08.10.2019 - Neuburg-Schrobenhausen

Gute Bewertung der Betriebe für den Standort Neuburg-Schrobenhausen ‎

Die Betriebe im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sind mit ihrem Standort unterm Strich zufrieden. In einer Umfrage der IHK für München und Oberbayern hat der Landkreis die Gesamtnote 2,3 erhalten, praktisch unverändert zur vorherigen Umfrage vor zwei Jahren.

‎IHK-Standortumfrage: Handlungsbedarf vor allem bei Bürokratieabbau und Fachkräften ‎

Über zwei Drittel der Unternehmen bewerten den Standort als „sehr gut“ oder „gut“. 85 Prozent der ansässigen Unternehmen würden sich noch einmal für den Landkreis entscheiden. Allerdings sagen 28 Prozent der Unternehmen, dass Standortmängel ihr Wachstum bremsen.

„Ganz oben auf der Wunschliste unserer Betriebe stehen der Bürokratieabbau, mehr Fachkräfte und verkürzte Genehmigungsverfahren“, sagt Hartmut Beutler, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Neuburg-Schrobenhausen. Besonders schlecht bewerten die Unternehmen die Anbindung an den Schienengüter- und Luftverkehr sowie das Angebot im öffentlichen Nahverkehr. Eine im oberbayerischen Vergleich bessere Note vergaben die Betriebe bei den Gewerbeflächengrundstückspreisen und den Gewerbemieten. Als Stärken nennt die Wirtschaft loyale und motivierte Mitarbeiter, die stabile Energieversorgung sowie das regionale Straßennetz.

„Unser Landkreis ist zweifellos auf einem guten Weg und bietet den Unternehmen zum Großteil sehr gute Bedingungen“, kommentiert Beutler. „Über ein Viertel der Betriebe plant in den nächsten drei Jahren Betriebserweiterungen oder umfangreiche Investitionen. Das ist ein gutes Signal“, so der IHK-Vorsitzende. „Allerdings wird der Wettbewerb um knappe Ressourcen wie Fachkräfte und Gewerbeflächen immer intensiver – der Wachstumsdruck und damit auch der Handlungsbedarf nehmen dadurch zu“, sagt Beutler.

An der IHK-Standortumfrage 2019 zu insgesamt 44 Standortfaktoren von Straßeninfrastruktur bis Freizeitangebot nahmen aus dem Landkreis über 100 Unternehmen, in ganz Oberbayern knapp 3.000 Betriebe teil.