07.08.2017 - Erding-Freising

IHK-Vizepräsident Heinz: „Erdinger Ringschluss ist Qualitätssprung für Mobilität“

Mit der Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Freistaat und der Stadt Erding für eine untertunnelte Teilstrecke nimmt der Erdinger Ringschluss eine weitere Hürde in Richtung Realisierung. Bis voraussichtlich 2026 soll mit diesem Projekt die direkte Schienenanbindung des Flughafens an Erding erfolgen.

Wirtschaft begrüßt Finanzierungsvereinbarung für Teilstrecke in Erding

Otto Heinz, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des Regionalausschusses Erding-Freising, begrüßt deshalb das Übereinkommen: „Die Anbindung des Flughafens München an den Bahnverkehr in Richtung Osten ist überfällig und seit Jahren eine unserer Kernforderungen. Grundvoraussetzung für die Umsetzung ist der Erdinger Ringschluss, welcher mit der aktuellen Finanzierungsvereinbarung einen neuen Meilenstein erreicht hat“.

„Die zukünftige Bahnverbindung“, so der Moosburger Unternehmer, „bedeutet einen entscheidenden Qualitätssprung für die Mobilität im gesamten Einzugsgebiet des Flughafens. Insbesondere Pendler werden von dieser Entwicklung in Form eines größeren ÖPNV-Angebotes und besserer Taktungen bei den Verbindungen profitieren“. Außerdem, erklärt Heinz, ermöglicht die Linie eine direkte Verknüpfung mit dem wirtschaftsstarken Chemiedreieck und an den Raum Salzburg über die Bahn-Ausbaustrecke 38.

Neben dem Ringschluss betont Heinz aber die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen für die Erreichbarkeit des Flughafens: „Mindestens genauso wichtig ist der bedarfsgerechte Ausbau des Straßennetzes. Die Wirtschaft in den Landkreisen Erding, Freising und Ebersberg hat sich dabei klar für eine Erweiterung der Flughafentangente Ost (FTO) auf drei bzw. vier Spuren ausgesprochen. Ebenso muss auch die Einführung einer Express-S-Bahn aus München endlich angegangen werden“.