07.12.2016 - Berchtesgadener-Land

Wagner: „Ortsumfahrung Bad Reichenhall zügig realisieren“

A 8 Autobahn Irschenberg
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Im Bundestag wurde vergangene Woche der Bundesverkehrswegeplan 2030 verabschiedet. Mehrere Vorhaben betreffen auch das Berchtesgadener Land. Unter anderem sieht das neue Rahmenprogramm den Ausbau der A8 vor.

IHK im Berchtesgadener Land zum Bundesverkehrswegeplan 2030

Für den Abschnitt zwischen Traunstein/Siegsdorf und der Bundesgrenze bei Bad Reichenhall gibt es zunächst aber nur weiteres Planungsrecht. „Mit einem Ausbau der Kapazitäten nur bis Traunstein wird das Nadelöhr lediglich vom Inntaldreieck in Richtung Südosten verschoben. Langfristig brauchen wir eine leistungsfähige A8 bis zur Bundesgrenze. Kann ein anderes Projekt aus dem „Vordringlichen Bedarf“ auf absehbare Zeit nicht umgesetzt werden, muss stattdessen der Abschnitt ab Traunstein in der Priorität aufrücken. Als Wirtschaft bleiben wir bei dieser Forderung“, erklärt Irene Wagner, Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Berchtesgadener Land.

Ausdrücklich begrüßt die Unternehmerin aus Marktschellenberg hingegen, dass nun mit der Realisierung der Ortsumfahrung von Bad Reichenhall an der B21 begonnen werden kann. „Dieses Vorhaben bedeutet eine wesentliche Entlastung für die Bürgerinnen und Bürger und dadurch eine bessere Mobilität. Das ist im Sinne von allen Verkehrsteilnehmern.“ Ebenfalls positiv bewertet Wagner die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Tüßling und Freilassing. „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. In Hinblick auf die Attraktivität im Personen- und Güterverkehr müssen in Zukunft aber auch zusätzliche Kapazitäten bei der Schiene geschaffen werden.“