Coronavirus: Fragen rund um Ausbildung und Prüfung (auch Fortbildung und Sach- und Fachkunde)

Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Informationen nur für die Zeit der Corona-Krise gelten. (Stand: 14.04.2021)

Inhalt

FAQs zu Prüfungen während der Corona-Krise

Alle Prüfungen finden statt!

Die vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus mitgeteilte Verschiebung der Abschlussprüfungen 2021 in Gymnasien, Mittel-, Real- und Wirtschaftsschulen etc. hat keine Auswirkungen auf die Ausbildungsprüfungen der IHK für München und Oberbayern. Die Prüfungen der IHK werden also nicht verschoben (Stand: 14.04.2021).

Auch Fortbildungsprüfungen, Sach- und Fachkundeprüfungen finden weiterhin statt. Informationen zu den einzelnen Prüfungen und Unterrichtungen finden Sie hier

Achtung: Ab sofort besteht vor, während und nach der Prüfung Maskenpflicht, egal, ob es sich um schriftliche, mündliche oder praktische Prüfungen handelt. Es sind mindestens medizinische Gesichtsmasken (auch OP-Masken oder chirurgische Masken genannt) zu verwenden.

Nein, es gibt derzeit keine rechtliche Grundlage für eine solche Testung im Prüfungswesen.

Auf Grund der dynamischen Entwicklung der Pandemie kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass der Gesetzgeber künftig für die Teilnahme an einer Prüfung der IHK eine entsprechende Testung vorschreibt.

Wir empfehlen Ihnen deshalb, vorsorglich einen Termin für eine Testung zu reservieren und den Test auch unabhängig vom Bestehen einer gesetzlichen Verpflichtung zum Schutz aller Prüfungsteilnehmer/-innen zeitnah vor der Prüfung durchführen zu lassen. Je unmittelbarer vor der jeweiligen Prüfung getestet wird, desto sicherer sind alle an der Prüfung beteiligten Personen.

Die Landeshauptstadt München bietet eine Übersicht der privaten Corona-Test-Zentren unter diesem Link. Für die Angebote der Landkreise und kreisfreien Städte bitten wir sie, bei den zuständigen Stellen vor Ort nachzufragen.

Sofern sich die gesetzlichen Vorgaben ändern, werden wir auf dieser Seite tagesaktuell informieren.

FAQs zum Ausbildungsverhältnis während der Corona-Krise

Es wird empfohlen, mit den Auszubildenden über die Situation zu sprechen. Es gibt die Möglichkeit, mit den Auszubildenden durch eine Änderung des Ausbildungsvertrages eine Teilzeitberufsausbildung nach § 7a BBiG zu vereinbaren und dadurch die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit um bis zu 50 Prozent reduzieren.

Die Ausbildungsvergütung kann entsprechend gekürzt werden (§ 17 Absatz 5 BBiG). Allerdings verlängert sich dann die vertraglich vereinbarte Ausbildungsdauer entsprechend.