mobilfunk beziehungsweise die grundsätzliche Qualität unseres Mobilfunknetzes nicht aus dem Auge verlieren“, so der Vorsitzende.

Einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit sieht der Regionalausschuss in der Forcierung des Breitbandausbaus. Nach wie vor bestehe enormer Aufholbedarf, so Klein. „Um unsere Wirtschaft auf dem Weg ins digitale Zeitalter adäquat zu unterstützen, braucht sie das richtige Rüstzeug. Eine Internet- und auch Mobilfunkanbindung, die sich an den Bedürfnissen der kommenden Jahre orientiert, ist dafür unabdingbar“, bringt es Klein auf den Punkt. Ziel sei der flächendeckende Ausbau auf Netzgeschwindigkeiten von 100 Mbit/s und mehr. „Dabei dürfen wir auch die Internetversorgung per Mobilfunk beziehungsweise die grundsätzliche Qualität unseres Mobilfunknetzes nicht aus dem Auge verlieren“, so der Vorsitzende.

„Politik und Verwaltung beraten sowie Ansprechpartner für Unternehmen und Bürger sein: Das ist unsere Aufgabe als Regionalausschuss“, erläutert Klein. Die Ausschussmitglieder werden deshalb jede Gelegenheit wahrnehmen, die Themen ihres Arbeitsprogramms in der Öffentlichkeit anzusprechen. Geplant ist darüber hinaus, 2017 erstmals einen Wirtschaftsempfang auf Landkreisebene auszurichten. „Die Unternehmen in unserer IHK-Vertretung verfügen über vielfältige Fachkompetenzen. Diese wollen wir für das Wohl der Wirtschaft und Allgemeinheit einbringen, um so den Landkreis Weilheim-Schongau erfolgreich weiterzuentwickeln“, fasst Klein die Arbeitsziele des Ausschusses zusammen.