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Pressemeldung vom 20.10.2026

Startschuss für neuen IHK-Regionalausschuss Dachau

Auf los geht’s los! Nach der IHK-Wahl im Frühjahr und der konstituierenden Sitzung im Juni hat der neu gewählte IHK-Regionalausschuss Dachau seine Arbeit aufgenommen. Auf der ersten Arbeitssitzung tauschten sich die Unternehmer, die mit ihren Betrieben in allen Ecken des Landkreises beheimatet sind, über Themen aus, die ihnen unter den Nägeln brennen. Zur Sprache kamen dabei Probleme, die teilweise sehr alt sind, sich aber immer weiter zuspitzen wie beispielsweise die fehlenden Gewerbeflächen. Dadurch können sich neue Unternehmen kaum ansiedeln, was schlecht ist für Innovation und Gründergeist. Aber auch alteingesessene Unternehmen mit Erweiterungswunsch können gezwungen sein abzuwandern.

Mehr Wertschätzung für Unternehmertum gefordert / Idee eines Wirtschaftsbeirats wird weiterverfolgt

Für viele Wortmeldungen sorgte der Unmut über die fehlende Wertschätzung fürs Unternehmertum. „Das fängt hier vor Ort an, wenn es um die Bearbeitung und Genehmigung von Anträgen geht, und hört in Berlin und Brüssel auf, von wo uns die Politik immer mehr bürokratische Auflagen beschert“, so ein Unternehmer. Dem stimmte auch Werner Mooseder, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses, zu: „Eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung ist für unsere Unternehmerschaft essentiell. Zusätzlich brauchen wir eine gut funktionierende Wirtschaftsförderung sowohl in der Stadt Dachau als auch im Landkreis, die eng zusammenarbeiten und sich gemeinschaftlich für die Belange der hiesigen Unternehmen engagieren. Nachdem unsere Betriebe ohnehin schon schwierige Zeiten durchmachen, sind diese Punkte entscheidend für die Attraktivität unseres Landkreises als Wirtschaftsstandort.“ Eine gut funktionierende Wirtschaftsförderung auf Landkreisebene könne beispielsweise auch beim Dauerbrenner Gewerbeflächen die Idee von mehr interkommunaler Zusammenarbeit aufgreifen und gezielt verfolgen, so Mooseder weiter. Der bereits in der Vergangenheit entstandene Vorschlag, im Landkreis einen Wirtschaftsbeirat ins Leben zu rufen, der die Interessen der Wirtschaft in ihrer gesamten Breite bündelt und gegenüber Politik und Verwaltung vertritt, kam ebenfalls zur Sprache und stieß in der Runde auf breite Zustimmung. Der stellvertretende Vorsitzende Stefan Fichtl erklärte: „Wir wollen nicht nur Probleme sammeln, sondern konkrete Lösungen anstoßen. Ein Wirtschaftsbeirat sorgt dafür, dass Politik und Unternehmen früh miteinander reden und nicht erst, wenn ein Betrieb schon über eine Abwanderung nachdenkt. Aber auch bei größeren öffentlichen Projekten sollte das Know-how unserer Unternehmer und Branchenspezialisten von Anfang an mit am Tisch sitzen.“

„Ein Stimmungsbild einzufangen – das war genau der richtige Auftakt für unsere erste Arbeitssitzung“, fasste Vorsitzender Mooseder anschließend das Treffen zusammen. „Dadurch haben sich die neu- und wiedergewählten Mitglieder besser kennengelernt. Es wurde deutlich, wo der Schuh unsere Betriebe am stärksten drückt, und wo wir uns als Ausschuss am sinnvollsten einbringen können.“ Die in der Diskussion priorisierten Themen wird der Vorstand in den Sitzungen 2027 weiter verfolgen. Ziel ist es, konkrete Projekte ins Rollen zu bringen.

Bildunterschrift: Der IHK-Regionalausschuss Dachau zu Gast bei der Sparkasse Dachau,
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