Laptop auf einem Holztisch mit blauem Bildschirm, auf dem der Schriftzug ‚KI für kleine Unternehmen‘ und ein Symbol für künstliche Intelligenz zu sehen sind. Eine Person bedient die Tastatur.

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KI für kleine Unternehmen am 27.07.2026

Rückblick: KI für kleine Unternehmen – Praxis trifft auf Innovation

Am 27. Juli 2026 fand erstmals die Veranstaltung „KI für kleine Unternehmen: Praxis trifft auf Innovation“ in den Räumlichkeiten der IHK für München und Oberbayern statt. Ziel des Formats war es, kleinen Unternehmen das Thema Künstliche Intelligenz (KI) näher zu bringen, Einsatzmöglichkeiten aufzuzeigen, Impulse zu geben, relevante Themen in Mikro Circles (Workshops) zu diskutieren sowie den Austausch und das Networking zu fördern.

Künstliche Intelligenz bietet kleinen Unternehmen enorme Chancen – von der Automatisierung wiederkehrender Aufgaben über effizientere Prozesse bis hin zu neuen Geschäftsmodellen. Gleichzeitig fehlen im Tagesgeschäft oft Zeit, Orientierung und konkrete Einstiegspunkte, um das Thema sinnvoll anzugehen. Genau hier setzte die Veranstaltung „KI für kleine Unternehmen: Praxis trifft auf Innovation“ an.

Sie richtete sich gezielt an kleine Betriebe und zeigte, wie der Einsatz von KI auch mit begrenzten Ressourcen realistisch und wirtschaftlich umgesetzt werden kann. Im Fokus standen konkrete Anwendungsbeispiele, direkt nutzbare Lösungen und echte Erfahrungen aus der Praxis.

Darüber hinaus bot die Veranstaltung Raum für Austausch auf Augenhöhe mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern, Lösungsanbietern sowie mit Expertinnen und Experten aus der Praxis. In interaktiven Formaten bestand die Möglichkeit, eigene Fragestellungen einzubringen und direkt zu diskutieren.

Agenda

Porträt einer Person mit Brille in heller Büroumgebung. Die Person lehnt leicht hinter einer weißen Trennwand hervor und blickt in die Kamera.

Franziska Neuberger

Moderation:
Franziska Neuberger, Referatsleiterin Digitalisierung und IKT, IHK für München und Oberbayern

Zweiteiliges Porträtbild mit zwei Personen vor hellem Hintergrund. Links ist eine Person in dunklem Oberteil frontal dargestellt, rechts eine Person mit Brille und dunkler Jacke, die teilweise hinter einer weißen Trennwand sichtbar ist.

von links: Lukas Spreiter, Franziska Neuberger

Lucas Spreiter, KI-Bundesverband;

Franziska Neuberger, IHK für München und Oberbayern

Porträt einer Person mit Brille und dunklem Oberteil vor einem neutralen, hellbraunen Hintergrund. Die Person ist leicht seitlich zur Kamera ausgerichtet.

Stefan Mesken

Speaker: Stefan Mesken, DeepL SE

Vortragsinhalt:

Der deutsche Mittelstand ist bekannt für Präzision, Prozessdisziplin und eine gesunde Skepsis gegenüber Hypes — Eigenschaften, die ihn zum Rückgrat der Wirtschaft gemacht haben, die aber auch die Einführung von KI erheblich verlangsamen können. Viele Geschäftsführer haben bereits einen Chatbot getestet oder mit einem KI-Tool experimentiert, nur um es nach dem Abklingen der ersten Neugier wieder in der Schublade verschwinden zu lassen. Das Problem liegt selten in der Technologie selbst, sondern im Fehlen der organisatorischen Struktur und Denkweise, die nötig sind, damit KI-Einführung nachhaltig gelingt.

Kurzbiografie:
Stefan Mesken ist Chief Scientist bei DeepL und verantwortet die strategische Ausrichtung der Forschungsagenda des Unternehmens. Er studierte Mathematik und Informatik an der Universität Münster, wo er zunächst als Forscher tätig war, bevor er 2018 in die KI-Branche wechselte. 2020 stieß er zum Forschungsteam von DeepL, wurde im November 2023 VP of Research und übernahm im April 2025 seine aktuelle Rolle als Chief Scientist. Er lebt und arbeitet in München. Seit 2026 ist er zudem Leiter Innovation in der Regionalgruppe Bayern des KI Bundesverbandes.

Zweiteiliges Porträtbild mit zwei Personen vor einem unscharfen Innenraumhintergrund. Links ist eine Person mit Bart in einem hellen Oberteil zu sehen, rechts eine Person in einem hellblauen Hemd. Beide sind frontal zur Kamera aufgenommen.

von links: Alexander Falke, Marius Hensch

Speaker: Alexander Falke, Tribe Lead, Aclue GmbH
Marius Hensch, Geschäftsführer, Aclue GmbH

Vortragsinhalt:
Die Auswahl an KI-Lösungen wächst rasant – gleichzeitig fehlt vielen Unternehmen eine klare Orientierung, welche Ansätze im eigenen Kontext wirklich sinnvoll sind. Gezeigt werden zwei komplementäre Wege:

  • den schnellen Einstieg über Standardtools (z.B. mAIkit)
  • sowie den gezielten Einsatz individueller KI-Lösungen entlang konkreter Geschäftsprozesse

Sie erhalten einen konkreten Entscheidungsleitfaden, mit dem Sie schnell bewerten können, welche Lösung in Ihrem Unternehmen den größten Mehrwert liefert – und wie Sie erste Schritte effizient umsetzen.

