20.12.2017 - Garmisch-Partenkirchen

IHK begrüßt neue Rekord-Seilbahn zur Zugspitze

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© IHK

Die IHK für München und Oberbayern begrüßt die Inbetriebnahme der neuen Seilbahn zur Zugspitze. „Die Eröffnung dieses technischen Meisterwerks gibt dem Tourismus im Werdenfelser Land starke Impulse. Die ganze Region gewinnt dadurch nochmals mehr an Attraktivität“, lobt Peter Lingg, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Garmisch-Partenkirchen.

Saisonumfrage der IHK: Bergbahnen investieren ins Gipfelerlebnis für alle Besucher ‎

„Auch wenn wir mit dem höchsten Berg Deutschlands punkten können, müssen wir uns dem Wettbewerb mit anderen Alpenregionen stellen. Die Modernisierung unserer Infrastruktur und die Erweiterung von Angeboten ist deshalb wichtiger denn je“, erklärt Lingg weiter. Mit dem Wegfall von Wartezeiten an der neuen Zugspitzbahn und schnellerer Berg- und Talfahrten erhöhe sich künftig auch für Tagesgäste zum Beispiel aus dem Großraum München die Attraktivität der Region und des Skigebietes, so der Vorsitzende.

Mit den abgeschlossenen Investitionen gehört die Zugspitzbahn zu den Vorreitern unter den Bergbahnen, die sich getreu dem Motto ‚Bergerlebnis für alle‘ des Deutschen Seilbahnverbandes für Gäste mit gesundheitlichen Handicaps und Familien mit Kleinkindern stark machen. Diesen Personengruppen soll der Gipfelgenuss zu jeder Jahreszeit leichter ermöglicht werden.

Insgesamt blicken die oberbayerischen Berg- und Seilbahnen nach frühen Schneefällen zum 1. Advent mit vorsichtigem Optimismus in die Wintersaison 2017/2018. Laut dem aktuellen Seilbahnreport der IHK für München und Oberbayern erwarten 50 Prozent der Betreiber steigende Umsätze. Die andere Hälfte hofft auf ähnlich gute Geschäfte wie in der vorherigen Wintersaison. Etwa 40 Prozent wollen ihr Investitionsvolumen erhöhen. 2016 waren es mit nur etwas mehr als einem Viertel der Betriebe (28 Prozent) deutlich weniger Unternehmen. Weiterhin will fast ein Drittel (30 Prozent) der Bergbahnbetreiber Modernisierungsmaßnahmen im selben Umfang durchführen wie im Vorjahr. Ein Viertel von ihnen plant, neue Mitarbeiter einzustellen. Aufgrund gestiegener Kosten sind rund 60 Prozent der oberbayerischen Bergbahnen mit maßvollen Fahrpreiserhöhungen in das Winterhalbjahr gestartet.