03.01.2018 - Bad-Tölz-Wolfratshausen - Berchtesgadener-Land - Garmisch-Partenkirchen - Miesbach - Rosenheim

Oberbayerische Bergbahnen freuen sich auf viele Wintergäste

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© Patricia Strunk

Nach frühen Schneefällen zum 1. Advent blicken die oberbayerischen Berg- und Seilbahnen optimistisch in die Wintersaison 2017/2018. So erwartet eine Hälfte der Betreiber steigende Umsätze, die andere hofft auf ähnlich gute Geschäfte wie in der vorherigen Wintersaison. Das ist eines der Ergebnisse aus dem aktuellen Seilbahnreport der IHK für München und Oberbayern.

IHK-Saisonumfrage: Bergbahnen investieren ins Gipfelerlebnis für alle Besucher

Die Investitionsbereitschaft der Bergbahnbetreiber fällt im aktuellen Winterhalbjahr hoch aus. Etwa 40 Prozent wollen ihr Investitionsvolumen erhöhen. 2016 waren es mit nur etwas mehr als einem Viertel der Betriebe (28 Prozent) deutlich weniger Unternehmen. Weiterhin wollen fast ein Drittel (30 Prozent) der Bergbahnbetreiber im selben Umfang modernisieren wie im Vorjahr. Außerdem plant ein Viertel von ihnen, neue Mitarbeiter einzustellen.

‚Bergerlebnis für alle‘, so lautet das diesjährige Motto des Deutschen Seilbahn­verbandes. Dabei soll vor allem Gästen mit gesundheitlichen oder altersbedingten Handicaps, aber auch Familien mit kleinen Kindern zu jeder Jahreszeit der Gipfelgenuss in den Bergen leichter ermöglicht werden. Vorreiter in der Umsetzung dafür passender Investitionsmaßnahmen sind die Bayerische Zugspitzbahn, die Wendelsteinbahn sowie die im Bau befindliche neue Jennerbahn, die 2018 wieder in Betrieb gehen wird.

Mit Rückblick auf den Sommer 2017 hatten starke Wetterkapriolen dem Geschäft der Berg- und Seilbahnbetreiber zugesetzt. Nur eine knappe Mehrheit von 56 Prozent bezeichnet daher ihren Geschäftsverlauf in der zurückliegenden Sommersaison als gut. Das sind deutlich weniger als im Vorjahr (80 Prozent). Auch der goldene Oktober konnte die Bilanz und damit die Stimmung nicht wesentlich verbessern. Die Ertragslage fiel nur bei etwa jedem fünften Unternehmen gut aus. Im Vorjahr galt das für 40 Prozent der Betriebe. Aufgrund gestiegener Kosten sind rund 60 Prozent der oberbayerischen Bergbahnen mit maßvollen Fahrpreiserhöhungen in das Winterhalbjahr gestartet.