Autonomes Fahren entwickelt sich vom Zukunftsversprechen zum handfesten Standortfaktor – gerade für den Mobilitäts- und Logistikstandort Bayern und die Region München mit ihrer starken Industrie-, Zuliefer- und Forschungslandschaft. Autonomes Fahren betrifft Wertschöpfung in vielen Wirtschaftszweigen, kann dabei helfen, dem gravierenden Fahrermangel im Öffentlichen Verkehr und Güterverkehr zu begegnen und sichert ein leistungsfähiges Mobilitätssystem für die Bevölkerung. Hier erfahren Sie mehr darüber, was aktuell im Bereich Autonomes Fahren in München und Oberbayern passiert.

Inhalt

München und die Region positionieren sich als attraktiver Anwendungsraum

Der Großraum München soll zu einem führenden Umsetzungsraum (Modellregion) für autonomes Fahren im öffentlichen Personenverkehr und im Güterverkehr werden. Grundlage ist eine gemeinsame Initiative von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft ( Mobile Zukunft München und Region - MZM). Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am 9. September 2025 im Umfeld der IAA Mobility 2025 unterzeichnet.

Die regionale Vision zeichnet einen Pfad für die Entwicklung autonomer Ökosysteme bis 2045. Ziel ist ein vernetztes Gesamtsystem mit autonomen Bussen und On-Demand-Shuttles sowie autonomen Güterverkehren vom internationalen Korridor über Hub-to-Hub-Verbindungen bis zur urbanen Lieferlogistik. Der Großraum München eignet sich dafür besonders, weil er städtische, suburbane und ländliche Räume sowie wichtige europäische Verkehrsachsen verbindet.

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Wie organisiert sich die Modellregion im Großraum München?

Die Partner der MZM-Allianz arbeiten daran, Realanwendungen im Bereich öffentlicher Verkehr und Güterverkehr voranzubringen und ein innovationsfreudiges Umfeld für lokale und internationale Akteure zu schaffen.

Öffentlicher Verkehr

Der Ansatz im öffentlichen Verkehr sieht vor, autonome Fahrzeuge schrittweise vom Test in den Regelbetrieb zu überführen und in das bestehende Gesamtmobilitätssystem zu integrieren. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Verwaltung, Forschung und Betrieb werden die technischen, betrieblichen, rechtlichen und finanziellen Grundlagen für autonome Linien- und On-Demand-Angebote im MVV-Raum entwickelt. In einer Grundsatzuntersuchung werden aktuell die konkreten Umsetzungsszenarien und verkehrlichen Potenziale untersucht. Die Aktivitäten und Beiträge der Partner im Bereich Autonomer Öffentlicher Verkehr werden im Rahmen von MZM durch den MVV koordiniert.

Güterverkehr

Der Ansatz im Güterverkehr sieht vor, dass ein Ökosystem für autonomen Güterverkehr in Europa entsteht. Die Modellregion soll dazu wichtige Impulse geben und ein erster Umsetzungsraum sein. Im ersten Schritt wurden die Bausteine und Handlungsfelder hierfür ermittelt und ein Netzwerk an Akteuren aus Industrie, Entwicklung, Forschung und Verwaltung aufgebaut. Der Fokus liegt aktuell auf drei Dimensionen: die Entwicklung eines europäischen Korridor für autonomen Güterverkehr, die Entwicklung von Lösungen für In-Yard-Autonomie und erste Anwendungen in der urbanen Logistik. Die Aktivitäten und Beiträge der Partner im Bereich Autonomer Güterverkehr werden im Rahmen von MZM durch die IHK für München und Oberbayern koordiniert.

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Welche Projekte gibt es aktuell im Großraum München?

Im Großraum München gibt es ein Vielzahl an (Forschungs-)Projekten, Testbetrieben und Austauschformaten, die helfen, das Autonome Fahren am Standort Realität werden zu lassen.

MINGA: Autonomer Nahverkehr auf Münchens Straßen

Im Forschungsprojekt MINGA erproben die Stadtwerke München (SWM), die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), MAN und IAV autonome Mobilitätsangebote im öffentlichen Nahverkehr. Seit September 2026 kommen automatisierte VW ID. Buzz für bedarfsorientierte Angebote sowie ein automatisierter MAN-Solobus für den zukünftigen Linienbetrieb zum Einsatz. Das vom Bundesministerium für Verkehr geförderte Projekt läuft derzeit bis Mitte 2027.

Im Fokus der Einsätze stehen dabei unter anderem das Fahrverhalten im Live-Betrieb, die Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmenden, die Betriebsstabilität sowie die Einbindung in Leitstelle und Betriebsprozesse. In weiteren Projektphasen sollen das Bediengebiet schrittweise erweitert und Mitfahrten für ausgewählte Testnutzer ermöglicht werden. Während des gesamten Erprobungsbetriebs befindet sich Sicherheitsfahrpersonal an Bord.

