15.11.2019 - Rosenheim

IHK ehrt Top-Bildungspartner aus dem Landkreis Rosenheim

Festabend im Rahmen des Projektes IHK-Bildungspartnerschaft anlaesslich der Auszeichnung von TOP Bildungspartnern der IHK in der ESO Super Nova in Garching am 06.11.2019Foto: IHK / HRSchulz
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Die IHK für München und Oberbayern hat Vertreter von 30 Top-Bildungspartnerschaften, unter ihnen die Eder GmbH aus Tuntenhausen und die Wilhelm-Leibl-Realschule aus Bad Aibling geehrt. Schule und Unternehmen arbeiten seit Anfang dieses Jahres erfolgreich in Projekten zur Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern der Realschule zusammen. Insgesamt gibt es in Stadt und Landkreis Rosenheim derzeit neun IHK Bildungspartnerschaften.

Berufsorientierungsprojekte der Eder GmbH und Wilhelm-Leibl-Realschule gewürdigt

Mit dem Projekt der Bildungspartnerschaften unterstützt die IHK seit 2014 die gezielte Vernetzung von Betrieben und Schulen. In den vergangenen fünf Jahren konnte sie oberbayernweit 120 neue Bildungspartnerschaften vermitteln. Zahlreiche bestehende Kooperationen wurden weiterentwickelt und ausgebaut. Schulen und Betriebe, die sich für eine Bildungspartnerschaft interessieren, unterstützt die IHK bei der Suche nach einem geeigneten Partner und der Erstellung einer Kooperations­vereinbarung. Ziel der Partnerschaft ist es, im Verlauf eines Schuljahres mehrere gemein­same Aktivitäten wie beispielsweise Berufsinfoabende, Betriebsbesichtigungen, Schüler- und Lehrerpraktika oder Bewerbungstrainings durchzuführen.

„Bildungspartnerschaften bilden in der Berufsorientierung unserer jungen Menschen eine wertvolle Brücke von der Theorie in die Praxis“, betonte Hubert Schöffmann, Bildungspolitischer Sprecher der IHK für München und Oberbayern und des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK e.V.), in seinem Grußwort. „Sie fördern die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen und unterstützen Schülerinnen und Schüler beim erfolgreichen Übergang in die Berufswelt. Dank der qualitätsgesicherten IHK Bildungspartnerschaften lässt sich die Berufsorientierung an den Schulen noch praxisorientierter und damit für alle Seiten gewinnbringender gestalten“, so der Bildungsexperte. Ziel der IHK sei es, so Schöffmann, dass es künftig an jeder relevanten Schule in München und Oberbayern eine IHK Bildungspartnerschaft geben wird.

Elfriede Ohrnberger, Ministerialdirigentin des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, lobte das Konzept der IHK-Bildungspartnerschaften: „Sie sind ein hervorragendes Scharnier zwischen Schule und Wirtschaft, denn sie verbinden alle wichtigen Partner für die Berufswahl: Schulen, Schüler, Erziehungsberechtigte und Wirtschaft.“ Ohrnberger betonte außerdem: „Durch eine praxis- und talentorientierte Berufsorientierung ermöglichen wir unseren jungen Menschen den besten Start in ein erfülltes Leben. Ziel muss es dabei immer sein, unsere Schülerinnen und Schüler zu befähigen, für sich selbst eine gut begründete Berufswahl zu treffen.“

Gemeinsam dankten Ohrnberger und Schöffmann den anwesenden IHK Top-Bildungs­partnern aus ganz Oberbayern für ihr Engagement in der Berufsorientierung. Die anlässlich des Festabends geehrten Schulen und Unternehmen hatten im Schuljahr 2018/2019 mehrere gemeinsame Aktionen durchgeführt sowie eine Planung ihrer Aktivitäten für das aktuelle Schuljahr vorgelegt.

Bildunterschrift: Auf dem Festabend der IHK für München und Oberbayern am 6.11.2019 in der ESO Supernova in Garching: Elfriede Ohrnberger, Ministerialdirigentin im Bayeri­schen Staatsministerium für Unterricht und Kultus (2.v.r.), und Hubert Schöffmann, Bildungspolitischer Sprecher der IHK für München und Oberbayern (ganz rechts), beglückwünschen Angela Eder, Mitglied der Geschäftsleitung der Eder GmbH (2.v.l.) und Stephan Kausler von der Wilhelm-Leibl-Realschule (1.v.l.) zu ihrer IHK Top-Bildungs­partnerschaft.