05.07.2018 - Weilheim - Schongau

Wichtiges Etappenziel für die regionale Berufsausbildung erreicht

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„Mit dem Spatenstich zum Berufsschulneubau erreichen wir nach langjährigem Planungsvorlauf und vielen Diskussionen endlich ein wichtiges Etappenziel“, freut sich Klaus Bauer, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Weilheim-Schongau. Bauer betont: „In den neuen Gebäuden mit ihrer Vielzahl an technischen Werkstätten und Spezialräumen werden unsere Berufsschüler topmoderne, zeitgemäße Lern- und Arbeitsbedingungen vorfinden. Weilheim als Berufsschulstandort wird gestärkt und die duale Berufsausbildung vor Ort gewinnt an Attraktivität. Das ist für die heimische Wirtschaft umso wichtiger, denn unsere Betriebe sind dringender als je zuvor auf Azubinachwuchs angewiesen, um sich so ihre Fachkräfte von morgen zu sichern.“

Bauer: „Berufsschulneubau ist lohnende Investition in die Fachkräfte von morgen“‎

Laut dem Vorsitzenden steht die duale Berufsausbildung vor großen Herausfor­derungen. Dazu zählt insbesondere die Digitalisierung, die inzwischen alle Lebens- und Arbeitsbereiche durchdringt. Ganze Berufsbilder verändern sich dadurch und erfordern neue Fertigkeiten und Fähigkeiten. Das wiederum muss Berücksichtigung in den Ausbildungsplänen finden und sich in den Lern- und Arbeitsbedingungen an den Berufsschulen widerspiegeln. Bauer verweist in diesem Zusammenhang speziell auf die Schulausstattung: „Das gilt umso mehr für eine Berufsschule wie unsere in Weilheim, die in gewerblich-technischen Berufen ausbildet, von denen sehr viele massiv vom digitalen Wandel betroffen sind.“ Im Namen des IHK-Regionalausschusses wünscht Bauer dem Bauvorhaben viel Erfolg und vor allem einen Bauvollzug nach Plan, so dass Berufsschüler und Lehrerkollegium pünktlich zum Schuljahresbeginn 2021/2022 von den Neubauten Besitz ergreifen können.