27.01.2017 - Berchtesgadener-Land

Standort Berchtesgadener Land: Top oder Flop?

Wie beurteilen die Unternehmen den Landkreis als Wirtschaftsstandort? Zum zweiten Mal nach 2015 führt dazu die IHK für München und Oberbayern eine Standortumfrage durch und kontaktiert ab dem 30. Januar stichprobenartig fast 2.000 Betriebe im ganzen Berchtesgadener Land.

Firmen sollen in der IHK-Standortumfrage angeben, wo der Schuh drückt

In einem kurzen Fragebogen werden Einschätzungen und Zufriedenheit der Teilnehmer mit allen relevanten Standortfaktoren aus den Bereichen Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Kosten, Netzwerke, und Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung erfasst.

2015 hat der Landkreis die Gesamtnote 2,3 erhalten. „Die Wirtschaft ist einem konstanten Wandel unterzogen. Dem kann sich der Standort nicht entziehen. Wir wollen Politik und Verwaltung unterstützen, die Rahmenbedingungen für Betriebe in unseren Kommunen weiter zu verbessern. Zu diesem Zweck müssen wir die Stärken und Schwächen des Landkreises kennen. Deshalb rufe ich alle Unternehmen auf, sich an der Umfrage zu beteiligten“, bittet Irene Wagner, Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Berchtesgadener Land. Insbesondere die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen und mehr bezahlbarer Wohnraum für Fachkräfte sind laut Wagner entscheidend für die Zukunft der regionalen Wirtschaft.

Die Auswertung der Umfrage erfolgt anonym für alle Landkreise und kreisfreien Städte Oberbayerns sowie für den gesamten Regierungsbezirk. Insgesamt kontaktiert die IHK dafür oberbayernweit rund 50.000 Unternehmen. Die Umfrageergebnisse werden Anfang Juni veröffentlicht. Unternehmen, die sich noch an der Umfrage beteiligen möchten, können sich an Rebecca Wippersteg, Referentin für Standortberatung, Statistik und Raumplanung, wenden: Telefon 089 / 5116 1117 oder wippersteg@muenchen.ihk.de.