24.11.2017 - Bad-Tölz-Wolfratshausen

Bayerischer Exportpreis geht nach Lenggries

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Die Firma Kristallturm, spezialisiert auf den Bau von Klettergärten im In- und Ausland, hat den Bayerischen Exportpreis in der Kategorie „Handwerk“ gewonnen. Den Preis, der dieses Jahr zum 11. Mal vergeben wurde, überreichten auf einem Festakt Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) und Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern. Die in Lenggries ansässige, 2007 gegründete Firma beschäftigt heute 18 Mitarbeiter. Ihr Exportanteil liegt bei 92 Prozent.

Weltweit erfolgreich mit Hochseilgärten made in Bavaria

„Mit ihrem innovativen Baukastensystem in Stahlbauweise, einem außerordent­lich hohen Maß an Kreativität und Anpassungsfähigkeit an länderspezifische Besonderheiten begeistert Kristallturm weltweit mit seinen Hochseilgärten, die in zertifizierter Topqualität höchste Sicherheitsstandards erfüllen. Das Unter­nehmen ist damit beispielhaft für die Innovationskraft und internationale Leistungsfähigkeit unseres Mittelstands“, gratuliert auch Reinhold Krämmel, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Bad Tölz-Wolfratshausen, dem Preisträger aus dem Landkreis zur verdienten Auszeichnung.

Der Bayerische Exportpreis in der Kategorie „Industrie“ ging an Mehling & Wiesmann aus Lohr in Unterfranken, in der Kategorie „Handel“ an Ground Zero aus Egmating und in der Kategorie „Dienstleistung“ an data M sheet metal solutions aus Valley. Seit 2007 prämiert der Bayerische Exportpreis Firmen mit bis zu 50 Vollzeitmitarbeitern, die den Schritt auf die Weltmärkte erfolgreich gemeistert haben. In diesem Jahr hatten sich 66 Unternehmen dafür beworben. Der Exportpreis ist eine Gemeinschaftsinitiative des Bayerischen Wirtschafts­ministeriums, des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK), der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern und von Bayern International.