Das erwartet Sie im Vortrag:

  • Ausgangssituation in KMU und Mittelstand
  • Zwei Lösungsansätze im Überblick
  • Entscheidungsleitfaden
  • Individuelle Lösungen
  • Konkrete Praxisbeispiele
  • Wirtschaftlichkeit & Einordnung
  • Identifikation relevanter Pain Points

Kurzbiografie:

Alexander Falke ist Tribe Lead und Management Consultant bei der Aclue GmbH. Er verantwortet die Umsetzung von KI- und Softwareprojekten und bringt neue Technologien strukturiert und pragmatisch in bestehende Geschäftsprozesse.

Marius Hensch ist Geschäftsführer der Aclue GmbH und spezialisiert auf die Entwicklung individueller, KI-gestützter Softwarelösungen für den Mittelstand. Sein Fokus liegt darauf, hohe manuelle Aufwände zu identifizieren und durch maßgeschneiderte Lösungen nachhaltig zu reduzieren.

Porträt einer Person mit hellem Pullover und Hemdkragen vor einem hellen, neutralen Hintergrund. Die Person ist frontal zur Kamera ausgerichtet.

Phillipp Prestele

Speaker: Phillipp Prestele, Logiks Solutions GmbH

Vortragsinhalte:
500 Werkzeuge, hundert Meinungen – und trotzdem kommt man nicht vom Fleck. So geht es gerade vielen im Mittelstand: Alle reden über KI, aber kaum jemand sagt, wo man konkret anfängt. Genau hier setzt dieser Vortrag an.

Philipp Prestele zeigt praxisnah, was wirklich zählt: welche Anwendungsfälle sich vom ersten Tag an lohnen, wie KI in den bestehenden Arbeitsalltag kommt, ohne dass man alles umkrempeln muss – und wie Unternehmen dabei die Kontrolle über ihre Daten behalten. Kein Hype, keine Buzzwords, sondern das, was am Ende Wirkung zeigt.

Mit dabei: Prof. Michi Kraus (ZM-I) gibt einen ungeschönten Einblick aus der Praxis – inklusive der Lektionen, die man sonst nur durch eigene Fehler lernt.

Das erwartet Sie im Vortrag:

  • Der erste Schritt: Welche KI-Anwendungsfälle sich im Mittelstand wirklich lohnen – und welche man sich sparen kann
  • Einbauen statt umbauen: KI in bestehende Tools integrieren, ohne den ganzen Stack zu sprengen
  • Die unsichtbaren Bremsen: Was Einführungen im echten Betrieb ausbremst – und was sie plötzlich beschleunigt
  • Daten behalten, KI trotzdem nutzen: Souveränität statt Abhängigkeit
  • Was wirklich funktioniert: Ehrliche Learnings aus der Praxis – inklusive der Sachen, die gescheitert sind

Kurzbiografie:
Philipp Prestele ist Gründer und Geschäftsführer der Logiks Solutions GmbH, einem Münchner Softwarehaus für KI und Digitalisierung im Mittelstand. Mit Logiks hilft er Unternehmen, KI im Arbeitsalltag wirklich produktiv einzusetzen – datenschutzkonform und ohne sich von einem einzelnen Anbieter abhängig zu machen. Als Unternehmer kennt er beide Seiten selbst: die Hürden bei der Einführung und das, was am Ende tatsächlich Wirkung zeigt.

Startup-Pitches

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Einblick in die Best Practices von zehn KI-Startups. Erfahren Sie, was mit KI möglich ist und in welchen Bereichen die Technologien eingesetzt werden. Folgende spannenden Pitches erwarten Sie:

  • Datenzusammenführung für Automatisierung und Regulierung
    Bujar Bakiu, Data Max GmbH
  • Wie deine Daten in Deutschland bleiben
    Denis Amedov, Noirdoc AI
  • KI beginnt nicht mit Technologie
    Stefan Wickenhäuser, Rethinking Job GmbH
  • Finanzplanung mit KI vereinfachen
    Kevin Schuller, finception GmbH
  • AI AGENTS im Kundensupport
    Nicolas Bartschat, AI CONSULT
  • Kollege KI: Smarte Automatisierung fürs Büro
    Martin Braun, NeuroForge GmbH & Co. KG
  • Die Website, die sich selbst optimiert: KI-Agenten für Web, SEO und Sichtbarkeit in der KI-Suche
    Sergej Lotz, webentity.ai
  • Klingelndes Telefon, aber niemand geht ran: Wie ein KI-Telefonassistent den Alltag entlastet
    Daniel Michel, HeyMaria (proxima idea KG)
  • Wissen, was morgen verkauft wird
    Stefan Herbst, Axioom
  • Energiekosten senken mit Autopilot: Wie KI Strom einkauft, speichert und steuert
    Jakob Ackermann, Geschäftsführer, cleverwatt GmbH
  • Einsatz von KI im Qualitäts- & Umweltmanagement
    Valentin Aman, Co-Founder, ESG-X GmbH
  • Hybride Teams - Mensch und KI
    Tristan Post, AI Strategy Institute
  • Munich Innovation Ecosystem
    Tanja Knöller