Relevant für Unternehmen: MINGA liefert wichtige Praxiserfahrungen für den zukünftigen Betrieb autonomer Fahrzeugflotten und leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung eines leistungsfähigen, barrierefreien und zukunftsfähigen ÖPNV. Das Projekt schafft Praxiserfahrungen zu Fahrzeugintegration, technischer Aufsicht, Leitstellenanbindung, Buchungssystemen, Barrierefreiheit, Wartung, Genehmigung und Betrieb autonomer Flotten.

MILA.mobility: Offene Plattform statt isolierter Einzellösungen

Im September 2026 startete das bundesweite Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit 30 Partnern MILA.mobility. Es entwickelt eine offene und herstellerneutrale Plattform, über die autonome Fahrzeuge unterschiedlicher Anbieter mit bestehenden Leitstellen-, Dispositions-, Buchungs- und Infrastruktursystemen des öffentlichen Verkehrs verbunden werden können.

Die Region München ist eines von fünf realen Testfeldern. Nach einer ersten Erprobung der Komponenten und Schnittstellen in einem virtuellen Labor sollen die Lösungen schrittweise unter Praxisbedingungen getestet werden. Das Projekt wird mit rund 33,8 Millionen Euro gefördert und ist auf dreieinhalb Jahre angelegt.

Relevant für Unternehmen: Offene Schnittstellen reduzieren die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern, erleichtern Beschaffung und Integration und schaffen neue Marktchancen für Software-, Fahrzeug-, Infrastruktur- und Prüfdienstleister.

Test autonomer Fahrdienst-Angebote in München

München entwickelt sich zu einem europäischen Erprobungs- und Markteintrittsort für autonome Fahrdienste. Führende internationale Anbieter wie Waymo, Autobrains und Momenta bereiten hier ihre ersten kommerziellen Robotaxi-Dienste in der EU vor: Erste kommerzielle Angebote mit Sicherheitsfahrer sollen vorbehaltlich der Genehmigungen 2027 für die Öffentlichkeit starten.

Mit der INYO Mobility GmbH ist zugleich ein regionaler Anbieter aktiv. Das Unternehmen aus Grafing bei München entwickelt ein kompaktes, barrierearmes autonomes Fahrzeug für On-Demand-Verkehre auf der ersten und letzten Meile. Anders als klassische Robotaxis ist das INYO-Cab für die Nutzung im ÖPNV (Stadt und Land) ausgelegt. Die Fahrzeugplattform kann unterschiedliche autonome Fahrsysteme aufnehmen und auch für Logistikanwendungen eingesetzt werden. Anfang 2026 fanden automatisierte Testfahrten auf dem Businesscampus im Münchner Tucherpark statt. INYO testet zudem Fahrzeug und AD-Software in Grafing bei München.

Die unterschiedlichen Ansätze zeigen das Potenzial des Standorts: München bietet Raum für internationale Robotaxi-Plattformen ebenso wie für europäische Fahrzeug- und Betriebskonzepte. Damit daraus skalierbare Angebote entstehen, braucht es einen innovationsfreundlichen und wettbewerbsneutralen Marktzugang, planbare Genehmigungen, offene Schnittstellen und kommunale Steuerungsmöglichkeiten.

Relevant für Unternehmen: Der Aufbau autonomer Fahrdienste schafft neue Geschäftsmöglichkeiten in Fahrzeugtechnik, Software, Flottenbetrieb, Ladeinfrastruktur, Wartung, technischer Aufsicht und Mobilitätsplattformen. Zugleich können Unternehmen autonome Shuttles künftig für Werksgelände, Gewerbegebiete, Flughäfen oder die Personen- und Warenbeförderung auf der ersten und letzten Meile einsetzen.

EDGAR: offene Forschungsplattform der TUM

Mit EDGAR (Excellent Driving Garching) betreibt die Technische Universität München ein umfassend ausgestattetes Forschungsfahrzeug für autonomes Fahren. Der Schwerpunkt liegt auf einer integrierten Gesamtsoftware, die Wahrnehmung, Planung, Steuerung, Simulation und Rückfallebenen zusammenführt. Die ODD umfasst unter anderem Autobahn, Landstraße sowie den Stadtverkehr. Dies wurde bereits in Fahrten in München und Berlin getestet und validiert.

Relevant für Unternehmen: EDGAR ermöglicht die praxisnahe Entwicklung und Erprobung von Software für autonomes Fahren. Die offene Forschungsplattform bietet insbesondere für Automotive-, KI-, Prüf- und Logistikunternehmen Ansatzpunkte für Kooperationen mit der Technischen Universität München.

