15.02.2019

Bayerns Exporte stagnieren

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2018 hat die bayerische Wirtschaft Waren im Wert von 190,6 Milliarden Euro
exportiert. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich ein Rückgang von 0,1 Prozent, das erste
Minus seit 2009, so die heute veröffentlichten Zahlen des Bayerischen Landesamtes für
Statistik.

BIHK-Chef Gößl: „Globale Risiken nehmen zu“

„Der erste Exportrückgang seit fast zehn Jahren zeigt, dass die globalen Risiken
zulegen. Zunehmender Protektionismus sowie die US-Strafzölle hinterlassen ihre
Bremsspuren in den Orderbüchern der bayerischen Betriebe“, sagt Manfred Gößl,
Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK).

Gößl betont, dass der Handel innerhalb der EU sowie mit China weiter äußerst erfreulich
laufe. „Der drohende Chaos-Brexit hat sich bereits zu einem Dämpfer entwickelt. Die
Ereignisse zeigen eindringlich, wie wichtig der regelbasierte, freie Handel für unsere
Wirtschaft ist“, so Gößl. Der BIHK-Chef mahnt die Politik, angesichts der zunehmenden
globalen Risiken den Wirtschaftsstandort Deutschland mit einer zukunftsweisenden Investitions-
und Steuerpolitik zu stärken.