Antragsstellung ab 3. August 2020 über die Arbeitsagentur möglich

Förderung "Ausbildungsplätze sichern" in Corona-Zeiten

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© Rene Asmussen von Pexels

Die im Koalitionsbeschluss vorgesehene Förderung neuer Ausbildungsverträge sind mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ umgesetzt worden. Die Förderrichtlinie zur Umsetzung des Bundesprogramms ist zum 01. August 2020 in Kraft getreten.

Ziel ist es, ausbildende Betriebe in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation dabei zu unterstützen, Ausbildungskapazitäten aufrecht zu erhalten oder zu steigern, Kurzarbeit für Auszubildende zu vermeiden sowie Anreize zur Übernahme von Auszubildenden im Falle einer pandemiebedingten Insolvenz zu schaffen.

Inhalt

An wen richtet sich die Förderung?

Das Programm "Ausbildung sichern" richtet sich an:

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) - dies sind Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten.
    Als Beschäftigtenzahl wird die Zahl der Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten zum Stichtag 29. Februar 2020 zugrunde gelegt.
  • KMU, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits-und Sozialwesen durchführen.

Ausschlusskriterien:

  • Praktika sind ausgeschlossen.
  • Ein Ausbildungsbetrieb kann für einen Ausbildungsvertrag nur durch eine Ausbildungsprämie, eine Ausbildungsprämie plus oder eine Übernahmeprämie bei Insolvenz gefördert werden.
  • Neben den benannten Förderungen ist die Inanspruchnahme anderer Programme des Bundes oder der Länder mit gleicher Zielrichtung oder gleichem Inhalt nicht möglich. Das Unternehmen entscheidet, welche Förderung es in Anspruch nehmen will.
  • Der Ausbildungsbetrieb muss seinen Sitz in Deutschland haben.

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Fördermöglichkeiten

Hinweise zur Umsetzung des Programms

Zuständig für die Umsetzung dieser Richtlinie, insbesondere die Antragsbearbeitung und Bewilligung der Zuwendungen, ist die Bundesagentur für Arbeit. Anträge auf diese Förderungen sind demnach bei der für das jeweilige Unternehmen örtlich zuständigen Agentur für Arbeit zu stellen.

Anträge sind schriftlich oder elektronisch nach den Vorgaben der Arbeitsagentur und unter Verwendung der vorgesehenen Antragsformulare und Beifügung der erforderlichen Unterlagen zu stellen.

Ein Anspruch des Antragstellenden auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Der Zuwendungsgeber entscheidet im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel nach der Reihenfolge des Antragseingangs mit den vollständigen Unterlagen.

Bitte verwenden Sie ausschließlich die hier hintelegten Formulare Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit!

Die Förderrichtlinie zur "Auftrags- und Verbundausbildung" wird demnächst in einer separaten Richtlinie geregelt.

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