02.12.2016 - Neuburg-Schrobenhausen

IHK fordert zügige Umsetzung der B16-Verkehrsprojekte

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Der IHK-Regionalausschuss Neuburg-Schrobenhausen und die IHK-Regionalvertretung Donau-Ries fordern die zügige Realisierung der Verkehrsprojekte zur Bundesstraße B16, die der heute im Bundestag verabschiedete Bundesverkehrswegeplan 2030 priorisiert hat.

Wirtschaft begrüßt Verabschiedung des Bundesverkehrswegeplans 2030‎

Hartmut Beutler, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Neuburg-Schrobenhausen, begrüßt die Einstufung der zwei B16-Projekte im Landkreis in den vordringlichen beziehungsweise in den weiteren Bedarf mit Planungsrecht. Für den 4-spurigen Neubau der B16 bei Marienheim sowie die Ortsumfahrung von Neuburg-Süd / Oberhausen mit 3-spurigem Neubau sind 74 Millionen Euro veranschlagt.

„Mit diesen Einstufungen trägt der Bund der überregionalen Bedeutung einer Querverbindung zwischen der Autobahn A8 bei Günzburg und der Autobahn A9 bei Ingolstadt Rechnung“, erklärt Beutler. „Wirtschaft und Bürger in der Region brauchen einen leistungsfähigen Ausbau der B16. Sie hat für die regionale wie auch überregionale Erschließung eine wichtige Funktion, insbesondere da beide Landkreise keinen eigenen Autobahnanschluss haben“, ergänzt Franz Leinfelder, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Donau-Ries.

Beide Vertreter der regionalen Wirtschaft drängen jetzt darauf, dass möglichst rasch die erforderlichen Planungskapazitäten in den Staatlichen Bauämtern zur Verfügung stehen, das Baurecht geschaffen werde und die Finanzmittel für den Ausbau bereitgestellt werden.

Die IHK-Regionalspitzen verständigten sich außerdem über eine gemeinsame Konferenz zur B16, die im Frühjahr 2017 stattfinden soll. Auf dieser werden sich Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu den beschlossenen
B16-Verkehrsprojekten und weiterem Handlungsbedarf austauschen.