14.10.2016 - Garmisch-Partenkirchen

Neues Arbeitsprogramm des IHK-Regionalausschusses Garmisch-Partenkirchen ‎

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Breitbandversorgung sowie Standortsicherung – das sind die zentralen Arbeitsfelder des neu gewählten IHK-Regionalausschusses Garmisch-Partenkirchen. „Als IHK-Regionalvertretung werden wir uns ohne Wenn und Aber für die Interessen der heimischen Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit einsetzen“, erläutert Peter Lingg, Vorsitzender des Ausschusses. Eine wichtige Rolle wird dabei der noch engere Dialog mit der Politik spielen. „Wir sind uns dessen bewusst, dass wir nur gemeinsam Lösungen für die Probleme erarbeiten können, die uns hier in der Region unter den Nägeln brennen“, so der Vorsitzende.

Breitbandausbau bleibt Dauerbrenner / Maßnahmen zur Standortsicherung notwendig ‎

In den Mittelpunkt seiner Aktivitäten will der Regionalausschuss die Forcierung des Breitbandausbaus stellen. Nach wie vor bestehe enormer Aufholbedarf, so Lingg. „Um unsere Wirtschaft auf dem Weg ins digitale Zeitalter adäquat zu unterstützen, braucht sie das richtige Rüstzeug. Eine Internet- und auch Mobilfunkanbindung, die sich an den Bedürfnissen der kommenden Jahre orientiert, ist dafür unabdingbar“, bringt es Lingg auf den Punkt. Ziel sei der flächendeckende Ausbau auf Netzgeschwindigkeiten von 100 Mbit/s und mehr. „Dabei dürfen wir auch die Internetversorgung per Mobilfunk beziehungsweise die grundsätzliche Qualität unseres Mobilfunknetzes nicht aus dem Auge verlieren“, so der Vorsitzende und betont: „Eine funktionierende Breitband­versorgung ist auch nicht zu unterschätzen, wenn es um die Fachkräftesicherung und die Attraktivität der Region für junge Menschen geht.

Bessere Infrastruktur und bezahlbarer Wohnraum

Auch Infrastrukturthemen stehen auf der Agenda des Ausschusses weiterhin ganz oben. Der Ausbau und die Verbesserung der Mobilität bleiben zentrale Anliegen aller Mitglieder. „Unsere Infrastruktur muss sich dem wachsenden Verkehrsaufkommen anpassen und darf dem wirtschaftlichen Wachstum in der Region kein Hindernis sein. Nur so können wir unseren Standort sichern“, resümiert Lingg.

Auch das Thema bezahlbarer Wohnraum haben die Mitglieder des Ausschusses als äußerst dringlich qualifiziert, vor allem angesichts eines Mietwohnungsmarkts, der stark vom Tourismus geprägt ist. „Wer im Landkreis Arbeit findet, muss hier wohnen können. Ansonsten wird die Suche nach geeigneten Fachkräften noch schwieriger“, so Lingg. Aufgrund des angespannten Wohnmarktes will sich die regionale IHK-Vertretung in den kommenden Jahren für mehr bezahlbaren Wohnraum einbringen. Hier gilt es, das Thema noch deutlicher in den Fokus der öffentlichen Mandatsträger und der Verwaltung zu rücken. 2017 will der Ausschuss deshalb gezielt einen Dialog mit den kommunalen Entscheidungsträgern dazu anstoßen.

„Politik und Verwaltung beraten sowie Ansprechpartner für Unternehmen und Bürger sein: So sehen wir unsere Rolle als Regionalausschuss“, erläutert Lingg. Die Ausschussmitglieder werden deshalb jede Gelegenheit wahrnehmen, die Themen ihres Arbeitsprogramms in der Öffentlichkeit anzusprechen. „Die Unternehmen in unserer IHK-Vertretung verfügen über vielfältige Fachkompetenzen. Diese wollen wir für das Wohl der Wirtschaft und Allgemeinheit einbringen, um so den Landkreis Garmisch-Partenkirchen erfolgreich weiterzuentwickeln“, fasst Lingg die Arbeitsziele des Ausschusses zusammen.