02.03.2018 - Eichstätt - Ingolstadt - Neuburg-Schrobenhausen - Pfaffenhofen

Starker Jahresauftakt für die Wirtschaft in der Region ‎

Stabhochsprung Rekord Konjunktur
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Die Unternehmen in der Region Ingolstadt sind in Top-Form in das neue Jahr gestartet. Wie aus der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage für die Stadt Ingolstadt sowie die Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen hervorgeht, bezeichnen 60 Prozent der Betriebe ihre Lage als „gut“ und nur sieben Prozent als „schlecht“. Der aktuelle Konjunkturindex der IHK für München und Oberbayern liegt bei 132 Punkten, das sind zwei Punkte mehr als im Herbst 2017. Für die Region insgesamt ist es der stärkste Jahresauftakt seit 2014.

Fachkräftemangel bleibt Achillesferse / Investitionsbereitschaft ist hoch ‎

„Auch für die kommenden Monate bleiben die konjunkturellen Aussichten sehr gut. Jedes fünfte Unternehmen rechnet mit einer Verbesserung seiner wirtschaftlichen Lage. Die Unternehmen vertrauen in den Standort und die gute Konjunktur. Mehr als jedes dritte Unternehmen will investieren“, betont Fritz Peters, Sprecher des IHK-Forums Region Ingolstadt. Diese gute Stimmung spiegelt sich auch in der Personalplanung wider. Etwa vier von zehn Betrieben möchten zusätzliches Personal einstellen, nur eines von zehn will Stellen streichen

Sorgen bereitet jedoch der Fachkräftemangel. 69 Prozent der befragten Unterneh­mer gaben ihn als wirtschaftliches Risiko für ihr Unternehmen an. Damit bleibt die Situation in der Region Ingolstadt deutlich angespannter als in Bayern insgesamt (62 Prozent). Als weiteres Risiko benannte fast jedes zweite Unternehmen die Energie- und Rohstoffpreise. Entgegen dem bayerischen Trend sind in der Region aber auch die Bedenken angesichts einer nachlassenden Inlandsnachfrage gestiegen. Diese gaben 41 Prozent als Risikofaktor an.

Wenn es darum gehe, den Standort wettbewerbsfähig zu halten, brauche die Wirtschaft in der Region jetzt vor allem stabile Regierungen in Berlin und München, ergänzt Peters. Laut dem Sprecher des IHK-Forums gehören dazu nicht nur schnelles Internet an allen Gewerbestandorten, sondern auch eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung und einfachere Zuzugsmöglichkeiten für außereuropäische Fachkräfte.