SoLPOINT Projekt: Frühwarnsystem für LKW

Das von DiMOS Operations GmbH geführte SoLPOINT Projekt entwickelt eine Art „Frühwarnsystem“ für autonome Lkw. Das System überwacht entlang der Fahrstrecke kontinuierlich, ob Satellitennavigation (GPS/Galileo) und Mobilfunkverbindungen zuverlässig funktionieren. Werden Störungen oder Ausfälle erkannt, erhält das Fahrzeug rechtzeitig eine Warnung und kann sicher reagieren. Das Projekt will damit eine wichtige Voraussetzung für den sicheren und gesetzeskonformen Einsatz autonomer Lkw im Güterverkehr schaffen. Unterstützt wird das Projekt dabei durch die Johann Dettendorfer Spedition Ferntrans GmbH & Co. KG, BMW, MAN, DBRegio und UPS Deutschland. Erste Tests erfolgten am 15. Oktober 2026 auf der A93 vom Inntaldreieck bis Kiefersfelden.

Die Rolle der IHK für München und Oberbayern beim Autonomen Fahren

Die IHK für München und Oberbayern bringt die Interessen der regionalen Wirtschaft in die Entwicklung der Modellregion ein. Als Partnerin der Allianz Mobile Zukunft München und Region vernetzt sie Unternehmen, Politik, Wissenschaft und öffentliche Akteure und setzt sich für anwendungsfreundliche Rahmenbedingungen ein.

Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere:

  • konkrete Realanwendungen im Personen- und Güterverkehr
  • schnelle, transparente und praxistaugliche Genehmigungsverfahren,
  • verlässliche rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen,
  • offene Schnittstellen und gemeinsame Standards,
  • die Einbindung regionaler Unternehmen in Pilotprojekte und Wertschöpfungsketten,
  • sowie der Transfer erfolgreicher Projekte in einen skalierbaren Regelbetrieb.

Im Rahmen der Mobilitätsallianz MZM koordiniert die IHK für München und Oberbayern aktuell die Aktivitäten im Autonomen Güterverkehr.

Für Unternehmen soll die Modellregion nicht nur ein öffentliches Schaufenster sein. Sie soll ein Umfeld schaffen, in dem Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle unter realen Bedingungen erprobt, weiterentwickelt und in den Markt gebracht werden können.

Sie entwickeln Technologien, Dienstleistungen oder konkrete Anwendungsfälle für autonomes Fahren? Sprechen Sie uns an. Die IHK bringt Unternehmen mit relevanten Akteuren zusammen und vertritt ihre Interessen bei der Weiterentwicklung der Modellregion.

Genehmigung autonomer Fahrzeuge: Informationen und Anlaufstellen

Für Erprobung und Regelbetrieb autonomer Fahrzeuge sind unterschiedliche Genehmigungen erforderlich. Der Prozess umfasst je nach Vorhaben insbesondere die Genehmigung des Fahrzeugs beziehungsweise der autonomen Fahrfunktion, die Genehmigung des vorgesehenen Betriebsbereichs und die anschließende Fahrzeugzulassung. Anforderungen bestehen außerdem an Fahrzeughalter, Technische Aufsicht, Datenspeicherung und Betrieb. Maßgebliche Rechtsgrundlage ist die Autonome-Fahrzeuge-Genehmigungs- und Betriebsverordnung, kurz AFGBV.

Die wichtigsten Anlaufstellen

  • Fahrzeug- und Erprobungsgenehmigung: Das Kraftfahrt-Bundesamt informiert über nationale Betriebserlaubnisse für Level-4-Fahrzeuge und über Erprobungsgenehmigungen. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme wird insbesondere bei komplexen Vorhaben empfohlen. Informationen des KBA
  • Betriebsbereiche in Bayern: Für Betriebsbereiche auf Bundes-, Staats-, Kreis- und Kommunalstraßen sowie auf öffentlich zugänglichen Privatstraßen ist die Landesbaudirektion Bayern zuständig. Den Antrag stellt der Fahrzeughalter. Informationen zur Betriebsbereichsgenehmigung in Bayern
  • Autobahnen: Betrifft der Betriebsbereich Autobahnabschnitte, ist die Autobahn GmbH des Bundes zuständig.
  • Rechtsgrundlagen und Anforderungen: Die AFGBV beschreibt unter anderem die erforderlichen Anträge, Verantwortlichkeiten von Hersteller und Halter, Anforderungen an die Technische Aufsicht sowie Vorgaben zur Datenspeicherung. Aktueller Verordnungstext AFGBV
  • Weiterführende Informationen: Der Leitfaden „Autonomes Fahren in Bayern“ von Bayern Innovativ bietet eine praxisnahe Orientierung von der Projektidee bis zur Umsetzung. Er erläutert Rollen und Verantwortlichkeiten, typische Arbeitsschritte, regulatorische Aufgaben sowie Fragen der Wirtschaftlichkeit und Finanzierung. Der Leitfaden ersetzt keine juristische oder technische Beratung, hilft Unternehmen und Projektträgern aber, Aufwand, Zuständigkeiten und nächste Schritte realistisch einzuschätzen.

