29.03.2017 - Ingolstadt

IHK und Bayerische Staatsregierung übergeben Meisterpreis

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© Karsten Pfeifer / IHK

Manuel Schmidt hat in einer Feierstunde der IHK für München und Oberbayern den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung erhalten. Der beste Absolvent aus Ingolstadt ist Geprüfter Medienfachwirt und gehört zusammen mit 304 weiteren Absolventen zu den Jahrgangsbesten in 42 Fortbildungsprüfungen der IHK. Insgesamt haben in Oberbayern 3.138 Teilnehmer im abgelaufenen Prüfungsjahr 2015/2016 ihre Fortbildung als Meister, Fachwirte, Fachkaufleute oder Betriebswirte erfolgreich abgeschlossen.

Bester Absolvent aus Ingolstadt ausgezeichnet

IHK-Präsident Eberhard Sasse und Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) gratulierten am Montag im Münchner Gasteig allen Absolventen zu ihrem Erfolg. „Mit Ihrer hohen Fachkompetenz plus Praxiserfahrung haben Sie in vielen Unternehmen entscheidende Vorteile“, sagte Sasse zu den Preisträgern. „Diese Qualifikationen sind am Arbeitsmarkt in den Zeiten des Fachkräftemangels sehr gefragt“, so der IHK-Präsident. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner beglückwünschte die IHK-Absolventen und betonte die Bedeutung der beruflichen Bildung: „Sie sind Meister Ihres Fachs und gehören zu den Besten der Besten. Durch den Meisterpreis werden Ihre hervorragenden Leistungen – auch öffentlichkeitswirksam – gewürdigt. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels müssen wir verstärkt für die berufliche Bildung als exzellenten Karriereweg werben. So stellen wir beispielsweise mit der Initiative Elternstolz die berufliche Ausbildung als gleichwertige Alternative zum Hochschulstudium vor.“

Die Bayerische Staatsregierung fördert die Aufstiegsqualifizierung seit September 2013 mit einem Meisterbonus in Höhe von 1.000 Euro. Insgesamt sind in Oberbayern bereits 8,6 Millionen Euro Meisterbonus an rund 8.600 Empfänger ausgezahlt worden, erläuterte Sasse. „Selten bringt eine finanzielle Förderung so schnell sichtbare Ergebnisse wie die Förderung durch den Meisterbonus“, so der IHK-Präsident.

Die beruflichen Aussichten für Fortbildungsabsolventen sind laut einer aktuellen IHK-Studie hervorragend. Danach fehlen bereits heute 227.000 Fachkräfte in Bayern. Gesucht werden in erster Linie keine Akademiker, sondern zu fast 90 Prozent beruflich qualifizierte Mitarbeiter. „Deutlich wird, dass viele Branchen darunter leiden, dass Nachwuchskräfte an den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts vorbei akademische Abschlüsse anstreben. Stärker gefragt sind vor allem Meister und Fachwirte“, erläuterte Sasse.

IHK-Präsident Sasse und Wirtschaftsministerin Aigner dankten auch den rund 1.500 ehrenamtlichen Fortbildungsprüfern der IHK für München und Oberbayern für ihr Engagement. „Der Erfolg und die Qualität der beruflichen Bildung hängen wesentlich von Ihrem Engagement ab“, betonte Sasse in seiner Festrede.