03.07.2017 - Eichstätt

Wirtschaftsstandort Eichstätt punktet mit Gesamtnote „gut“‎

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© IHK

Die Betriebe im Landkreis Eichstätt sind weiterhin mit ihrem Wirtschafts­standort zufrieden. In einer Umfrage der IHK für München und Oberbayern erzielt der Landkreis die Gesamtnote 2,1. Diese Bewertung hatten die Unternehmer ihrem Standort auch in der Befragung von 2015 ausgestellt. Mit der Gesamtnote 2,1 liegt der Landkreis knapp unter dem Wert von 2,0 für ganz Oberbayern.

Mehr Fachkräfte, weniger Bürokratie und mehr Wohnraum gefordert

In der Umfrage benoten fast vier von fünf Unternehmen ihren Standort als „sehr gut“ oder „gut“. 84 Prozent der ansässigen Unternehmen würden sich noch einmal für ihn entscheiden. Rund 46 Prozent haben in den vergangenen drei Jahren in ihren Standort investiert oder diesen erweitert. Das ist im oberbayerischen Vergleich (31,4 Prozent) ein herausragender Wert, der die Zufriedenheit der Betriebe verdeutlicht.

Trotzdem gab auch über ein Drittel (38 Prozent) an, dass Standortmängel wie die mangelnde Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, fehlende Fachkräfte oder langwierige Genehmigungsverfahren bei den Behörden das Unternehmenswachstum bremsen. Am unzufriedensten sind die Unternehmen außerdem mit der Anbindung an den Schienengüter- und Luftverkehr sowie den Angeboten des öffentlichen Nahverkehrs.

„Die IHK-Standortumfrage stellt unserem Landkreis – auch im oberbayerischen Vergleich – ein ordentliches Zeugnis aus“, meint Emmeran Hollweck, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Eichstätt. „Besonders die Fachkräftesicherung bleibt jedoch für unsere Unternehmer ein wunder Punkt und stellt sie vor große Herausforderungen. Auch im Kampf gegen eine zunehmende Bürokratie sehen sie großen Handlungsbedarf“, so Hollweck. Der Vorsitzende fordert außerdem mehr Initiativen, was die Bereitstellung von bezahlbarem Wohn­raum betrifft.

An der IHK-Standortumfrage beteiligten sich 116 Unternehmen aus dem Landkreis.