Hinweis für Unternehmen: Die zuständigen Behörden sollten möglichst frühzeitig einbezogen werden. Fahrzeugtechnik, Betriebsbereich, Betriebszweck, Technische Aufsicht und organisatorische Abläufe müssen von Beginn an gemeinsam geplant werden.

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FAQ: Autonomes Fahren in München

Autonomes Fahren wird im Großraum München zunehmend Realität. Automatisierte Busse und On-Demand-Shuttles, internationale Robotaxi-Anbieter und autonome Lkw werden hier erprobt. Internationale Technologieunternehmen wählen München gezielt als Einstieg in den europäischen Markt.

Der Großraum München bietet nahezu alle Voraussetzungen, um autonome Mobilität unter realen Bedingungen zu entwickeln und kommerzielle autonome Angebote im öffentlichen Verkehr und im Güterverkehr entstehen zu lassen:

  • eine international führende Automobil-, IT- und Zulieferindustrie
  • starke Universitäten und Forschungseinrichtungen
  • Mischung aus urbanen, suburbanen und ländlichen Einsatzräume
  • Autobahnen, Logistikstandorte und komplexen Stadtverkehr
  • leistungsfähige Verkehrsunternehmen und Mobilitätsplattformen
  • sowie ein breites Netzwerk aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung

Autonomes Fahren beschreibt Fahrzeuge, die ohne menschliches Eingreifen selbstständig fahren können – basierend auf Sensorik, Software und KI.

Ja. Deutschland hat einen gesetzlichen Rahmen für Level‑4-Fahrzeuge geschaffen, die in definierten Bereichen eingesetzt werden dürfen.

International werden fünf Stufen/Level unterschieden:

  • Stufe 1 (assistiert): Der Fahrer fährt aktiv und wird durch Assistenzsysteme wie Tempomat oder Abstandsassistenten unterstützt.
  • Stufe 2 (teilautomatisch): Der Fahrer überwacht ständig, aber Spurhalte- oder Kolonnenfahrtsysteme übernehmen Routineaufgaben.
  • Stufe 3 (hochautomatisiert): Eine ständige Überwachung durch den Fahrer ist nicht erforderlich, dieser muss allerdings ständig bereit zur Übernahme sein, falls das System warnt (zum Beispiel Autobahnfahrt).
  • Stufe 4 (vollautomatisiert): Der Fahrer gibt die Fahrzeugführung komplett ab, könnte theoretisch aber eingreifen. Das Fahrzeug kann auch ohne Passagiere fahren. Dieser Grad der Automatisierung ist in Deutschland bislang nur im Testbetrieb und in Pilotvorhaben Realität. Seit 2021 ist diese Stufe im Straßenverkehrsgesetz verankert und damit rechtlich möglich.
  • Stufe 5 (autonom): Das Fahrzeug kommt in allen Fahrsituationen komplett ohne Fahrer aus.

Für Erprobung und Regelbetrieb autonomer Fahrzeuge sind unterschiedliche Genehmigungen erforderlich. Der Prozess umfasst je nach Vorhaben insbesondere die Genehmigung des Fahrzeugs beziehungsweise der autonomen Fahrfunktion, die Genehmigung des vorgesehenen Betriebsbereichs und die anschließende Fahrzeugzulassung. Die wichtigsten Anlaufstellen sind das Kraftfahrtbundesamt und die zuständigen Landesbehörend, in Bayern die Landesbaudirektion. Umfangreiche Informationen bietet außerdem BayernInnovativ.

Autonomes Fahren kann Unternehmen in der Region helfen, trotz Personalmangels leistungsfähig zu bleiben, Verkehrs- und Logistikprozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig neue Produkte, Dienstleistungen und qualifizierte Arbeitsplätze entstehen zu lassen. Autonome Fahrzeuge ermöglichen längere Betriebszeiten, stabilere Taktungen und zuverlässigere Lieferketten, etwa zwischen Logistikzentren, Produktionsstandorten und regionalen Hubs. Dies steigert die Planbarkeit und Effizienz. Für Fahrzeughersteller, Zulieferer, Softwareunternehmen, Mobilitätsanbieter, Infrastrukturbetreiber sowie Beratungs- und Sicherheitsunternehmen entstehen neue Märkte rund um Fahrzeuge, Leitstellen, Sensorik, Datenplattformen, Wartung und technische Aufsicht. Es sichert zudem langfristig ein leistungsfähiges Mobilitätssystem für die Bevölkerung und damit die Erreichbarkeit der Region.