07.07.2017 - Traunstein

Traunsteiner Industrie bleibt exportstark

Cargo containers at harbor, shanghai china.

Die Industriebetriebe im Landkreis Traunstein erzielten im vergangenen Jahr 50,3 Prozent ihrer Umsätze im Ausland. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Exportanteil im verarbeitenden Gewerbe dabei nur geringfügig um weniger als ein Prozent zurückgegangen, so die IHK für München und Oberbayern. 2015 lag der Anteil gemäß den Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik bei 51,2 Prozent.

IHK-Regionalausschuss: „Unternehmen können auf freien Handel nicht verzichten“‎

Insgesamt lieferten die Industriebetriebe aus dem Landkreis im vergangenen Jahr ‎Waren im Wert von über 2,6 Milliarden Euro in andere Länder. Das ist einer der höchsten Werte in ganz Oberbayern und ein leichtes Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Auslandsmärkte gewinnen für die Unternehmen zunehmend an Bedeutung und werden immer besser erschlossen“, erklärt Nikolaus Binder, Vorsitzender des Regionalausschusses Traunstein. „Für ihre wirtschaftliche Weiterentwicklung bauen viele Mittelständler auf die Chancen des Außenhandels in Form von Exporten. Um es auf den Punkt zu bringen: Auf freien Handel kann die Wirtschaft nicht verzichten“, so die Meinung im Regionalausschuss.

Binder verweist in diesem Zusammenhang auf den Exportpreis Bayern 2017, der in diesem Jahr zum elften Mal vergeben wird. Noch bis zum 31. Juli können sich ‎Unter-nehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern bewerben. Der Wettbewerb wird von den bayerischen IHKs ‎und Handwerkskammern unter Federführung des Wirtschaftsministeriums organisiert. Mehr Informationen unter ‎www.exportpreis-bayern.de.

Die gesamtbayerischen Exportschlager waren auch 2016 Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Wichtigste Exportmärkte des Freistaats sind die USA, China und Großbritannien. Insgesamt bleiben die Länder der Europäischen Union mit einem Anteil von knapp 57 Prozent die wichtigste Zielregion für bayerische Exporte. In ganz Bayern liegt die Exportquote des Verarbeitenden Gewerbes unverändert bei 52,3 ‎Prozent, in Oberbayern bei 57,1 Prozent.