24.11.2017 - Ingolstadt

IHK zeichnet Katholischen Kindergarten St. Augustin aus

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Die IHK für München und Oberbayern hat den Katholischen Kindergarten St. Augustin in der Pettenkoferstraße zum „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. In Ingolstadt ist der Kindergarten damit die erste von insgesamt 33 in der Initiative aktiven Kinderbetreuungseinrichtungen, die mit diesem Siegel ausgezeichnet wurde. Anlass waren Projekte der Forscherwerkstatt, in deren Rahmen sich vor allem die Vorschul­kinder mit naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten wie dem Magnetismus oder der Elektrizität sowie mit Alltagsphänomenen der belebten und unbelebten Natur beschäftigt haben.

Kita ist „Haus der kleinen Forscher“ / Begeisterung für Naturwissenschaft wecken‎

Das jetzt verliehene Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“ steht dabei zum einen dafür, dass das Betreuungspersonal in der Vermittlung naturwissenschaftlich-technischer Inhalte im Rahmen der frühkindlichen Bildung geschult ist. Zum anderen belegt es, dass für die Kinder diese Bildungsinhalte fester Bestandteil ihres Alltags in der Kindereinrichtung sind.

Martin Willner, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Ingolstadt übergab Vera Sebald, Leiterin des Kindergartens, sowohl Urkunde als auch Plakette und gratulierte: „Es ist großartig, wenn sich Kinder schon so früh für naturwissen­schaftliche Phänomene begeistern. Vielleicht erwächst aus dieser Neugierde irgendwann auch das Interesse an einem technisch orientierten Beruf.“ Glückwünsche überbrachte ebenfalls Markus Schweizer, Geschäftsführer der Katholischen Kindertagesstätten Ingolstadt.

Die IHK bringt seit 2011 das „Haus der kleinen Forscher“, die größte Aktion für frühkindliche Bildung in Deutschland, in Oberbayerns Landkreise und Städte. Ziel ist es, Drei- bis Zehnjährige in Kindertageseinrichtungen altersgerecht für Naturwissen­schaften und Technik zu begeistern. In Oberbayern sind aktuell etwa 750 Einrich­tungen in der Initiative aktiv. Die Aktion wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von der Helmholtz-Gemeinschaft, der Siemens Stiftung, der Dietmar Hopp Stiftung und der Deutsche Telekom Stiftung getragen.