Das Integrationsteam der IHK

Beraten, motivieren, unterstützen

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Das interdisziplinäre Integrationsteam der IHK, bestehend aus Gesamtleitung, Integrationskoordination und -beratung, informiert zu allen praktischen, rechtlichen und interkulturellen Fragen rund um das Thema Ausbildung von Geflüchteten.

Die IHK Integrationsberater

Im Sommer 2016 ist das IHK-Integrationsteam an den Start gegangen. Vier Integrationsberater informieren und sensibilisieren seither Unternehmen und Flüchtlinge zu allen praktischen, rechtlichen und interkulturellen Fragen, die vor, während oder nach der Ausbildung auftreten.

Die Experten

  • beraten unter anderem zu Förder- oder Begleitmöglichkeiten
  • helfen beim Einstieg ins Berufsleben
  • geben Tipps auf externen und IHK-eigenen Netzwerkveranstaltungen
  • kommen auf Wunsch zum Beratungsgespräch auch direkt in den Betrieb und sind dazu in ganz Oberbayern unterwegs.

Darüber hinaus informieren die IHK-Integrationsberater Unternehmen und Geflüchtete mit eigenen Veranstaltungsformaten. Für 2017 sind unter anderem Workshops, Ausbildungsmessen und eine Tour mit dem IHK Ausbildungsbus in München und Oberbayern geplant.

Gefördert werden diese Aktivitäten vom Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Besonders häufig ist derzeit ihr Rat bei Problemen mit dem Aufenthaltsstatus oder Arbeitserlaubnis gefragt. Hilfe wird aber auch zu berufsbezogenen Sprachkursen oder ausbildungsbegleitenden Förderungen gesucht.

Die IHK-Integrationskoordinatoren

Zwei Koordinatorinnen unterstützen das Beratungsteam der IHK. Dazu entwickeln sie Maßnahmen und neue Informationsformate wie beispielsweise:

  • IHK-Kompetenzcheck: Mit dem IHK-eigenen und vom Wirtschaftsministerium geförderten neuen Online-Tool können ab 2017 die Fähigkeiten und Kenntnissen von Geflüchteten auch ohne Deutschkenntnisse festgestellt und zertifiziert werden.
  • IHK-Teilqualifikationen: Bausteine gibt es bereits für die Ausbildung zum Bürokaufmann, die Fachkraft für Lagerlogistik und zum Kaufmann für Einzelhandel. In den technischen Berufen sind es die Basisqualifizierungen zum Berufskraftfahrer und zum Industriemechaniker. Diese Teilqualifizierungen sollen nun auch für Flüchtlinge über 25 geöffnet werden.
  • Perspektiventage: Unternehmen und Geflüchtete werden gezielt zusammen gebracht. In interaktiven Workshops können jugendliche Flüchtlinge branchenspezifische Berufsbilder kennen lernen und mit Unternehmen in Kontakt treten.

Darüber hinaus versteht sich die IHK für München und Oberbayern auch als Sprachrohr der Unternehmen in Richtung Politik und Verwaltung. Ziel ist es aufzuzeigen, wo aus Sicht der Wirtschaft Handlungsbedarf für das Gelingen einer erfolgreichen Integration von Geflüchteten in die Arbeitswelt besteht. Die IHK-Integrationskoordinatorinnen sammeln dazu die Rückmeldungen der Betriebe zu Hemmnissen und Stolpersteinen. Ebenso wichtig sind Positiv- und Best-Practice-Beispiele, die gleichfalls dokumentiert und analysiert werden.