11.07.2017 - Pfaffenhofen

Exporte aus dem Landkreis nehmen zu ‎

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Die Industriebetriebe im Landkreis erzielten 2016 gemäß den aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik 11,6 Prozent ihrer Umsätze im Ausland. Damit liegt die Exportquote jedoch weiterhin deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 52 ‎Prozent, so die IHK für München und Oberbayern.

Kastner: „Mittelstand braucht freien Handel“ / Aufruf zu Bayerischem Exportpreis‎

So lieferten die im Landkreis ansässigen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes im vergangenen Jahr ‎Waren im Wert von 655 Millionen Euro ins Ausland. „Die Auslands­märkte werden für die Auftragsbücher unserer Unternehmen zunehmend wichtiger“, betont Eduard Kastner, Vorsitzender des Regionalausschusses Pfaffenhofen. „Vor allem unsere Mittelständler brauchen für ihre wirtschaftliche Weiterentwicklung den Export und damit verbunden den freien Handel“, so der Vorsitzende.

Kastner verweist weiterhin auf den Exportpreis Bayern 2017, der dieses Jahr zum elften Mal vergeben wird. ‎Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern können sich bis zum 31. Juli darum bewerben. Der Wettbewerb wird von den bayerischen IHKs ‎und Handwerks­kammern unter Federführung des Wirtschafts­ministeriums organisiert. Mehr Informationen unter ‎www.exportpreis-bayern.de.

Die gesamtbayerischen Exportschlager waren auch 2016 Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Wichtigste Exportmärkte des Freistaats sind die USA, China und Großbritannien. Insgesamt bleiben die Länder der Europäischen Union mit einem Anteil von knapp 57 Prozent die wichtigste Zielregion für bayerische Exporte. In ganz Bayern liegt die Exportquote des Verarbeitenden Gewerbes unverändert bei 52,3 ‎Prozent, in Oberbayern bei 57,1 Prozent.