Vernetzen Sie sich untereinander sowie mit den Expertinnen und Experten aus unseren Vorträgen im Aussteller- und Networkingbereich.

Porträt einer Person mit Brille, dunklem Sakko und hellem Hemd vor einem neutralen grauen Hintergrund. Die Person ist frontal zur Kamera ausgerichtet.

Asaad Almutareb

Speaker: Asaad Almutareb, ArtiQuare GmbH

Vortragsinhalt:
KI kann heute beeindruckend viel und genau das ist das Problem. Nach all den Tools, Demos und Möglichkeiten bleibt für viele Unternehmen eine Frage offen: Wo fange ich eigentlich an?

Dieser Vortrag beantwortet sie nicht mit einem weiteren Werkzeug, sondern mit einer echten Geschichte. Am Beispiel von Connect2Mobile – einem Anbieter für mobile Baudatenerfassung – wird gezeigt, wie aus der Frage „Wie soll eine KI unsere eigene Software und unsere Abläufe überhaupt verstehen?" ein konkreter, messbarer erster Schritt wurde. Und zwar genau dort, wo das entscheidende Wissen steckt: in den Köpfen erfahrener Mitarbeitender, nicht in der Dokumentation.

Es geht um den Anfang, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, offen erzählt, mit echten Kennzahlen, den Wendepunkten und auch den Stolpersteinen. Kein Hype, kein Verkaufsversprechen.

  • Wo fange ich an? Warum die schwierigste KI-Entscheidung nicht die Wahl des Tools ist.
  • Wissen, das nirgends steht: Wie man KI dort ansetzt, wo das entscheidende Wissen in den Köpfen weniger Menschen steckt.
  • Vom Datenchaos zum Fahrplan: Wie ein ehrlicher Blick auf die eigenen Daten einen konkreten, messbaren Plan macht.
  • Echte Zahlen, echte Stolpersteine: Was in acht Monaten bei Connect2Mobile wirklich passiert ist.
  • Was Sie mitnehmen: Ein klares Bild davon, wie Ihr erster KI-Schritt aussehen kann, und worauf es dabei wirklich ankommt.

Kurzbiografie:

Asaad Almutareb gründete ArtiQuare im Jahr 2022 mit der Mission, KI-Automatisierung für wissensintensive Prozesse zu entwickeln.

Davor leitete er zehn Jahre lang Automatisierungsprojekte für Audi, BMW und Zeiss. Was er gelernt hat: Der Erfolg eines Projekts entscheidet sich nicht am Tool oder am Budget, sondern am richtigen ersten Schritt: die Expertise der eigenen Leute nutzbar zu machen. Genau dabei unterstützt er heute mittelständische und kleinere Unternehmen.

Er spricht aus der Praxis: über echte Projekte, echte Kennzahlen und die Stolpersteine, die dazugehören.

Information zu den Micro Circles:
Teilnemende kommen in der Networking-Area zusammen, um sich in 4 Micro Circles zu spezifischen Themen auszutauschen und zu vernetzten. Ziel ist es, offene Fragen zu beantworten, Wissen zu vertiefen und sich mit ähnlich interessierten Untenehmen auszutauschen und zu vernetzen.

Eine seperate Anmeldung zu Micro Circles ist nicht notwendig. Teilnehmende können frei zwischen den Circles wechseln und die Themen aufsuchen, die für sie am relevantesten sind.

Themen der Micro Cirlces:

  • Wie finde ich den passenden KI-Use-Case?
  • Wie bereite ich meine Daten vor?
  • Wie nehme ich meine Organisation & Mitarbeitenden mit?
  • Wie berücksichtige ich die rechtlichen Rahmenbedingungen?

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich im Aussteller- und Networkingbereich mit Expertinnen und Experten, Ausstellern sowie anderen Unternehmen auszutauschen und zu vernetzen.

Kooperationspartner:

Logo des KI Bundesverbands auf hellem Hintergrund. Links befindet sich ein stilisiertes Gehirn-Symbol in Schwarz, Rot und Gelb, rechts daneben der Schriftzug ‚KI BUNDESVERBAND‘.

Unterstützer:

Logo des Munich Innovation Ecosystem auf hellem Hintergrund. Mehrere überlappende, farbige Rechtecke in Blau, Grün, Gelb, Orange und Magenta bilden den Hintergrund, darüber steht der Schriftzug ‚MUNICH INNOVATION ECOSYSTEM‘.