04.02.2016 - Eichstätt

Dringende Verkehrsmaßnahme: Ausbau der B 13 neu

Als Hauptachse gehört die B13 zwischen Ingolstadt und Ansbach bedarfsgerecht und möglichst rasch ausgebaut, meinen die Eichstätter Unternehmer. Sie gaben eine klare Empfehlung zur Aufnahme in den neuen Bundesverkehrswegeplan.

Zum Jahresauftakt hatte das IHK-Gremium Eichstätt am 26. Januar 2016 vor allem die angespannte Verkehrssituation der Region auf der Agenda. Das Topthema: Der dringende Ausbau der Bundesstraße B13. Nach der Begrüßung durch den Gremiumsvorsitzenden Eduard Liebscher berichtete Ulrich Schaller, Leiter des Verkehrsreferats der IHK Nürnberg, über den Stand des B13-Ausbaus in Mittelfranken. Der Leiter des Straßenbauamtes Ingolstadt, Lutz Mandel, ordnete die aktuellen Ausbau-Maßnahmen aus seiner Region in die Gesamtschau der oberbayerischen Projekte ein.

Höchste Einstufung in den "Bundesverkehrswegeplan" notwendig

Den bedarfsgerechten, leistungsfähigen Ausbau der B 13 auf der gesamten Länge zwischen Ansbach – Gunzenhausen – Weißenburg – Ingolstadt sehen die Unternehmer als dringlich an, wie das eingeholte Stimmungsbild ergab. Das Gremium Eichstätt hält auch den Bau einer Ortsumfahrung Eichstätt und den Ausbau zwischen Eichstätt und ‎Ingolstadt für vordringlich.
Sabine Lehmann, Referatsleiterin Verkehr und Logistik der IHK München, betonte die Bedeutung des Projekts, das bislang im Wesentlichen nur im „weiteren Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans aus dem Jahr 2003 vorgesehen war: „Für rund 15.000 Unternehmen ist die B13 als Hauptachse zwischen dem Raum Ansbach und Eichstätt und Ingolstadt essentiell. Die Aufnahme in den neuen Bundesverkehrswegeplan in die höchste und damit dringlichste Kategorie ist auch wegen der gestiegenen Wirtschaftskraft der Region angemessen.“

Umfassender Beteiligungsprozess

Der erste Referentenentwurf des neuen "Bundesverkehrswegeplans" wird für das Frühjahr 2016 erwartet, aktuell läuft die strategische Umweltprüfung. Im Anschluss findet die letzte Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung statt: An dieser können erstmals auch die angrenzenden Mitgliedsstaaten teilnehmen. „Die IHKs werden die Interessen der Wirtschaft vertreten“, sicherte Elke Christian, die Leiterin der Geschäftsstelle Ingolstadt, zu.